Rundschreiben

Frühjahr 2010


Auch als PDF online: das Rundschreiben Frühjahr 2010


Februar 2010

Liebe Mitglieder und Freunde des GAU,

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wie Sie auf den nachfolgenden Seiten in den Berichten von Herrn Gaus lesen können, kommen wir mit dem Bau unserer Beobachtungstürme gut voran. Im Frühjahr sollen sie zur Benutzung freigegeben werden. Es freut uns, dass wir auf diese Weise die Früchte unserer Arbeit, das heißt, den Tier- bzw. Artenreichtum am Plessenteich vielen Naturfreunden und hoffentlich auch Menschen, die das erst noch werden sollen, vor Augen führen können.

In den Himmel wachsen unsere Türme leider nicht, denn es gibt ein Problem, das uns ziemlich fest an den Boden der Tatsachen fesselt: die Bewältigung unserer immer größer werdenden Arbeitsbelastung. Wir haben zwar eine bewährte Gruppe treuer Helfer an unserer Seite, doch handelt es sich hierbei nur um einen kleinen Kreis. Was ist, wenn einer oder auch mehrere von diesen am Termin eines Arbeitseinsatzes krank sind, eine dringend andere Verpflichtung oder einfach auch mal keine Lust haben? Dann passiert, was Herr Gaus in seinem Bericht über die letzte Obsternte mitgeteilt hat: Er musste die Arbeit mit einem viel zu kleinen Helfertrupp bewältigen, und das kann auf die Dauer nicht gut gehen!

Wir haben das Problem natürlich auch in unseren Vorstandssitzungen diskutiert. Dabei waren wir uns darüber einig, dass wir nicht erwarten können, dass bei den verschiedenen Arbeitseinsätzen immer die gleichen Helfer mit anpacken. Wir wissen auch, dass von unseren über 800 Mitgliedern aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht jeder mithelfen kann. Aber wie sieht die Sache umgekehrt aus? Unter unseren zahlreichen Mitgliedern gibt es doch auch sicher genügend Leute, die bei etwas gutem Willen durchaus in der Lage sind, sich wenigstens einmal im Jahr an einem Arbeitseinsatz zu beteiligen. Das würde unsere treuen Helfer entlasten und ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie nicht von uns ausgenutzt werden. Wer uns in unserer praktischen Arbeit nach dem „Einmal-Prinzip“ unterstützt, muss nicht viel Zeit investieren. Uns aber ist mit der hoffentlich zahlreichen Beteiligung vieler Einzelner, viel geholfen.

Darf ich Sie also bitten, sich in irgendeiner Form – am besten wohl telefonisch [oder Online] – bei uns in der Geschäftstelle zu melden, wenn Sie sich gemäß dem „Einmal-Prinzip“ an einem Arbeitseinsatz beteiligen wollen? Wir freuen uns über Ihre Zusage. Eines kann ich Ihnen jetzt schon versprechen: Spätestens wenn Sie sich in der Arbeitspause in lockerer Atmosphäre Ihre Leberkässemmeln schmecken lassen, werden Sie merken, dass ein mit GAU-Arbeit verbrachter Samstagvormittag nicht nur ein Geschenk für uns ist, sondern auch Ihnen etwas geben kann.

Mit freundlichen Grüßen und noch guten Wünschen für ein frohes und erfolgreiches Jahr

Renate Lepski

1. Vorsitzende

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Vogelbeobachtungstürme fertiggestellt!

Noch im Dezember begann der Aufbau der beiden Vogelbeobachtungstürme am Plessenteich und am Kässbohrerareal bei Ludwigsfeld. Am Plessenteich wurde ein massives Betonfundament errichtet und die tragende Holzkonstruktion des zweigeschossigen Sechseckpavillons inklusive Dach aufgebaut.

Ähnlich verlief der Aufbau der Beobachtungsplattform im Kässbohrergelände bei Ludwigsfeld. Hier wurden nur kleinere Punktfundamente betoniert und dann ebenfalls die tragende Holzkonstruktion zusammengebaut und mit einem Dach versehen.

Wegen der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage verzögerten sich die Bauarbeiten.

Die vollständige Verkleidung des Pavillon und des Beobachtungsturmes konnte dann Januar fertiggestellt werden. Der Pavillon am Plessenteich erhält noch eine massive Stahl-Außentreppe, damit man auch das Obergeschoss des Pavillons bequem erreichen kann.

