Chronik

Mit uns für die Natur

25 Jahre GAU Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum e. V.

Eine kurze, chronologische Zusammenstellung

Im November 1979 rüttelte Herr Stadtrat Erwin Franz mit seiner Bürgerinitiative „Schützt das Illertal vor Ausbeutung“ die Bewohner im nördlichen Illertal auf.

Neben den zahlreichen Baggerseen sollten nach der Kiesindustrie, zwischen der Donau und Vöhringen, mehrere hundert Hektar Land der weiteren Kiesausbeute zum Opfer fallen. Es galt daher in dem dichtbesiedelten Illertal dem weiteren Landschaftsverbrauch Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig war es notwendig das bedeutenste Grundwasservorkommen von ganz Süddeutschland besonders zu schützen.

1980 * 1981 * 1982 * 1983 * 1984 * 1985 * 1986 * 1987 * 1988 * 1989
1990 * 1991 * 1992 * 1993 * 1994 * 1995 * 1996 * 1997 * 1998 * 1999
2000 * 2001 * 2002 * 2003 * 2004 * 2005
Zusammenfassung

1980

  • Die Initiative von Herrn Franz führte Anfang April 1980 zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz“ kurz „GAU“ genannt. Dieses Kürzel sollte in den nächsten 25 Jahren zum Markenzeichen für Natur- und Umweltschutz in und um Neu-Ulm werden.
  • Podiumsdiskussion in Senden „Kiesausbeutung ohne Ende??“
  • Bürgerversammlung gegen Baggersee zwischen Senden und Vöhringen
  • Um auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen wurden durch Herrn Klaus Heinze in Zusammenarbeit mit dem GAU der Film „Ein Stück Urwald im Illertal“ erstellt und in Neu-Ulm und Senden gezeigt
  • Der GAU lehnte, getragen von der breiten Bevölkerung, eine Kiesausbeute mit 80 ha ab.
  • Der Stadtrat von Neu-Ulm schloss sich den Vorstellungen des GAU an und lehnte eine weitere Kiesausbeute am Plessenteich um 80 ha in Gerlenhofen/Reutti ab.
  • Noch 1980 kam die Erkenntnis, dass auch aktiv für den Naturschutz etwas getan werden musste. Daher wurden im Herbst bereits die ersten 2 Tümpel in Neu-Ulm angelegt, um dem Amphibiensterben Einhalt zu bieten
  • Anpachtung von 0,02 ha in Hausen
  • Start Artenschutzprogramm Schleiereule
  • Am 8.12.1980 hat der GAU die Gemeinnützigkeit von Finanzamt Neu-Ulm erhalten
Seitenanfang

1981

  • Erstellung einer Biotopkartierung in Neu-Ulm durch den GAU
  • Im Zuge der Errichtung und Verbesserung von Biotopen wurden die ersten Biotoppflegemaßnahmen durchgeführt, die bis heute anhalten und ständig weiter ausgebaut wurden
  • Kampf gegen weiteren Kiesabbau
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1982

  • Anpachtung von 0,81 ha in Gerlenhofen und Reutti
  • Kampf gegen weiteren Kiesabbau
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1983

  • Start der Fledermausschutzaktion durch Anbringung von Fledermauskästen im Stadtgebiet
  • Anpachtung von 1 ha in Gerlenhofen
  • Erstellung eines weiteren Biotops in Gerlenhofen
  • Anbringung von Fledermauskästen in Neu-Ulm
  • Grundstücksverhandlungen mit der Stadt Neu-Ulm für den Biotopschutz
  • Kampf gegen weiteren Kiesabbau
  • Freizeitdruck erstickt Plessenteich
  • Anlage von 2 weiteren Tümpeln und Neupflanzung von Hecken und Feldgehölzen in der Illerschleife. Kosten DM 4.000
  • GAU startet Informationsveranstaltungen zum Thema Waldsterben
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1984

  • GAU verhandelt auf Basis des von Herrn Prof. Dr. Tessenow ausgearbeitete Konzepts mit der Firma Kässbohrer über die Gestaltung des weiteren Kiesabbaus
  • Nach langem Kampf und unzähligen Verhandlungen stimmt der Stadtrat von Neu-Ulm einem GAU-Konzept zu, eine weitere Kiesausbeute am Plessenteich von 10 ha zuzulassen und gleichzeitig das Gewässer mit weitreichender Rekultivierung als Landschaftssee auszuweisen
  • GAU wehrt sich gegen Überlegungen Ludwigsfelder Badesee an Plessenteich zu verlegen
  • GAU wehrt sich gegen einen Surfsee Plessenteich
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1985

