Rundschreiben

Herbst 2009


Auch als PDF online: das Rundschreiben September 2009


September 2009

Liebe Mitglieder und Freunde des GAU,

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mein

Grußwort

in unserem Rundschreiben ist für mich eine willkommene Gelegenheit, zu einem bzw. sogar zu zwei wichtigen Jubiläen des Jahres 2009 Stellung zu nehmen. Es geht um den Naturforscher Charles Darwin, der vor 200 Jahren zur Welt kam und dessen epochemachende Abhandlung "Von der Entstehung der Arten" 1859 erschien, also vor genau 150 Jahren. Das Hauptziel unseres Vereins, dem alle unsere Aktivitäten zugeordnet sind, ist der Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten; daher sind die Ideen Darwins und deren Weiterentwicklung bis in unsere Zeit hinein von grundlegender Bedeutung für den GAU.

Darwin wurde unmittelbar nach dem Abschluss seines Theologiestudiums wegen seines Interesses für die Naturwissenschaften von einem mit ihm befreundeten Theologen, der gleichzeitig als Professor für Botanik tätig war, als Teilnehmer an einer Expedition auf die südliche Erdhalbkugel vorgeschlagen. Man wurde sich schnell einig, und so konnte Darwin von 1831 bis 1836 Südamerika, Australien, Neuseeland und das Galapagos-Archipel bereisen.

Bei seinen sorgfältig notierten Beobachtungen stieß er immer wieder auf das Phänomen, dass in den verschiedenen Lebensräumen Tier- und Pflanzenarten existierten, die derselben Art anzugehören schienen, sich aber andererseits je nach ihrer Umwelt charakteristisch unterschieden.

Nach England zurückgekehrt, verglich er seine Beobachtungen mit den Ergebnissen von Züchtern aus dem Bereich der Landwirtschaft und zog Schlüsse daraus, die ihn schließlich zu seiner Theorie von der Entstehung der Arten führten.

Folgende Erkenntnisse Darwins gelten auch heute noch als gesicherte Tatsachen:

  1. Die einzelnen Arten sowohl von Tieren als auch von Pflanzen entwickeln sich ständig weiter, wobei im Laufe von Jahrmillionen neue Arten entstehen (Evolution).
  2. Diese Weiterentwicklung geschieht nach dem Prinzip der natürlichen Auslese (Selektion), d.h., dass alle Lebewesen sowohl der gleichen als auch verschiedener Arten in Konkurrenz zueinander stehen und nur die „Sieger“ überleben, also sich fortpflanzen können. Sieger sind nicht die stärksten Lebewesen, sondern diejenigen, die sich am besten an ihre Umwelt und deren Veränderungen anpassen und so ihre Art weiterentwickeln können. Gelingt einer Art die Anpassung nicht, stirbt sie aus.
  3. Im Laufe der Evolution kann es zu "Mutationen", d. h. zu plötzlichen und spontanen Veränderungen des Erbgutes kommen. Die Ursachen dieses Phänomens sind bis heute nicht völlig geklärt.

Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man angesichts der Evolutionstheorie Darwins natürlich dem folgenden Trugschluss erliegen: Wenn das weltweite beständige Entstehen und Vergehen von Arten ein durch Millionen von Jahren bestätigter natürlicher Prozess ist, dann ist es doch wohl nicht sinnvoll, als einzelner Mensch oder in einem Verein wie unserem GAU das Aussterben bestimmter Arten verhindern zu wollen. Diese Meinung hätte tatsächlich ihre Berechtigung, wenn wir heute noch die weitgehend natürlichen Verhältnisse hätten, von denen Darwin ausgehen konnte. Er beobachtete Vorgänge, die sich ohne Beteiligung des Menschen quasi "naturintern" in unermesslich langen Zeiträumen abgespielt hatten bzw. noch abspielten.