Bis zur geplanten Eröffnung im Frühjahr werden jetzt noch große Informationstafeln ausgearbeitet, die den Besuchern die notwendigen Informationen über das Naturschutzprojekt Plessenteich und seiner Bewohner in kurzer prägnanter Form vermitteln.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Planer und Architekten Ralf Frasch von der Firma Botzenhardt und Frasch (BplusF) aus Gerlenhofen, der eine absolut hochwertige und ansprechende Holzkonstruktion entworfen hat und an die Zimmerleute seiner Firma, die eine hervorragende Arbeit abgeliefert haben.

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Kässbohrerareal

Fast gleichzeitig mit dem Aufbau des Beobachtungsturmes hat die Stadt Neu-Ulm die vorgesehene Ausgleichsfläche südlich des Turmes ökologisch aufgewertet. Die Flachwasserzonen des Sees wurden erweitert und zahlreiche wechselfeuchte Bereiche neu geschaffen. Aus dem anfallenden Bodenaushub entstand ein Wall entlang der B19. Teilweise diente er zur Einebnung des Geländes, so dass spätere Pflegemaßnahmen optimal und sehr kostengünstig durchgeführt werden können.

Zusammen mit der von uns im letzten Frühjahr wiederhergestellten Schilffläche (Rodung von ca. 1,7 ha verbuschtem Schilfland) ist nun ein großer zusammenhängender Schilfbereich mit ausgiebigen Flachwasserbereichen und kleinen offenen Wasserstellen entstanden. Das ist ein Biotoptyp, der von vielen bedrohten Tierarten, wie z. B. Zwergdommel, Große Rohrdommel oder vielen Amphibienarten, benötigt wird.

Dies beiden Maßnahmen liefern eine wirklich optimale Grundlage für die weitere Entwicklung des Kässbohrerareals. Voraussetzung für diese enormen Naturverbesserungen ist die gute und engagierte Zusammenarbeit von Herrn Angerer von der Unteren Naturschutzbehörde, Herrn Roth als Fachplaner der Stadt Neu-Ulm und unserem Verein als Gebietsbetreuer.

Bis zum 28.2.2010 werden noch einige kleinere Entbuschungen innerhalb des Geländes von uns durchgeführt, damit der optimale Pflegezustand erreicht wird und die Stadt Neu-Ulm eine weitere Ausgleichsfläche ausweisen kann.

Nach diesen vielen notwendigen Eingriffen und Pflegemaßnahmen wird es auf jeden Fall spannend sein zu beobachten, welche bedrohte Tier- und Pflanzenarten den neugeschaffenen Lebensraum annehmen werden.

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Pflege der großen Plessenteich-Insel

Im November haben wir endlich unsere große Insel im Plessenteich gemäht und die Kiesbereiche wiederhergestellt. Nachdem nochmals die Überfahrten mit weiteren (teuren) Kiesaufschüttungen passierbar gemacht worden waren, konnten wir zum ersten Mal mit schwerem Gerät zur Insel fahren und dort die schon dringend notwendigen Mäh- und Abräumarbeiten durchführen. Allerdings hatten wir schon ein wahrlich mulmiges Gefühl als wir mit mehrere Tonnen schweren und sehr teuren Geräten durch den Plessenteich fuhren. Niemand konnte garantieren, dass wir nicht doch noch im See versinken würden.....

Mit unserm Balkenmäher mähten wir zuerst vorsichtig das stark zugewachsene Gelände und zogen das Mähgut mit unserem Bandrechen zusammen. Den Abtransport von der Insel übernahm die Firma Manfred Treu aus Witzighausen, unser langjähriger und sehr zuverlässiger Partner für schwierigste Pflegeeinsätze. Anschließend hat ein Bagger mit Rodezahn die verdichteten Kiesflächen mit den zahlreichen Weidenbüschen aufgerissen, die Wurzelstöcke weitgehend freigelegt und somit wieder neue Brutplätze für Flussregenpfeifer und vielleicht auch wieder Flussseeschwalben geschaffen.

Durch die Zufahrt bei Niedrigwasserstand ist es uns in Zukunft möglich, die Vogelschutzinsel jährlich mit relativ kleinem finanziellen Aufwand optimal zu pflegen und die Kiesbereiche regelmäßig aufzufrischen.