  • GAU beantragt Kässbohrer-Areal an der alten B19 als Biotop
  • Anlage eines Gewässers in der Illerschleife für die Kreuzkröte und Libellen
  • Anpachtung von 0,30 ha in Gerlenhofen
  • Landratsamt Neu-Ulm legt mit Bescheid vom 16.4.1985 fest: Plessenteich wird Landschaftssee
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1986

  • Vorlage des Gutachtens „Biotopvernetzung Illerschleife“ durch den GAU, um Seen, Tümpel und Feuchtwiesen im Bauernried zwischen Ludwigsfeld, Gerlenhofen und Reutti zu einem Biotopverbund zusammenzuschließen
  • Der GAU wird für die Schaffung neuer Kleingewässer vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege ausgezeichnet
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1987

  • Der GAU beteiligt sich an den Neu-Ulmer Natur- und Umwelttagen
  • Neu-Ulmer Stadtrat unterstützt die Biotopvernetzung Illerschleife durch den GAU
  • Landrat Schick pflanzt in der Illerschleife einen Ahornbaum
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1988

  • Anpachtung von 0,542 ha in Gerlenhofen
  • Einreichung einer Petition an den Bayerischen Landtag um den Plessenteich nicht als Segelrevier zu genehmigen
  • Stadtrat stimmt den Vorstellung des GAU zu, das Kässbohrer-Areal an der alten B19 als Biotop auszuweisen
  • Am 23.11.1988 Gründung des GAU als eingetragenen Verein und Erweiterung des Vereinsnamens in: Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU) Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1989

  • Anpachtung von 0,542 ha in Gerlenhofen
  • Der Plessenteich wurde aufgrund einer vom GAU eingereichten Petition vom Bayerischen Landtag als Segelrevier abgelehnt. Einbindung des Plessenteichs in den Biotop-Verbund Illerschleife damit möglich.
  • Ausstellung des GAU in Gerlenhofen: „Unsere Umwelt mit den Augen des Künstlers“
  • Podiumsdiskussion des GAU: zur OB-Wahl 1989
  • Podiumsdiskussion des GAU: Fischerei und Naturschutz
  • Erstmaliger Aufbau eines Krötenschutzzaunes an der Hausener Str.
  • Herausgabe des ersten GAU-Prospekts
  • Anlage eines wechselfeuchten Gewässers westlich der Bahnlinie in der Illerschleife
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1990

  • Anmietung Gebäude am Bahnhof Gerlenhofen als GAU-Geschäftsstelle
  • Anstellung des Diplom-Biologen Wolfgang Gaus beim GAU. Finanzielle Unterstützung durch die Stadt Neu-Ulm. Dank an OB Dr. Biebl, der viel Verständnis für Natur- und Umweltschutz hat
  • Anpachtung von 2,522 ha in Gerlenhofen
  • Sendener Segler verlassen den Plessenteich
  • Herr Gaus beteiligt sich erstmalig an der Stadtranderholung der Stadt Neu-Ulm
  • Auflage eines neuen Faltblatts über den GAU
  • Kartierung der Fledermäuse in Neu-Ulm durch den GAU
  • Gründung der Jugendgruppe Laubfrösche
  • Podiumsdiskussion zur Landratswahl 1990 durch den GAU
  • Podiumsdiskussion zur Stadtratswahl 1990 in Neu-Ulm durch den GAU
  • GAU überzeugt OB Dr. Biebl im Illerwald und am Kässbohrer-Areal an der alten B19 keinen Campingplatz auszuweisen
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Vorträge
Seitenanfang

1991

  • Illerschleife östlich der Bahnlinie weitergeführt
  • Modelflugplatz wird aus dem Flächennutzungsplan gestrichen
  • Anpachtung von 0,486 ha in Gerlenhofen
  • Umfangreiche Stellungnahme zum Flächennutzungsplan Neu-Ulm
  • Wettbewerb „Naturnahe Gärten“ mit Heimatabend durchgeführt
  • Öffentlichkeitsarbeit in Reutti zur Anlage von Streuobstwiesen
  • B10 neu wird mitten durch das Landschaftsschutzgebiet Pfuhler und Finninger Ried gebaut
  • Grundwasserverseuchung in Gerlenhofen
  • Tätigkeitsbericht des Dipl.-Biol. vor dem Neu-Ulmer Stadtrat
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Beratung
Seitenanfang

