Rundschreiben

Herbst 2013


Auch als PDF online: das Rundschreiben September 2013


September 2013

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Liebe Mitglieder und Freunde

lassen Sie mich Ihnen heute zunächst eine kleine und leider wahre Geschichte erzählen:

Vor einigen Jahren half mir ein Student in meinem Garten. Er zeigte sich geschickt und einsatzbereit, so dass wir gut zusammenarbeiteten. Eines Tages beauftragte ich ihn, meine Brennnesseln bis auf wenige Exemplare zu reduzieren. Ich selbst ging ins Haus, um eine Brotzeit für uns vorzubereiten. Als ich wieder in den Garten kam, hatte er nicht nur die meisten Brennnesseln gerodet, sondern auch noch andere "Unkräuter" entfernt – offensichtlich, um mir eine Freude zu bereiten und um etwas mehr „Ordnung“ in meinem Garten zu schaffen. Bei den ausgemerzten Gewächsen handelte es sich um eine prächtige Stockmalve mit mehreren Stängeln, eine Indianernessel und einige kleinblütige, halbhohe Rosen – alle Pflanzen in voller Blüte!

Ich erwarte von einem jungen Mann nicht unbedingt, dass er die Namen sämtlicher Gartenstauden weiß, aber er hätte wenigstens die Rosen kennen und aus der Schönheit der anderen Pflanzen schließen können, dass es sich nicht um Unkräuter handeln konnte. Durch seine schockierende Unkenntnis stutzig geworden, fragte ich ihn an einem der folgenden Tage angesichts einer Amsel, ob er wisse, was das für ein Vogel sei. Er verneinte es und verriet so, dass er nicht einmal so einen „Allerweltsvogel“ wie die Amsel kannte.

Diese Geschichte ist natürlich ein Extremfall, erscheint mir aber andererseits auch typisch für das Verhältnis unserer Jugendlichen zu der Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung zu sein. Ich frage mich, wo die Ursachen für einen derartigen Mangel an doch eigentlich selbstverständlichem Wissen liegen. Spielt der naturferne Lebensstil vieler Familien eine Rolle? Hat die Schule versagt?

Eine Verschärfung des Problems sehe ich in der Faszination vieler junger Leute durch die virtuellen Welten, in die sie per Computer oder Smartphone so mühelos gelangen können. Die reale Welt erscheint ihnen dagegen uninteressant und wird oft nicht einmal mehr wahrgenommen. Und zur realen Welt gehört eben auch die Natur.

Eine solche Verlagerung des Lebensschwerpunktes kann konsequenterweise wohl nicht ohne Auswirkung auf die Einstellung Jugendlicher zur Naturschutzarbeit bleiben, zumal die Liebe zur Natur oft aus Erlebnissen in der Jugendzeit erwächst. Wie soll ein junger Mensch, der nicht einmal eine Amsel kennt, Freude darüber empfinden können, dass sich mittlerweile 215 Vogelarten an unserem Plessenteich beobachten lassen? Woher soll seine Bereitschaft kommen, sich für einen solchen Lebensraum einzusetzen, wenn er ihn gar nicht einzuschätzen vermag?

Vor einem solchen Hintergrund verdient die Arbeit von Herrn Gaus, unserem Geschäftsführer, mit der Kindergruppe des GAU, den „Laubfröschen“, eine ganz besondere Würdigung. Herr Gaus hat seine Arbeit mit diesen Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren sofort nach dem Antritt seiner Stelle als Geschäftsführer unseres Vereins begonnen, und zwar freiwillig und aus eigenem Antrieb. Ich nehme gern die Gelegenheit wahr, ihm an dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön dafür zu sagen. Weiß ich doch, dass diese Arbeit keineswegs leicht ist. Mein Dank geht auch an Frau Gaus, die ihren Mann von Anfang an mit großer Selbstverständlichkeit unterstützt hat.

Eines ist sicher: Unsere Laubfrösche werden keinerlei Probleme damit haben, eine Rose oder eine Amsel zu identifizieren. Und so sorgen sie noch für einen Lichtblick am Schluss dieses etwas skeptisch geratenen Grußwortes.