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Neue Eisvogelnisthilfen

Nachdem wir im Frühjahr an zwei geeigneten Stellen zwei Eisvogelnisthilfen angebracht haben, konnte Hubert Förster mit seinen bewährten Helfern Manfred Schmid und Franz Pilz eine weitere Nisthilfe im Neu-Ulmer Stadtgebiet aufbauen. Um die Ansiedlung und das Brutgeschäft der seltenen Vögel nicht zu gefährden, verzichten wir hier auf die Angabe der genauen Standorte. Die Nisthilfen haben wir von Hans Frölich aus Bernstadt erworben, der schon seit vielen Jahren an den verschiedensten Nisthilfen für bedrohte Tiere herumtüftelt und uns auch bei der Erstellung der künstlichen Uferschwalbenwand unterstützte.

Jetzt hoffen wir natürlich, dass unsere Bemühungen auch erfolgreich sein werden und sich ein Bruterfolg einstellen wird.

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Obsternte

Ziemlich ernüchternd war im Herbst die Obsternte auf unseren zahlreichen Streuobstwiesen. Nicht einmal eine Tonne Äpfel konnte geerntet werden, obwohl im Frühjahr die Obstblüte sehr üppig ausgefallen war. Besonders in freien Lagen war kaum ein Apfel zu entdecken, selbst so regelmäßig tragende Apfelsorten wie z. B. der Rheinische Bohnapfel trug nur einige und zudem kleine Früchte. Diese Erscheinung ist bei vielen Obstbäumen in bestimmten Zeiträumen zu beobachten. Manche Obstsorten tragen mehr oder weniger nur im zweijährigen Turnus, sie „alternieren“. Vermutlich werden dann in diesem Jahr alle Bäume wieder gute Erträge bringen.

Noch ernüchternder war allerdings die Mithilfe unserer Mitglieder bei der Obsternte. Nur 4 weitere Personen waren bei dem angekündigten Arbeitseinsatz dabei. Ich hoffe, dass das in diesem Jahr wieder besser wird....

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Die Graugans – ein Problemvogel?

Graugänse waren beinahe schon in Bayern ausgestorben. Erst seit wenigen Jahrzehnten haben sich die zum Teil ausgesetzten und zugewanderten Graugansbestände erholt und sind nun in einigen Regionen in Bayern, wie z. B. im gesamten Donautal, durchaus als sehr häufig zu bezeichnen. Schon seit einigen Jahren gibt es in unserer unmittelbaren Umgebung, wie z. B. an den Elchinger Seen und Vöhringer Seen usw. Probleme mit den anwachsenden Graugansbeständen, die nun auch den Plessenteich und die umliegenden landwirtschaftlich genutzten Grundstücke zumindest zeitweise als neuen Lebensraum entdeckt haben.

Graugänse brüteten auch am Plessenteich. Letztes Jahr waren 10 Paare zu beobachten, die Jungen führten und aufzogen. Während des Herbstes konnten an einigen Tagen über 300 rastende Graugänse im Umfeld des Plessenteiches gezählt werden. Der größte Teil bestand aus nicht verpaarten Jungvögeln und herumziehenden Altvögeln unterschiedlicher Herkunft, die sich im Winter oft an offenen Stauseen sammeln.

Bei einer so großen Anzahl von Gänsen sind Konflikte mit den Nutzern von landwirtschaftlichen Flächen unausweichlich. Graugänse ernähren sich mit Vorliebe von kurzgeschorenen Wiesengräsern, Kräutern und leider auch von Getreidesprossen, ja sogar von halbreifen Getreidekörnern. Und bei solchen Bestandszahlen ist es unbestritten, dass es in einigen Äsungsbereichen zu erheblichen Ernteeinbußen kommen kann. Ein zusätzliches Problem sind die verdauten Hinterlassenschaften, die u. U. die Futtergewinnung für die Landwirtschaft beeinträchtigen können, zumal die Landwirte von der EU zum Teil rigorose Hygieneauflagen vorgeschrieben bekommen, z. B. bei der Gewinnung von Viehfutter. Eine Verkotung größerer Futtergewinnungsflächen ist deshalb unbedingt zu vermeiden.

Doch welche Möglichkeiten gibt es, solche Schäden abzumildern oder zu verhindern?

Sinnvollerweise ist das „Graugansproblem“ nur durch ein bayernweites Wildtiermanagement zu lösen, nachdem man die Bestände, die Lebensweise und die Lebensraumansprüche genau erfasst hat. Da Graugänse gesetzlich geschützt sind, sind Maßnahmen und Eingriffe jeglicher Art während der Schonzeit genehmigungspflichtig! Mit kleinen sehr lokal begrenzten Maßnahmen wird man zudem diesen Konflikt nicht dauerhaft lösen können.