1992

  • Anpachtung von 2,386 ha in Ludwigsfeld, Hausen und Finningen
  • 32 Obstbäume in Hausen gepflanzt
  • Planung Renaturierung Landgraben durch den GAU vorgestellt
  • 230 Sträucher und Bäume am Illerkanal in Ludwigsfeld gesetzt
  • 40 ha Illerschleife werden als Landschaftsbestandteil vorgeschlagen
  • Tätigkeitsbericht des Dipl. Biologen vor dem Neu-Ulmer Stadtrat
  • Erstmalige Teilnahme an der Apfelausstellung in Neu-Ulm
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Beratung
Seitenanfang

1993

  • Anpachtung von 0,892 ha in Gerlenhofen
  • Flussregenpfeiferkartierung in Neu-Ulm
  • GAU lässt Grundwasser wegen Verseuchung durch Uhrenfabrik Senden untersuchen
  • Pflanzung von 47 Obstbäumen in Pfuhl, Reutti, Hausen und Gerlenhofen
  • Kontrolle der vom GAU aufgehängten Fledermauskästen zeigen Erfolge
  • GAU nimmt mit eigenem Stand in Ulm an der Öko 93 teil
  • Tätigkeitsbericht des Dipl.-Biol. vor dem Neu-Ulmer Stadtrat
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Beratung
Seitenanfang

1994

  • GAU lässt Grundwasser wegen Verseuchung durch Uhrenfabrik Senden untersuchen
  • Anschaffung Stereomikroskop
  • Umsiedlungsprojekt für Erdkröten gestartet
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Beratung
Seitenanfang

1995

  • 420 Sträucher und Bäume in der Illerschleife gepflanzt
  • Beginn mit der Vermarktung Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen
  • Erstmaliger Nachweis des in Bayern äußersten seltenen Tüpfelsumpfhuhns in der Illerschleife
  • Rundfahrt mit den Neu-Ulmer OB-Kandidaten zu den wichtigen Biotopen im ganzen Stadtgebiet
  • Tätigkeitsbericht des Dipl.-Biol. vor dem Neu-Ulmer Stadtrat
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Beratung
Seitenanfang

1996

  • Entbuschungsmaßnahmen in der Burlafinger Seenplatte
  • Beginn Schulgartenbiotop an der Grundschule in Gerlenhofen
  • Pflanzung von 15 Obstbäumen in Holzschwang und 10 in Jedelhausen
  • Anpachtung von 2,72 ha in Ludwigsfeld, Hausen, Reutti und Holzschwang
  • Für Schleiereulen sind zwischenzeitlich 40 Brutkästen aufgehängt
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

1997

  • Fertigstellung Schulgartenbiotop Gerlenhofen mit der Grundschule
  • Weiterführung der Rekultivierungsmaßnahmen in der Burlafinger Seenplatte
  • Pflanzung von 16 Obstbäumen in Reutti
  • Anpachtung der Streuobstwiese an der alten B19 bei Gerlenhofen
  • Anschaffung des Ökomobils für die Öffentlichkeitsarbeit insbesondere in Schulen. Kosten: 15.000 €
  • Wettbewerb „Naturnahe Gärten“ mit abschließendem Heimatabend durchgeführt
  • Beteiligung des GAU am Bezirksmusikerfest in Gerlenhofen mit zwei Weidendinosauriern
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

1998

  • GAU kauft Grundstück in Holzschwang
  • Erstellung Pflege- und Entwicklungsplan für die Illerschleife durch den GAU
  • Erstellung Planung Renaturierung Hechtsee in Burlafingen durch den GAU
  • Eröffnung Naturlehrpfad im Illerwald und Mitwirkung des GAU
  • Tätigkeitsbericht des Dipl.-Biol. vor dem Neu-Ulmer Stadtrat
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

1999

  • Anlage Streuobstwiese in Marbach mit 38 Bäumen. Kosten ca. 2.500 €
  • Anpachtung einer Wiese mit 0,336 ha in Reutti
  • Beginn Renaturierung am Hechtsee in der Burlafinger Seenplatte. Kosten ca. 5.000 €
  • Beginn Renaturierung Landgraben bei Marbach nach Planung GAU.
  • Pflanzungen am Landgraben bei Marbach zusammen mit dem Fischereiverein
  • Auflage eines Pilzrezeptbuches durch den GAU
  • Anmietung neuer Räume für die Jugendgruppe „Laubfrösche“
  • Anschaffung neuer Telefonanlage, Fax und Diaprojektor
  • Zwischenzeitlich 86 Schleiereulen- und 10 Turmfalkenkästen installiert mit 119 Jungvögeln
  • 31 Ökomobileinsätze und Waldführungen mit Neu-Ulmer Schulen etc.
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