Wir jedoch haben es heute mit einem Artenschwund zu tun, der sich infolge der rücksichtslosen Ausbreitung der menschlichen Zivilisation in einem atemberaubenden Tempo vollzieht - in einem Tempo, das eine Entstehung neuer Arten nicht zulässt, denn viele Lebewesen haben gar keine Zeit mehr, sich an eine in beständiger schneller Bewegung befindliche Umwelt anzupassen. Sie verschwinden, ohne eine besser angepasste Nachfolge-Art hinterlassen zu können. Wir Menschen als die Lebewesen, die diesen tödlichen Stress für ihre Erdmitbewohner verursacht haben, sind verpflichtet, wenigstens einen gewissen Ausgleich für die rücksichtslose Verdrängung anderer Geschöpfe zu schaffen. Es geht nicht an, dass wir in wenigen Jahrzehnten – unwiederbringlich! – vernichten, was die gestaltende Kraft der Natur in unvorstellbar riesigen Zeiträumen geschaffen hat.

Wir brauchen uns nicht um die Tiere und Pflanzen zu kümmern, die mit der menschlichen Zivilisation zurechtkommen oder sogar von ihr profitieren. Doch die vielen anderen, deren Lebensraum wir in immer stärkerem Maße beschneiden, sind dringend auf uns angewiesen.

Und machen sie uns nicht auch Freude?

Mit freundlichen Grüßen

Renate Lepski

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Zuschuss für den GAU von der Stadt Neu-Ulm

Im zweiten Anlauf hat es doch noch geklappt: Der Haupt- und Finanzausschuss hat in der Sitzung vom 22.7.2009 beschlossen, dass unser Verein bis 2016 einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von 55.000 € bekommt. Das bedeutet eine Erhöhung von 6.500 € pro Jahr. Der Zuschuss lag 10 Jahre lang konstant bei 48.500 €, nun kann also die allgemeine Preissteigerung zum Teil ausgeglichen werden.

Nachdem die anstehenden Fragen über das Grundstücksvermögen des GAU und das städtisches Ökokonto von der Verwaltung geklärt werden konnten, gab es von fast allen Fraktionen großes Lob für die Arbeit des GAU und breite Zustimmung für den Vorschlag der Verwaltung, den Zuschuss zu erhöhen. Nur Dr. Andreas Schuler von den Freien Wählern und Mitglied unseres Vereins(!) stimmte gegen den Antrag der Verwaltung.

Wir danken allen Unterstützern für ihr Vertrauen und hoffen, dass wir auch in Zukunft durch unsere Leistungen überzeugen können.

Ein besonderer Dank gilt der Stadtverwaltung und unserem Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, der als Ausschussvorsitzender unser Anliegen sehr unterstützte, und seiner Mitarbeiterin Frau Heimbold, die akribisch genau die Sitzungsvorlage erarbeitet hatte und die anstehenden Fragen zum Ökokonto etc. sehr kompetent beantwortete.

Mit diesem Beschluss haben wir nun wieder einige Jahre Planungssicherheit, die für unsere vielen Naturschutzprojekte notwendig ist.

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Beobachtungspavillon am Plessenteich

kleinerer Beobachtungsturm für Kässbohrerareal bei Ludwigsfeld

Wie bereits im letzten Rundschreiben angekündigt, möchten wir am Plessenteich einen großen Beobachtungspavillon bauen, der es allen Naturliebhabern ermöglicht, die seltenen und teilweise sehr scheuen Vogelarten zu beobachten, die mehr und mehr den Plessenteich zur Brut oder zur Rast aufsuchen. Wir haben im Internet viele ähnliche Bauwerke gefunden, die uns zu einer eigenen Konstruktion inspiriert haben.

Geplant ist ein sechseckiges Gebäude mit einem Durchmesser von ca. 5 Metern, das auf drei Seiten geschlossen ist und auf dem bereits vorhandenen Beobachtungshügel auf der Ostseite des Plessenteichs aufgebaut wird. Hier können auch größere Gruppen wettergeschützt Beobachtungen machen oder sich an den geplanten Informationswänden über unser Projekt informieren. Über eine Außentreppe kommt man in das zweite Geschoss, das, ebenfalls sechseckig, nur einen Außendurchmesser von ca. 3 Metern hat. Bei diesem Beobachtungspunkt ist man ca. 8 Meter über dem Wasser und kann somit große Teile der Ausgleichsflächen und der vielen Inseln optimal einsehen.