Für heute verbleibt mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für Sie alle

Renate Lepski

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Naturschutz rettet viele Vögel in Deutschland – und dann?

In Deutschland werden von den Naturschutzverbänden große Bemühungen unternommen, um unserer bedrohten Vogelwelt zu helfen. Neben der Arbeit der vielen ehrenamtlichen Naturschützern sind auch kostspielige staatliche Programme für den Artenschutz oder eine naturverträglichere Landnutzung wichtige Maßnahmen, um das Artensterben in Deutschland wenigstens zu verlangsamen. Doch was nützen diese vielen aufwändigen Aktivitäten, wenn unsere Zugvögel auf ihrer Reise in den warmen Süden massenweise gemordet werden?

140 Millionen Zugvögel sterben jährlich in Ägypten, dazu noch Vogeljagd in Italien, Zypern, Frankreich... Dieser beispiellose Vogelmord kann heimische Bestände bedrohlich dezimieren.

Nach Angaben des NABU (Naturschutzbund Deutschland) sollen bis zu 140 Millionen Zugvögel in Ägypten abgefangen werden, die in den Kochtöpfen von „Feinschmeckern“ landen. Ein bayerisches Filmteam dokumentierte, dass über 700 km Fangnetze an den Küsten entlang installiert sind, die fast kein Durchkommen der erschöpften Zugvögel mehr möglich machen.

Aus Deutschland ziehen geschätzte 85 Millionen Zugvögel im Winter nach Süden, aus Gesamteuropa ca. 2,4 Milliarden.

Weitere Verluste gibt es durch die Vogeljagd in Italien, Spanien, Malta und anderen Ländern, darunter auch in unserem Nachbarland Frankreich. Trotz des bedrohlichen Artensterbens ist die EU-Politik nicht in der Lage, diesen „traditionellen Sport“ zu verbieten oder bestehende Verbote (z. B. der Vogelschutzrichtlinie) durchzusetzen.

Ist es nicht total frustrierend, wenn wir befürchten müssen, dass „unsere Kiebitze vom Plessenteich“ unter Umständen im Feinschmeckerlokal landen?

Einige große Naturschutzverbände, wie z. B. der NABU oder das Komitee gegen Vogelmord, engagieren sich intensiv mit diesem Problem und machen Druck auf unsere (Europa-)Politiker.

Bitte unterstützen auch Sie dieses Engagement.

Nähere Infos gibt es im z. B. im Internet http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/aegypten/15708.html oder http://www.komitee.de/.

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Plessenteich Brutstatistik 2013

Klaus Schilhansl, der fachkundige Ornithologe, hat auch 2013 fast täglich den Plessenteich beobachtet und seine Beobachtungen aufgeschrieben. Für dieses Rundschreiben hat er seine umfangreichen Aufzeichnungen ausgewertet. Diese wertvollen Beobachtungsdaten stellt er wieder dem GAU zur Verfügung. Herzlichen Dank!

Hier eine kurze Auswahl zur Brutstatistik 2013:

VogelartBrutpaareerfolgreiche BPflügge Jungtiere
Bläßhuhn22> 18> 30
Drosselrohrsänger7> 6> 5
Flussregenpfeifer700
Flussseeschwalbe2718> 17
Graugans321776
Haubentaucher65> 6
Höckerschwan100
Kiebitze24> 24> 25
Kolbenente200
Lachmöwe> 1100ca. 95%> 998
Mittelmeermöwe200
Nilgans100
Reiherente500
Rostgans1 in Umgebung00
Schwarzkopfmöwe108> 11
Stockente> 15> 11> 25
Teichhuhn5> 4> 5
Uferschwalbe0?0

Bei den Rohrweihen liegt der Verdacht nahe, dass sie in der näheren Umgebung, vielleicht auch in der Illerschleife, einen Brutversuch unternommen haben. Ein Paar war während der potentiellen Brutzeit regelmäßig am Plessenteich oder im Ludwigsfelder Biotop zu sehen.