2000

  • Anpachtung von 2,167 ha in Hausen und Reutti
  • Renovierung Geschäftsstelle
  • Biber wird erstmalig am Plessenteich gesichtet
  • Anlage Streuobstwiese in Hausen mit 40 Bäumen. Kosten ca. 2.500 €
  • Kauf Geschäftsstelle in Gerlenhofen (125.000 €) und Beginn der Renovierung
  • 27 Ökomobileinsätze und Waldführungen mit Neu-Ulmer Schulen etc.
  • Frau Oberbürgermeisterin Dr. Merk und der Stadtrat von Neu-Ulm unterstützen den GAU für die Anstellung des Biologen bis 2008
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

2001

  • GAU erstellt eigenen Internetauftritt (Homepage)
  • Anpachtung von 0,507 ha in Reutti
  • Renovierung Geschäftsstelle
  • Installation einer Kamera zur Übertragung der Brut von Meisen in Gerlenhofen
  • 27 Ökomobileinsätze und Waldführungen mit Neu-Ulmer Schulen etc.
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

2002

  • Renovierung Geschäftsstelle
  • Installation einer Kamera zur Übertragung der Brut von Vögeln in Pfuhl und Ludwigsfeld
  • Jetzt 125 Schleiereulen- und 13 Turmfalkenkästen aufgehängt mit 153 Jungvögeln
  • Verkauf Honig zur Unterstützung der Neu-Ulmer Imker
  • 26 Ökomobileinsätze und Waldführungen mit Neu-Ulmer Schulen etc.
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

2003

  • Installation einer Kamera zur Übertragung der Brut von Vögel in Reutti und Innenstadt
  • Pflanzung von 1700 Sträuchern am Plessenteich
  • Pflanzung von 46 neuen Obstbäumen in Reutti
  • Kauf Plessenteich. Kosten 225.000 € ohne öffentliche Zuschüsse
  • 37 Ökomobileinsätze und Waldführungen mit Neu-Ulmer Schulen etc.
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

2004

  • Pflanzung von 2300 Sträuchern und 300 Bäumen am Baggersee an der alten B19
  • Antragstellung für Plessenteich als FFH-Gebiet
  • Beginn Renaturierung Plessenteich. Anlage von Flachwasserzonen: Kosten 7.000 €
  • Anlage eines Steilufers am Plessenteich für Uferschwalben und Eisvögel Kosten 1.200 €
  • Errichtung eines Storchennests auf der Kirche in Finningen
  • 154 Schleiereulen und Turmfalkenkästen aufgehängt. Ergebnis 183 Jungvögel
  • Zwischenzeitlich 133 Fledermauskästen und 17 Hornissenkästen, 17 Wasseramselkästen und noch eine Reihe weiterer Nisthilfen für sonstige Vögel und Insekten angebracht
  • Tägliche Kontrollen am Plessenteich zum Schutz der gefährdeten Brutbiotope
  • 32 Ökomobileinsätze und Waldführungen mit Neu-Ulmer Schulen etc.
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

bis 30.6. 2005

  • Anlage eines Vogelbeobachtungstandes am Plessenteich:
  • Anbringung einer Schwimmbarriere am Plessenteich; Kosten 3.000 €
  • Verankerung eines weiteren Brutfloßes für die Flussseeschwalbe: Kosten 500 €
  • Ausarbeitung Planung zur weiteren Renaturierung des Plessenteichs
  • Tägliche Kontrollen am Plessenteich zum Schutz der gefährdeten Brutbiotope
  • Ständige Arbeiten: Biotoppflege, Tierschutzprojekte, Streuobstwiesen, Apfelausstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendgruppe, Ökomobil, Beratung, Schulen
Seitenanfang

Zusammenfassung:

  • Pflege und Betreuung (jährlich) von:
    • 55 ha Biotopfläche
    • 350 Obstbäume
    • 370 Nistkästen
  • Anschaffungen
    • Ökomobil 15.000 €
    • GAU-Geschäftsstelle 125.000 € + Eigenleistung ca. 150.000 €
    • Plessenteich 225.000 €
    Dafür gab es keinerlei öffentlicher Zuschüsse. Alles wurde vom GAU in vollem Umfang selbst getragen
  • Tätigkeiten
    • Seit 1980 Biotoppflege
    • Seit 1990 Teilnahme an der Stadtranderholung
    • Seit 1990 Jugendgruppe die Laubfrösche mit jährlich ca. 20 Veranstaltungen
    • Seit 1989 Krötenschutz zaun an der Hausener Straße
    • Seit 1980 Schleiereulen- und Fledermausprojekt
    • Seit 1980 Vorträge und Führungen
    • Seit 1992 Apfelausstellung, 2004: ca. 5.000 Besucher. Größte Ausstellung in Neu-Ulm
    • Seit 1992 Anlage von Streuobstwiesen
    • Seit 1980 Nistkasten aufstellen und Kontrolle
    • Seit 1980 Müllsammeln an Gewässer
    • Seit 1997 Ökomobileinsatz und Waldführungen mit Neu-Ulmer Schulen etc. (2004: 32 Termine)
    • Seit 1990 Beratung und Unterstützung von Bürgern bei Umwelt- und Naturschutz so wie Gartenfragen
  • Vorträge, Führungen und Ausstellungen:
    • Von 1980 bis 1989 ca. 50 Veranstaltungen
    • seit 1990 bis Juli 2005: 446 Veranstaltungen

Zur geleisteten Arbeit des GAU für den Naturschutz in Neu-Ulm schreibt die Regierung von Schwaben mit Schreiben vom 30.5.2005 z. B. zu der vom GAU geschaffenen Biotopvernetzung mit Plessenteich: „Das Projekt weist erhebliche fachliche Substanz mit einem enormen Entwicklungspotential und hochkarätigem Artvorkommen auf“

Neben den 770 GAU-Mitgliedern gilt unserer großer Dank allen bisher tätigen Vorstandsmitgliedern, den unzähligen freiwilligen Helfern, den Betreuern der Jugendgruppe sowie den Spendern die in den vergangenen 25 Jahren den Verein zu dem gemacht haben, wie er sich heute zeigt. Besonders hervorzuheben möchte ich folgende Personen:

  • Frau Linda Schmid, die als Gründungsmitglied des GAU bis heute in der Vorstandschaft überaus engagiert mitarbeitet und durch ihren persönlichen Einsatz die Anschaffung der GAU-Geschäftsstelle und des Plessenteichs erst möglich gemacht hat. Durch Sie konnte der Naturschutz in Neu-Ulm entscheidend nach vorne gebracht werden
  • Herrn Erwin Franz, der durch seine, für die damalige Zeit mutige Initiative die Basis für die Gründung des GAU gelegt hat. Er wurde u. a. auch dafür 1998 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zudem wurde ihm schon 1987 die Umweltschutzurkunde des Bay. Ministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen verliehen
  • Herrn Prof. Dr. Tessenow, der als Biologe und Gewässerkundler sein unschätzbares Fachwissen einbrachte. Er war ein Glücksfall für den GAU und vom ersten Tag an mit dabei. Ohne ihn wäre das Thema Baggerseen und deren Rekultivierung nur schwer zu bewältigen gewesen. Auch für das Verständnis von ökologischen Zusammenhängen hat er im Vorstand und mit seinen Vorträgen bei den Bürgern äußerst wertvolle Arbeit geleistet. Dafür wurde ihm 1994 die Bayerische Umweltmedaille verliehen
  • Herrn Dipl.-Biol. Wolfgang Gaus, der seit 1990 als angestellter Biologe beim GAU tätig ist. Er stellt für den GAU die wichtigste Stütze dar. Sein überaus engagiertes Eintreten für den Naturschutz in Neu-Ulm, auch am Abend und an Wochenenden, haben die Lebensgrundlagen für Pflanzen und Tiere entscheidend verbessert

Unserer besonderer Dank gilt auch dem Stadtrat von Neu-Ulm, dem Oberbürgermeister a. D. Dr. Peter Biebl, der Oberbürgermeisterin a. D. und jetzigen Bayerischen Justizministerin Dr. Beate Merk, dem Landratsamt Neu-Ulm sowie der Regierung von Schwaben für das Verständnis und den Einsatz für den Natur- und Umweltschutz in Neu-Ulm, die fachliche Beratung sowie für die finanzielle Unterstützung.

Neu-Ulm, im September 2005



Seitenanfang   Ebene höher   Startseite   2015-06-05 | 18:05+02:00 || Impressum | Mail an Webmaster
GAU Schutzgemeinschaft e. V. * D-89233 Neu-Ulm * Tel. +49-7307-34166