Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU)

Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum e. V.

Umweltschutz und Naturschutz im Neu-Ulmer Lebensraum

1980er

1980 * 1981 * 1982 * 1983 * 1984 * 1985 * 1986 * 1987 * 1988 * 1989 * >>1990er

1980

  • Die Initiative von Herrn Franz führte Anfang April 1980 zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz“ kurz „GAU“ genannt. Dieses Kürzel sollte in den nächsten 25 Jahren zum Markenzeichen für Natur- und Umweltschutz in und um Neu-Ulm werden.
  • Podiumsdiskussion in Senden „Kiesausbeutung ohne Ende??“
  • Bürgerversammlung gegen Baggersee zwischen Senden und Vöhringen
  • Um auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen wurden durch Herrn Klaus Heinze in Zusammenarbeit mit dem GAU der Film „Ein Stück Urwald im Illertal“ erstellt und in Neu-Ulm und Senden gezeigt
  • Der GAU lehnte, getragen von der breiten Bevölkerung, eine Kiesausbeute mit 80 ha ab.
  • Der Stadtrat von Neu-Ulm schloss sich den Vorstellungen des GAU an und lehnte eine weitere Kiesausbeute am Plessenteich um 80 ha in Gerlenhofen/Reutti ab.
  • Noch 1980 kam die Erkenntnis, dass auch aktiv für den Naturschutz etwas getan werden musste. Daher wurden im Herbst bereits die ersten 2 Tümpel in Neu-Ulm angelegt, um dem Amphibiensterben Einhalt zu bieten
  • Anpachtung von 0,02 ha in Hausen
  • Start Artenschutzprogramm Schleiereule
  • Am 8.12.1980 hat der GAU die Gemeinnützigkeit von Finanzamt Neu-Ulm erhalten

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1981

  • Erstellung einer Biotopkartierung in Neu-Ulm durch den GAU
  • Im Zuge der Errichtung und Verbesserung von Biotopen wurden die ersten Biotoppflegemaßnahmen durchgeführt, die bis heute anhalten und ständig weiter ausgebaut wurden
  • Kampf gegen weiteren Kiesabbau
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1982

  • Anpachtung von 0,81 ha in Gerlenhofen und Reutti
  • Kampf gegen weiteren Kiesabbau
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1983

  • Start der Fledermausschutzaktion durch Anbringung von Fledermauskästen im Stadtgebiet
  • Anpachtung von 1 ha in Gerlenhofen
  • Erstellung eines weiteren Biotops in Gerlenhofen
  • Anbringung von Fledermauskästen in Neu-Ulm
  • Grundstücksverhandlungen mit der Stadt Neu-Ulm für den Biotopschutz
  • Kampf gegen weiteren Kiesabbau
  • Freizeitdruck erstickt Plessenteich
  • Anlage von 2 weiteren Tümpeln und Neupflanzung von Hecken und Feldgehölzen in der Illerschleife. Kosten DM 4.000
  • GAU startet Informationsveranstaltungen zum Thema Waldsterben
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1984

  • GAU verhandelt auf Basis des von Herrn Prof. Dr. Tessenow ausgearbeitete Konzepts mit der Firma Kässbohrer über die Gestaltung des weiteren Kiesabbaus
  • Nach langem Kampf und unzähligen Verhandlungen stimmt der Stadtrat von Neu-Ulm einem GAU-Konzept zu, eine weitere Kiesausbeute am Plessenteich von 10 ha zuzulassen und gleichzeitig das Gewässer mit weitreichender Rekultivierung als Landschaftssee auszuweisen
  • GAU wehrt sich gegen Überlegungen Ludwigsfelder Badesee an Plessenteich zu verlegen
  • GAU wehrt sich gegen einen Surfsee Plessenteich
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1985

  • GAU beantragt Kässbohrer-Areal an der alten B19 als Biotop
  • Anlage eines Gewässers in der Illerschleife für die Kreuzkröte und Libellen
  • Anpachtung von 0,30 ha in Gerlenhofen
  • Landratsamt Neu-Ulm legt mit Bescheid vom 16.4.1985 fest: Plessenteich wird Landschaftssee
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1986

  • Vorlage des Gutachtens „Biotopvernetzung Illerschleife“ durch den GAU, um Seen, Tümpel und Feuchtwiesen im Bauernried zwischen Ludwigsfeld, Gerlenhofen und Reutti zu einem Biotopverbund zusammenzuschließen
  • Der GAU wird für die Schaffung neuer Kleingewässer vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege ausgezeichnet
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1987

  • Der GAU beteiligt sich an den Neu-Ulmer Natur- und Umwelttagen
  • Neu-Ulmer Stadtrat unterstützt die Biotopvernetzung Illerschleife durch den GAU
  • Landrat Schick pflanzt in der Illerschleife einen Ahornbaum
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1988

  • Anpachtung von 0,542 ha in Gerlenhofen
  • Einreichung einer Petition an den Bayerischen Landtag um den Plessenteich nicht als Segelrevier zu genehmigen
  • Stadtrat stimmt den Vorstellung des GAU zu, das Kässbohrer-Areal an der alten B19 als Biotop auszuweisen
  • Am 23.11.1988 Gründung des GAU als eingetragenen Verein und Erweiterung des Vereinsnamens in: Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU) Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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1989

  • Anpachtung von 0,542 ha in Gerlenhofen
  • Der Plessenteich wurde aufgrund einer vom GAU eingereichten Petition vom Bayerischen Landtag als Segelrevier abgelehnt. Einbindung des Plessenteichs in den Biotop-Verbund Illerschleife damit möglich.
  • Ausstellung des GAU in Gerlenhofen: „Unsere Umwelt mit den Augen des Künstlers“
  • Podiumsdiskussion des GAU: zur OB-Wahl 1989
  • Podiumsdiskussion des GAU: Fischerei und Naturschutz
  • Erstmaliger Aufbau eines Krötenschutzzaunes an der Hausener Str.
  • Herausgabe des ersten GAU-Prospekts
  • Anlage eines wechselfeuchten Gewässers westlich der Bahnlinie in der Illerschleife
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge

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