Auffallend ist dieses Jahr, dass sich Haubentaucher, Stockente, Blässhuhn, Teichhuhn und Graugans wieder erfolgreich reproduziert haben. Dies ist sicherlich das Ergebnis der Hechtentnahme in den letzten zwei Jahren.

Bei Nilgans und Mittelmeermöwe kam es zu keinem Bruterfolg.

Bei den Reiher- und den Kolbenenten wurden zwar frisch geschlüpfte Jungtiere (= Pulli) einige Tage beobachtet, dann sind sie allerdings spurlos verschwunden.

Die bedrohten Flussseeschwalben hatten dieses Jahr große Probleme. Auf mehreren Brutfloßen waren Eier oder bereits geschlüpfte Jungtiere über Nacht verschwunden. Hier liegt der Verdacht nahe, dass sich die räuberische Mittelmeermöwe bedient hat, die auch regelmäßig in der Lachmöwenkolonie Jungtiere erbeutet. Um dies zukünftig zu verhindern, werden wir einige konstruktive Maßnahmen ergreifen, um zumindest für die Jungtiere noch bessere Unterschlupfmöglichkeiten zu schaffen.

Kiebitze waren auch dieses Jahr wieder mit 24 Brutpaaren am Plessenteich. Aufgrund des enorm hohen Wasserstandes waren die Brutplatzflächen auf den Inseln stark verkleinert, was zu einigen Problemen führte: So konnten mindestens sechs Flussregenpfeiferpaare zwar noch Nistplätze finden, alle Brutpaare wurden dann allerdings von den Kiebitzen, deren Jungtiere etwas früher geschlüpft waren, kurz vor dem Schlupf von den Gelegen vertrieben. Und ein weiteres Nachgelege der Flussregenpfeifer wurde auch noch von einem Hochwasser vernichtet. Dies bedeutet, dass es bei den Flussregenpfeifern zu einem Totalausfall der Nachzucht kam.

Erfreulich war der große Bruterfolg der seltenen Schwarzkopfmöwen, die inmitten der wachsenden und ebenfalls erfolgreichen Lachmöwenkolonie brüteten. Die 10 Brutpaare gehören zu den größten Brutbeständen in Bayern

Leider konnte wieder keine Brut der Zwergdommel nachgewiesen werden. Obwohl balzende Männchen am Plessenteich und auch im Ludwigsfelder Biotop beobachtet werden konnten, waren keine Bruten zu beobachten.

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Neue Vogelarten am Plessenteich beobachtet

Auch in diesem Jahr konnten wir eine Vogelart am Plessenteich beobachten, die bisher dort noch nie gesehen wurde:

Blauflügelente (auch Erstbeobachtung im Ulmer Raum)

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Aufruf zu den Wahlen 2013 und 2014

In den nächsten Wochen und Monaten finden einige wichtige Wahlen statt. In Bayern stehen im September Landtags-, Bezirks- und Bundestagswahlen an. Im nächsten Frühjahr sind dann noch die Kommunalwahlen vorgesehen.

Kurz vor den Wahlen sind unsere Politiker besonders aktiv und engagiert und auch für die Wünsche des Wahlvolkes empfänglich.

Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit und nehmen Sie Kontakt mit Ihren Favoriten auf. Fordern Sie eine nachhaltigere Naturschutzpolitik. Egal zu welcher Partei oder zu welchem Kandidaten Sie tendieren, bitte teilen sie diesen mit, dass der Schutz unserer Tier- und Pflanzenwelt und damit auch der Schutz unserer Heimat ein wichtiges Anliegen für Sie ist. Die Roten Listen der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten wird jedes Jahr umfangreicher und einige früher sehr häufige Arten sind nun darauf zu finden wie z. B. die Kiebitze, Feldlerchen oder viele Schmetterlingsarten.

Bitte verfallen Sie nicht in den Irrglauben, dass Sie sowieso nichts ändern können. Wenn sich viele Naturliebhaber bei ihren Gemeinderäten, Stadträten, Landtags- oder Bundestagsabgeordneten melden, wird dies sicherlich Einfluss auf die Entscheidungen der Politiker nehmen.