Sobald dieses Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich ist, müssen spezielle Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eine besonders stabile Konstruktion ausgewählt werden, wie z. B. ein stabiles Betonfundament.

Erste Angebote von Fachfirmen belaufen sich auf Kosten von rund 25.000 €, die für unseren Verein nur sehr schwer finanzierbar wären. Mit großer Unterstützung durch Herrn Angerer von der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Neu-Ulm und viel Überzeugungskraft durch Herrn Gaus ist es uns jedoch gelungen, einen 70%-igen Zuschuss von der Regierung von Schwaben zu bekommen. Die Fachleute von der Oberen Naturschutzbehörde der Regierung von Schwaben waren bei einer Besichtigung unseres Sees sehr angetan von den aufwendigen Gestaltungsmaßnahmen. Großes Lob fand auch das Entwicklungskonzept für das gesamte Naturschutzprojekt und die bisher erreichten Erfolge. Bei den Verhandlungen um Zuschüsse erwies sich ein Holzmodell des geplanten Beobachtungspavillons im Maßstab 1:10, das Herr Gaus extra angefertigt hatte, als besonders hilfreich und überzeugte auch die letzten Skeptiker.

Für das Kässbohrerareal bei Ludwigsfeld haben wir eine weitere Beobachtungsstation vorgesehen. Dieses Gebiet ist ein hochwertiges Biotop, das in den nächsten Jahren weiter optimiert wird und sich somit besonders für Naturbeobachtungen anbietet. Unmittelbar an der Römerstraße soll hier ein ca. 4x4 Meter großer Beobachtungsturm entstehen, der ca. 3 Meter über dem Boden gute Sichtverhältnisse bietet. Diese Konstruktion ist deutlich einfacher gestaltet als die des Pavillons am Plessenteich und deshalb auch leichter zu finanzieren, trotzdem ist auch hier mit Kosten von ca. 10.000 € zu rechnen. Für dieses Projekt konnte in Zusammenarbeit mit Herrn Angerer ebenfalls eine Förderzusage bei der Regierung von Schwaben erreicht werden.

Da im nächsten Jahr davon auszugehen ist, dass sich die Bankenkrise, z. B. bei der Bayern-LB, auf die öffentlichen Haushalte auswirken wird und voraussichtlich ein strikter Sparkurs eingeschlagen werden muss, hat die Regierung allerdings eine Auflage erteilt: Der Beobachtungsturm und der Pavillon müssen noch in diesem Jahr gebaut und abgerechnet sein!! Dies bedeutet natürlich etwas Hektik, denn es ist erforderlich, in kürzester Zeit die Baugenehmigung zu beantragen sowie exakte Konstruktionszeichnungen anzufertigen und mindestens drei Angebote einzuholen.

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Naturschutz am Plessenteich

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Aktuelle Entwicklungen: Erstellung eines Managementplanes für das FFH- und Vogelschutzgebiet Plessenteich

Im Auftrag der Regierung von Schwaben wird derzeit ein Managementplan von einem Planungsbüro aus Memmingen erstellt. Mit ihm sollen die Entwicklungsziele und die entsprechende Pflege des Plessenteiches und seiner Uferbereiche festgeschrieben werden. Am 16. September sollen diese Ziele den Grundeigentümern und den unmittelbaren Anliegern, den Behörden und sonstigen Betroffenen vorgestellt und diskutiert werden.