Graugänse zählen zu den jagdbaren Wildtierarten. Deshalb ist eine fachmännische Jagd, selbstverständlich nur außerhalb der Schutzgebiete, und am besten auf den betroffenen landwirtschaftliche Flächen, eine Möglichkeit, den Fraßdruck etwas zu minimieren, zumal die intelligenten Graugänse diese Flächen zumindest eine Zeitlang meiden werden. Allerdings gibt es klare rechtliche Vorgaben, wie z. B. Schonzeiten, in denen Graugänse nicht gejagt werden dürfen. Und es ist auch nicht so einfach, die überaus vorsichtigen und intelligenten Tiere waidmännisch zu erlegen.

Eine andere Möglichkeit ist das Anbieten von besonders günstigen Futterflächen, um die Graugänse auf diese speziellen und landwirtschaftlich nicht genutzte Flächen zu konzentrieren. Diese sogenannten Ablenkfütterungen sind eine bewährte Methode im Jagdwesen und stellen sicherlich das behutsamste Mittel zur Schadensminimierung dar.

Empfohlen werden von Fachleuten auch diverse Vogelscheuchen, Flatterbänder u. ä., die auf besonders betroffenen Flächen aufgestellt werden.

Am Plessenteich werden wir dieses Jahr alle drei Möglichkeiten ausprobieren, damit der durchaus berechtigten Sorge der Landwirtschaft Rechnung getragen wird. Ein besonders vielversprechende Möglichkeit ist das Angebot eines speziellen Graugansackers westlich des Plessenteiches, den wir gemeinsam mit der unteren Naturschutzbehörde als Ablenkfütterplatz für die Graugänse anbieten werden. Dafür konnte eine Ackerfläche angepachtet werden, die nun eine spezielle Pflege erfordert.

Ob unsere Maßnahmen erfolgreich sein werden, kann man dann am Jahresende feststellen.

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Apfelausstellung 2009

Die 22. Apfel- und Pilzausstellung am 11. und 12. Oktober 2009 in der Ausstellungshalle des Autohauses Wuchenauer war wieder ein grandioser Erfolg. Durch die deutlich vergrößerte Fläche konnte die gesamte Ausstellung viel übersichtlicher und mit großzügig dimensionierten Wegen gestaltet werden. Besonders angetan waren wir von der Verschmelzung der bisherigen zwei Hallen zu einem einzigen, großen und hellen Raum, der die Ausstellung in kompakter Form ermöglichte.

Neben den vielen bewährten Ausstellern haben wir erstmals eine „Grüne Bühne“ mit einem kleinen Veranstaltungsprogramm angeboten, das auf Anhieb großes Interesse fand. Deshalb beabsichtigen wir bei der nächsten Ausstellung, dieses Programm weiter auszubauen, um unsere Mammut-Veranstaltung noch attraktiver zu machen. Für Ideen und Hinweise für Referenten sind wir Ihnen sehr dankbar.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem großzügigen Gastgeber, der Firma Wuchenauer, die uns nicht nur ihre aufwändig ausgeräumten Hallen zur Verfügung stellte, sondern auch noch unsere so wichtige Tombola durch zahlreiche Spenden von Preisen, insbesondere der hochwertigen Hauptgewinne, erst möglich machte.

Ein weiterer Dank gilt allen Helfern und Kuchenspenderinnen, ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung nicht mehr möglich ist.

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GAU Shop

Mit dem Kauf des Apfelsafts und der anderen Säfte unterstützen Sie die Bemühungen des GAU, unsere Streuobstwiesen zu erhalten und neue anzulegen.

Nach der schlechten Ernte 2009 gibt es keinen separat abgefüllten Reuttier Apfelsaft mit Quitte. Unser abgegebenes Obst wurde zu Molfenter-Apfel/Quittensaft verarbeitet.

Apfelsaftverkauf:

Unsere Öffnungszeiten:

Montag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Honold Reuttier Apfelsaft trüb6 Flaschen in 1 Kiste6,50 €
Honold Reuttier Apfelsaft klar6 Flaschen in 1 Kiste6,50 €
Molfenter Apfel-/Kirschsaft6 Flaschen in 1 Kiste7,50 €
Molfenter Apfel-/Quittensaft6 Flaschen in 1 Kiste7,50 €
zzgl. 3 € Pfand/Kiste

Honigverkauf:

1 Glas mit Blütenhonig von GAU Streuobstwiesen: 500 g 4,– €

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Halbjahresprogramm

Diesem Rundschreiben ist unser gelbes Halbjahresprogramm beigefügt. Neben den regelmäßigen naturkundlichen Führungen und Exkursionen rund um den Plessenteich haben wir nochmals einen archäologischen Fachvortrag mit anschließender Exkursion im Programm.