Also, nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre politischen Vertreter direkt anzusprechen.

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GAU-Mitglied veröffentlicht Hundertfüßerbuch

In einem unserer früheren Rundschreiben haben wir das Hobby von unserem Vereinsmitglied Christian Kronmüller vorgestellt, der sich seit Jahren mit Hundertfüßern beschäftigt und dabei auch eine neue Art erstmalig wissenschaftlich beschrieben hat.

Jetzt hat er ein Buch über diese faszinierenden Tiere geschrieben. Die einzigartigen Fotos dieser wunderschönen Gliedertiere dazu, stammen vom Autor und einem weiteren Vereinsmitglied Martin Thierer-Lutz. Nachdem es bisher so gut wie keine spezielle Literatur über diese Tiere gab, ist dieses Buch für viele Hundertfüßer-Liebhaber ein wichtiges Nachschlagewerk, wo in komprimierter Form die Systematik, die Lebensweise und die Haltung der zum Teil giftigen Tiere erläutert wird.

Das Buch ist im Natur und TierVerlag erschienen und kostet 24,80 €. ISBN-13: 978-386 659 2193.

Übrigens berichtet Christian Kronmüller am 21.1.2014 in der Mehrzweckhalle Gerlenhofen von seiner Exkursion durch den Malaysischen Regenwald.

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Information zur Abbuchung der Mitgliederbeiträge ab 2014 oder: SEPA – was ist das???

Vielleicht haben Sie es schon einmal gehört oder gelesen? Das Abbuchungsverfahren muss ab 2014 europaweit einheitlich gestaltet werden. Alle diejenigen, die Abbuchungen veranlassen, sind dazu verpflichtet, das SEPA-Lastschriftverfahren einzuführen (SEPA = Single Euro Payments Area).

Seitens des GAU sind einige Maßnahmen für die Umstellung erforderlich – für Sie als Mitglied bleibt die bestehende Abbuchungsermächtigung jedoch weiterhin bestehen. Ihre Abbuchungsermächtigung nutzen wir zukünftig als SEPA-Lastschriftmandat. Beim jährlichen Einzug des Mitgliedsbeitrages können Sie am Kontoauszug ersehen, dass der Betrag eindeutig mit der GAU-Gläubigeridentifikationsnummer und Ihrer Mandatsreferenz kenntlich gemacht ist.

Bei der diesjährigen Abbuchung am 15. März wurde der entsprechende Hinweis bereits auf dem Kontoauszug mitgeteilt. Unsere Gläubiger-ID lautet DE83GAU00000148049, Ihre Mandatsreferenz GAU######## (= GAU und Ihre, mit Nullen aufgefüllte Mitgliedsnummer).

Der Mitgliedsbeitrag wird wiederkehrend jährlich am letzten Freitag im Februar abgebucht.

Alle organisatorischen Änderungen werden durch uns veranlasst, Sie müssen nichts unternehmen!

Falls Sie noch Fragen haben, so melden Sie sich bitte bei uns oder Ihrer Bank.

Silke Thierer, Kassiererin

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Aufruf an unsere Mitglieder

Wir sind bemüht, unseren Mitgliederbestand immer aktuell zu halten. Hierbei sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen und bitten daher um Mitteilung von Änderungen. Dies sind insbesondere die neue Anschrift bei Umzug oder die Änderung der Bankverbindung.

Bei Familienmitgliedschaften bitten wir zudem um Überprüfung, ob die volljährigen Kinder nicht selbst dem GAU beitreten möchten. Soweit Kinder noch in der Ausbildung sind, kann die Familienmitgliedschaft weitergeführt werden. Im anderen Fall bitten wir um Weitergabe des Beitrittsformulars an Ihre Kinder.

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Rundschreiben per E-Mail

Bisher haben wir fast 90 Interessenten für das elektronische Rundschreiben gewinnen können. Diese elektronische Form können wir dann auch etwas bunter und mit vielen Fotos interessanter machen. Gleichzeitig sparen wir Druck- und Versandkosten und das arbeitsaufwändige Austragen der Rundschreiben.