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Neue Vogelarten: Beobachtungen 2009 am Plessenteich

Neu beobachtete Vogelarten am Plessenteich:

Ohrentaucher, Heringsmöwe, Sturmmöwe, Rotflügelbrachschwalbe, Küstenseeschwalbe, Kolkrabe, Wanderfalke, Hawaiigan

Das Auftauchen der Rotflügelbrachschwalbe am Plessenteich ist ein besonderes Glück: Dieser Vogel lebt normalerweise in Afrika oder im südlichsten Europa auf Sizilien, in Spanien oder Südfrankreich und kommt sehr selten sowie nur bei warmer Wetterlage mit starker Südströmung nach Deutschland. Im Ulmer Raum wurde die Rotflügelbrachschwalbe bisher nur ein einziges Mal beobachtet, in Bayern dieses Jahr zweimal. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass so ein Naturerlebnis etwas Besonderes ist und viele Vogelliebhaber auch aus größeren Entfernungen anlockte. Ein Vogelfreund fuhr extra aus dem Münchner Raum zum Plessenteich, um diese einmalige Beobachtung machen zu können. Die Rotflügelbrachschwalbe war am nächsten Tag noch bis ca 9:00 Uhr anwesend, dann war sie wieder verschwunden.

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Brutübersicht

Dieses Jahr wurden fast alle Brutfloße und auch die gesamte große Kiesinsel inmitten des Plessenteiches von vermutlich 500 bis 800 Brutpaaren der Lachmöwe besetzt.

Nur wenige freie Brutplätze wurden dieses Jahr von 14 Brutpaaren der Flussseeschwalbe belegt, die vermutlich 18 Jungtiere aufzogen.

Als großer Erfolg ist die erneute Brut von drei Paaren der Schwarzkopfmöwe mit vermutlich vier Jungtieren zu werten.

Erstmals waren vier junge Zwergdommeln zu beobachten, die sehr versteckt in den Schilfbereichen aufgezogen wurden. (gemäß Bayrischem Brutvogelatlas gibt es nur rund 30 Brutpaare in ganz Bayern!!)

Auf den neuen Evobus-Ausgleichsflächen brüteten mindestens sechs Flussregenpfeifer- und zwei Kiebitz-Paare.

Ein Nilganspaar hat auf einem kleinen Brutfloß genistet. Ein Junges ist geschlüpft und hat bis heute überlebt.

Auf einem anderen Brutfloß haben Kanadagänse erfolgreich vier Jungtiere großgezogen.

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Pflege der großen Insel

Obwohl wir im Winter noch die Überfahrt zur großen Insel fertig stellen konnten, haben wir die anstehende Mahd im Frühjahr nicht mehr durchführen können. Ein schnelles Ansteigen des Grundwasserspiegels ab März führte dazu, dass die Furt nicht mehr genutzt werden konnte und die Pflege auf den Herbst verschoben werden musste.

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Blumenporträt

Auch Blumen unterliegen Modetrends: Es gab immer schon „angesagte“ und dann in fast allen Gärten vertretene Arten und „altmodische“ Blumen, die Gefahr liefen, vergessen zu werden.

Eine zur Zeit wenig beachtete und entsprechend selten gepflanzte Gartenbewohnerin ist die Brennende Liebe. (Lychnis chalcedonica), eine alte Bauerngartenpflanze aus der Familie der Nelkengewächse.

Es handelt sich um eine Staude, die sich zu kleinen Büschen von bis zu 80 cm Durchmesser entwickelt und ungefähr 60 cm Höhe erreicht. Ihrem Namen entsprechend hat sie feuerrote Blütenstände, die im Juni erscheinen. Sie bestehen aus mehreren Einzelblüten, die kleine, aufrecht stehende Halbkugeln bilden. Schneidet man die verwelkten Köpfchen rechtzeitig ab, kann man noch eine Nachblüte erzielen.

Die zu ihrer Blütezeit durchaus prächtige Pflanze verdient es, wieder öfter einen Platz in unseren Gärten zu finden.