Wir hoffen, dass wir auch Ihr Interesse wecken können und freuen uns auf Ihren Besuch.

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Jugendgruppe „Laubfrösche“

Dem Rundschreiben liegt auch das grüne Jahresprogramm der Jugend- und Kindergruppe „Laubfrösche“ bei. Bei unserer Nachwuchsarbeit versuchen wir in lockerer, spielerischer Art den Kindern die Natur und die Ökologie nahe zu bringen. Wenn Sie interessierte Kinder kennen, geben Sie das Programm bitte weiter. Wir freuen uns auf alle neuen Gesichter bei den „Laubfröschen“. Die Kinder sollten zwischen 6 und 12 Jahre alt sein, der Hauptanteil der Altersstufen liegt derzeit bei Grundschülern Klasse 1 bis 4.

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Aufruf an unsere Mitglieder

Wir sind bemüht, unseren Mitgliederbestand immer aktuell zu halten. Hierbei sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen und bitten daher um Mitteilung von Änderungen. Dies sind insbesondere die neue Anschrift bei Umzug oder die Änderung der Bankverbindung.

Bei Familienmitgliedschaften bitten wir zudem um Überprüfung, ob die volljährigen Kinder nicht selbst dem GAU beitreten möchten. Soweit Kinder noch in der Ausbildung sind, kann die Familienmitgliedschaft weitergeführt werden. Im anderen Fall bitten wir um Weitergabe des Beitrittsformulars an Ihre Kinder.

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Rundschreiben per E-Mail

Nach unserem letzten Aufruf haben wir fast 60 Interessenten für das elektronische Rundschreiben gewinnen können. Diese elektronische Form können wir dann auch etwas bunter und mit vielen Fotos interessanter machen. Gleichzeitig sparen wir Druck- und Versandkosten und das arbeitsaufwändige Austragen der Rundschreiben.

Sie brauchen übrigens keine Angst zu haben, dass wir Ihr Postfach mit großen E-Mails überlasten. Sie bekommen von uns lediglich eine E-Mail mit einem Link, der Sie direkt auf unser Rundschreiben führt. Es steht Ihnen dann frei, ob Sie das Rundschreiben ausdrucken möchten, es auf Ihrem Computer speichern oder nach dem Lesen gleich löschen wollen.

Wir bitten Sie, uns Ihre E-mail Adresse bekannt zu geben, wenn Sie diese Art des Rundschreibens bevorzugen. Bitte senden Sie uns lediglich eine E-Mail mit dem Betreff „Rundschreiben“. Wir werden Sie dann in unseren E-mail-Verteiler aufnehmen.

Und bitte vergessen Sie nicht weitere Mitglieder in Ihrem Bekanntenkreis zu werben. Jedes Mitglied zählt! Wir freuen uns über neue Beitritte!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Dank an unsere Spender

Auch im Jahr 2009 haben uns wieder viele Spender mit großen und kleinen Geldzuwendungen unterstützt.

Jedem Einzelnen gilt unser Dank, da mit Hilfe dieser Gelder der von uns betreute Lebensraum weiter geschützt und verbessert werden kann.

Für Ihre Spenden erhalten Sie ab einem Betrag von 30 Euro eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt zugesandt. Bei Beträgen unter 30 Euro sehen wir hiervon ab und bitten Sie, dem Finanzamt eine Kopie Ihres Kontoauszuges vorzulegen. Achtung: bei Spenden bis zu 200 Euro reicht grundsätzlich der Kontoauszug als Nachweis beim Finanzamt.

Bitte unterstützen Sie uns auch im Jahr 2010 mit einer (oder auch mehreren) Spende(n)!

Vielen herzlichen Dank!

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Tiere und Pflanzen des Jahres 2010

Vogel des Jahres:Kormoran
Wildtier des Jahres:Dachs
Fisch des Jahres:Karausche
Spinne des Jahres:Gartenkreuzspinne
Baum des Jahres:Vogelkirsche
Pilz des Jahres:Schleiereulen(pilz)
Orchidee des Jahres:Frauenschuh
Blume des Jahres:Sibirische Schwertlilie
Weichtier des Jahres:Gemeine Schließmundschnecke
Insekt des Jahres:Ameisenlöwe
Arzneipflanze des Jahres:Efeu
Heilpflanze des Jahres:Gewürznelke
Schmetterling des Jahres:Schönbär
Moos des Jahres:Goldenes Frauenhaar

Weitere Tiere und Pflanzen des Jahres 2010 sind im Internet veröffentlicht: “Natur des Jahres | Übersicht 2010“ beim Nabu.