Sie brauchen übrigens keine Angst zu haben, dass wir Ihr Postfach mit großen E-Mails überlasten. Sie bekommen von uns lediglich eine E-Mail mit einem Link, der Sie direkt auf unser Rundschreiben führt. Es steht Ihnen dann frei, ob Sie das Rundschreiben ausdrucken möchten, es auf Ihrem Computer speichern oder nach dem Lesen gleich löschen wollen.

Wir bitten Sie, uns Ihre E-Mail-Adresse bekannt zu geben, wenn Sie diese Art des Rundschreibens bevorzugen. Bitte senden Sie uns lediglich eine E-Mail mit dem Betreff „Rundschreiben“. Wir werden Sie dann in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen.

Und bitte vergessen Sie nicht, weitere Mitglieder in Ihrem Bekanntenkreis zu werben: Jedes Mitglied zählt! Wir freuen uns über neue Beitritte!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Dank an unsere Spender

Bis zum Herbst haben uns schon wieder viele Spender mit großen und kleinen Geldzuwendungen unterstützt. Jedem Einzelnen gilt unser Dank, da mit Hilfe dieser Gelder der von uns betreute Lebensraum weiter geschützt und verbessert werden kann.

Für Ihre Spenden erhalten Sie ab einem Betrag von 30 € eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt zugesandt. Bei Beträgen unter 30 € sehen wir hiervon ab und bitten Sie, dem Finanzamt eine Kopie Ihres Kontoauszuges vorzulegen.

Achtung: Bei Spenden bis zu 200 € reicht grundsätzlich der Kontoauszug als Nachweis beim Finanzamt.

Bitte unterstützen Sie uns auch in Zukunft mit einer (oder auch mehreren) Spende(n)! Ein Überweisungsformular liegt dem (gedruckten) Rundschreiben bei.

Vielen herzlichen Dank!

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GAU Shop

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Montag 9:00 – 12:00
Mittwoch15:00 – 18:30

sowie nach telefonischer Vereinbarung Tel.: (07307) 34166

Apfelsaft

1 Kiste Honold Reuttier Apfelsaft naturtrübkostet 6,50 €
1 Kiste Honold Reuttier Apfelsaft klarkostet 6,50 €
1 Kiste Honold Apfel-Quittensaftkostet 7,50 €
1 Kiste Molfenter Apfel-Kirschsaftkostet 7,50 €
1 Kiste Molfenter Apfel-Johannisbeersaftkostet 7,50 €
jeweils 6 mal 1 Liter, zuzügl. 3,00 € Pfand.

Honig

1 Glas mit Blütenhonig von GAU-Streuobstwiesen(500 g) kostet 4,50 €.

Steinfische ab 6,– €

Spinnennetze zur Gartendekoration ab 5,– €

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Arbeitseinsätze 2013

Die Arbeiten des GAU in der Biotoppflege werden immer umfangreicher und können nur mit Mühe und durch Ihre Mithilfe gemeistert werden. Ob Feuchtwiesenpflege, Obsternte, Entbuschungen oder Kontrolle und Reparatur von Nisthilfen, überall werden fleißige Hände benötigt. Jede Helferin und jeder Helfer kann sich seiner Kondition entsprechend einbringen, so dass niemand überfordert wird. Bitte helfen Sie uns wieder kräftig mit – wir freuen uns auf jede helfende Hand.

Dieses Jahr deutet sich eine schlechte Obsternte an. Sturm und Hagel haben die eh schon schlechte Ernte weiter beeinträchtigt. Vermutlich werden wir deshalb nicht so viele Arbeitseinsätze für die Obsternte benötigen, wie wir in dem bereits gedruckten Halbjahresprogramm angekündigt haben.

Übrigens wird wie immer für Essen und Trinken gesorgt. Bitte nach Möglichkeit Handschuhe und wetterfeste Kleidung mitbringen.