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GAU Shop

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Ab November wiedermontags 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
 mittwochs 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr
sowie nach tel. Vereinbarung, Tel. 07307-34166

Apfelsaft

Honold Reuttier Apfelsaft trüb6 Flaschen in Kiste6,50 €
Honold Reuttier Apfelsaft klar6 Flaschen in Kiste6,50 €
Honold Apfel/Quitte6 Flaschen in Kiste7,50 €
Molfenter Apfel-/Kirschsaft6 Flaschen in Kiste7,50 €
zzgl. 3 € Pfand/Kiste

Honig

1 Glas mit Blütenhonig von GAU Streuobstwiesen: 500 g 4,00 €

Aktionen für den Plessenteich

Aquarelle von Dr. Karin SchleckerStück 10,- € bis 50,- €
Handgefertigte Spinnennetze mit Spinneab 6,- €
Steinfische mit Aufhängung oder Stabab 6,- €
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Arbeitseinsätze 2009

Die Arbeiten des GAU werden immer umfangreicher und können nur mit Mühe und durch Ihre Mithilfe gemeistert werden. Ob Feuchtwiesenpflege, Obsternte, Entbuschungen oder Kontrolle und Reparatur von Nisthilfen, überall werden fleißige Hände benötigt. Jede Helferin und jeder Helfer kann sich seiner Kondition entsprechend einbringen, so dass niemand überfordert wird. Bitte helfen Sie uns wieder kräftig mit - wir freuen uns auf jede helfende Hand.

Übrigens wird wie immer für Essen und Trinken gesorgt.

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Halbjahresprogramm

Wie jeden Herbst ist unser Veranstaltungsprogramm stark von den Arbeitseinsätzen geprägt, doch können wir ein besonderes Schmankerl anbieten.

Aufgrund des sehr großen Interesses bei den Vorträgen von Karin Weiner M.A., Archäologin aus Neu-Ulm, über die sensationellen Ausgrabungs- und Kunstfunde im Achtal, haben wir für den Herbst zwei besondere Veranstaltungen geplant: Karin Weiner wird eine spezielle Führung anbieten und vor Ort im Achtal die neuesten Erkenntnisse aus den Ausgrabungen der Höhlen erklären:

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Auf den Spuren der Venus von Schelklingen

Folgendes Tagesprogramm ist vorgesehen:
Sonntag den 4. Oktober, Beginn: 9:30 Uhr.
Anreise mit Privat PKWs in Fahrgemeinschaften.

Treffen am urgeschichtlichen Museum. Führung bis 10:30 Uhr.
Danach Spaziergang zur Brillenhöhle, Dauer ca. 1,5 Stunden.
Mittagessen in Blaubeuren oder Picknick am Blautopf.
So um 13...13:30 Uhr fahren wir zum Geissenklösterle.
Dauer mit Aufstieg bis ca. 14:30 Uhr.
Kurzer Abstecher zum Sirgenstein und Weiterfahrt zum Hohlen Fels.
Ende ca. 16 Uhr...16:30 Uhr.

Für den 8. November ist eine Führung mit Karin Weiner durch die Ausstellung „Eiszeit“ im Stuttgarter Kunstmuseum am Schlossplatz vorgesehen. Auch hier erfolgt die Anreise per Privat-Pkw oder durch die Bundesbahn (Gruppenticket).

Bei beiden Veranstaltungen fallen Eintrittsgelder an. Wir bitten dringend um eine verbindliche Voranmeldung, Tel. 07307-34166.

Ein weiterer Höhepunkt des Veranstaltungsjahres ist sicherlich wieder die Apfel- und Pilzausstellung, die nun zum 22sten Mal stattfindet.

Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine interessante Mischung an Information und Unterhaltung anbieten können. Übrigens benötigen wir immer mehr Helfer an diesen Tagen, die unsere zahlreichen Stände und die Tombola mitbetreuen könnten. Bitte melden Sie sich bei der Geschäftsstelle.

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Neue Tierart von GAU-Mitglied beschrieben

Die meisten Menschen gehen in ihrer Freizeit einem Hobby nach und beschäftigen sich dabei mit vielen Dingen, wie z.B. Sport, Briefmarkensammeln, Lesen oder auch Tiere beobachten.