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Darmgesundheit: Äpfel fördern die Verdauung

Bitte lesen Sie dazu den Artikel direkt auf Forcus online: Äpfel fördern die Verdauung.

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Nistkastenkontrollen 2009

Schleiereulen und Turmfalken

Insgesamt betreut der GAU im Landkreis Neu-Ulm und in der Region zur Zeit 158 Schleiereulen- und 14 Turmfalkenkästen.

aktuelle Nachweise von Schleiereulen  29 Kästen
aktuelle Nachweise von Schleiereulenbruten 13 Kästen
mit mind. 54 Jungtieren
Nachweise von Turmfalkenbruten  47 Kästen
mit 189 Jungtieren
Belegung mit Hornissen  3 Kästen
Belegung mit Wespen  2 Kästen
Belegung mit Tauben  8 Kästen
Belegung mit Mandarinenten  1 Kasten
Belegung mit Hausrotschwanz  1 Kasten
Belegung mit Rostgans  1 Kasten
unbelegt (gelb),
belegt, aber ohne Brut (olivgrün),
belegt mit Brut (tannengrün)", "Anzahl der Jungtiere"), array("1996", array(16, 14, 41), 42), array("1997", array( 3, 15, 66), 9), array("1998", array( 5, 7, 74), 27), array("1999", array(10, 22, 68), 51), array("2000", array( 9, 19, 72), 41), array("2001", array(15, 29, 72), 63), array("2002", array(34, 8, 83), 121), array("2003", array(11, 11, 115), 57), array("2004", array(17, 11, 112), 110), array("2005", array(12, 0, 133), 80), array("2006", array(0, 0, 0), 26), array("2007", array(8, 19, 123), 42), array("2008", array(25, 17, 113), 126), array("2009", array(13, 16, 129), 54), )); ?>

Fazit: Aufgrund der geringen Mäuseanzahl haben viele Eulen nur wenig Junge großgezogen oder gar nicht gebrütet.

Wasseramsel

Der GAU betreut zur Zeit 31 Wasseramselnisthilfen am Landgraben, sowie an Leibi, Roth und Biber.

Davon waren belegt:

Wasseramsel  8 Kästen
Gebirgsstelzen 9 Kästen
Bachstelze  1 Kasten
Zaunkönig  1 Kasten

Fledermäuse

Anfang April wurden 126 Fledermauskästen kontrolliert und gereinigt.

Mit Fledermäusen waren 16 Kästen mit insgesamt 249 Großen Abendseglern belegt.

Glacis  110 Große Abendsegler
Herbelhölzle 107 Große Abendsegler
Großer Heining  24 Große Abendsegler
Kirchholz bei Nersingen  8 Große Abendsegler

weitere Bewohner der Fledermauskästen:

Blau- oder Kohlmeise  43 Kästen
Kleiber 2 Kästen
Baumläufer  1 Kasten
Siebenschläfer 1 Kasten
Hornissen  1 Kasten
Wespen  2 Kästen

Unseren Helfern Hubert Förster, Helmut Wezel, Manfred Schmid, Franz Pilz, Lorenz Kast und Rudolf Huber danken wir für ihren Einsatz für die bedrohten Tierarten.

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Einladung zur

Jahreshauptversammlung 2010

Alle Vereinsmitglieder des GAU werden hiermit zur Jahreshauptversammlung 2010 am Montag, den 8.2.2010 um 19.30 Uhr, im Gastraum der Mehrzweckhalle Gerlenhofen eingeladen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des 1. Vorstandes

  2. Bericht des Kassenführers

  3. Bericht der Kassenprüfer

  4. Entlastungen

  5. Verschiedenes

  6. Behandlung der eingegangenen Anträge

Anträge an die Mitgliederversammlung sind bis zum 1.2.2010 an die 1. Vorsitzende Frau Renate Lepski, Hausener Str. 28, 89233 Neu-Ulm zu richten.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung zeigen wir noch einige Bilder von unseren Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wir hoffen und wünschen, dass Sie alle erscheinen und freuen uns auf Ihre Anwesenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Lepski



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