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Halbjahresprogramm

Diesem Rundschreiben ist unser gelbes Halbjahresprogramm beigelegt. Wir hoffen, dass wieder interessante Vorträge und Führungen für Sie dabei sind.

Ein Höhepunkt ist sicherlich die Exkursion zum Archäopark bei Niederstotzingen-Stetten. Die Archäologin Karin Weiner wird dabei wieder über viel Wissenswertes berichten.

Für den Bastelabend ist eine Anmeldung unter Tel. (07307) 34166 unbedingt notwendig.

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Neu-Ulmer Zeitung vom 6. Juli 2013:
Falkenbabys stürzen sich in die Tiefe

Zwei Jungtiere fallen von der Petruskirche

Neu-Ulm Ein Tierdrama hat sich am Freitagmittag in Neu-Ulm ereignet: Ein Falkenküken stürzte sich vom Turm der Petruskirche. Die von einer besorgten Spaziergängerin alarmierte Feuerwehr brachte den Jungvogel ins Tierheim Ulm. Laut dem Mesner der Petruskirche fiel einen Tag zuvor ein weiteres Turmfalkenbaby aus seinem Nest.

Hunger war der Grund für den Absturz, sagt Falkenexperte Hubert Förster vom Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU) für den Lebensraum Neu-Ulm. „Heuer ist ein besonderes Jahr für Falken und Schleiereulen“, sagt Förster. „Es gibt wenige Feldmäuse, also auch wenig zu fressen für die beiden Vogelarten.“ Die vier Jungtiere, die sich im Turm der Petruskirche eingenistet haben, seien besonders weit an den Rand ihres Nestes gerückt, um schneller an das Futter zu kommen, das ihnen die Eltern bringen, vermutet der Experte. Dabei sind zwei Vögel abgestürzt. Laut einem Sprecher der Neu-Ulmer Feuerwehr wurde der gestern verunglückte Falke aber nicht verletzt.

„Wir haben lange darauf gewartet, dass endlich Turmfalken in der Petruskriche nisten“, sagt Förster, der seit 18 Jahren Erfahrung mit den Tieren hat. Vergangenes Jahr war es dann so weit. Das Vogelpaar brachte vier Jungtiere zur Welt. „Im gesamten nördlichen Landkreis gibt es 296 Falken. Sie nisten entweder in alten Krähennestern, am Waldrand oder in Gebäudenischen.“

Wer einen abgestürzten Falken findet, muss laut Förster keine Hemmungen haben, dass Jungtier anzufassen. „Wenn derjenige sieht, dass das Tier den Sturz heil überlebt hat, reicht es oft, es auf einen Ast zu setzen.“ So werde es beispielsweise nicht von Katzen gefressen. Im Zweifel rät er, sich bei ihm oder der Feuerwehr zu melden. (kat)

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26. Große Apfel- und Pilzausstellung

Am 12. und 13. Oktober findet die 26. Apfel- und Pilzausstellung in Schwaighofen im Autohaus der Fa. Wuchenauer in der Otto-Renner-Straße (südlich vom Media-Markt) statt.

Öffnungszeiten Sa. 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
So. 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Neben den vielen Apfel- und Birnensorten ist auch wieder eine große Zahl heimischer Pilzarten zu bewundern.

Der GAU ist mit einem Bücherstand, einem Informationsstand zu den Themen Plessenteich und Eulenschutz, einer Tombola und einer vielseitigen Bastelecke für Kinder vertreten. Das Angebot wird mit Kaffee und einer großen Anzahl von Kuchenspezialitäten abgerundet. Für das leibliche Wohl ist also bestens gesorgt.

Für den Auf- und Abbau der Ausstellung und für die Betreuung der zahlreichen Stände des GAU werden noch freiwillige Helfer gesucht! Bitte melden Sie sich bei Herrn Gaus, Tel. (07307) 34166 oder per E-Mail.

Falls auch Sie den GAU mit einer Kuchenspende unterstützen wollen, melden Sie sich bitte telefonisch unter Tel. (07307) 34166 oder bringen Sie den Kuchen direkt zur Ausstellung.

Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Vielen Dank vorab!




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