Unser Mitglied Christian Kronmüller hat sich ein besonderes Hobby ausgesucht: Er beschäftigt sich seit längerer Zeit mit den verschiedensten Hundert- und Tausendfüßern. Diese Tierarten sind nicht besonders bekannt, da sie meist sehr versteckt leben, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass noch viel Interessantes erforscht werden kann. Hundert- und Tausendfüßer gibt es besonders häufig in den wärmeren Gegenden, wie z.B. in Südamerika und Asien, wo in den großen Regenwäldern sicherlich erst ein kleiner Teil der vorkommenden Tierarten entdeckt und beschrieben wurde. Und so ergab es sich, dass bei einer Lieferung von Hundertfüßern aus den Philippinen an die Insektenzucht B.t.b.e (http://www.insektenzucht.de/) in Schnürpflingen einige Tiere dabei waren, die nicht den bekannten Arten zugeordnet werden konnten.

Jetzt begann die eigentliche Arbeit: unzählige Literatur musste geordert und durchgesehen werden und Kontakt zu den wenigen Spezialisten in der ganzen Welt aufgenommen werden. Mit Unterstützung durch den Biologen Martin Thierer-Lutz wurde das unbekannte Tier genauestens beschrieben und jede winzige Kleinigkeit festgehalten, auf Fotos dokumentiert und mit bekannten Arten verglichen.

Schließlich zeichnete es sich ab, dass es sich tatsächlich um eine neue Art gehandelt hat, die bisher noch nicht wissenschaftlich erfasst und beschrieben wurde. Und so erhielt das bisher unbekannte Tier einen Namen: Scolopendra subcrustalis Kronmüller 2009. Das entspricht der wissenschaftlichen Gepflogenheit, eine bisher unbekannte Art nach demjenigen zu benennen, der sie entdeckt bzw. als erster systematisch beschrieben hat.

Die Beschreibung der Art und einige wichtige Fotos wurden im April 2009 in dem Fachmagazin Arthropoda, Jahrgang 17, Heft 1 veröffentlicht.

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Zeitungsartikel „Die Schwalbe macht die Flatter“

Den Artikel finden Sie in unserem Presseecho: Die Schwalbe macht die Flatter.

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22. Große Apfel- und Pilzausstellung – Sonderausstellung Wildfrüchte

Am 10. und 11. Oktober findet die diesjährige 22. Apfel- und Pilzausstellung in Schwaighofen im Autohaus der Fa. Wuchenauer in der Otto-Renner-Straße (südlich vom Media-Markt) statt. Mit dem Bau einer Verbindungshalle durch das Autohaus Wuchenauer ist jetzt eine große zusammenhängende Ausstellungshalle entstanden, die neue Möglichkeiten für unsere Ausstellung bietet.

Neben den bewährten Ausstellern der letzten Jahre werden wir erstmals ein kleines Vortragsprogramm auf einer provisorischen Bühne anbieten. Informationen hierzu gibt es ab Oktober in der Tagespresse oder auf unserer Homepage http://www.gau-neu-ulm.de/.

Neben den vielen Apfel- und Birnensorten ist auch wieder eine große Zahl heimischer Pilzarten zu bewundern.

Der GAU ist mit einem Bücherstand, einem Informationsstand zu den Themen Plessenteich und Eulenschutz, einer Tombola und einer vielseitigen Bastelecke für Kinder vertreten. Das Angebot wird mit Kaffee und einer großen Anzahl von Kuchenspezialitäten abgerundet. Für das leibliche Wohl ist also bestens gesorgt.

Für den Auf- und Abbau der Ausstellung und für die Betreuung der zahlreichen Stände des GAU werden noch freiwillige Helfer gesucht! Bitte melden Sie sich bei Herrn Gaus, Tel. 07307-34166.

Falls auch Sie den GAU mit einer Kuchenspende unterstützen wollen, melden Sie sich bitte bei Frau Gebhart, Tel. 07307-7687 oder Frau Seiler, Tel. 07307-32948. Obwohl sich seit der Durchführung der Apfelausstellung immer zahlreiche großzügige Kuchenbäckerinnen gefunden haben, war unser Büffet immer vorzeitig um ca. 15:00 Uhr geleert. Denken Sie also nicht, dass es auf einen Kuchen mehr oder weniger nicht ankommt!




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