Rundschreiben

Frühjahr 2009


Februar 2009

Liebe Mitglieder und Freunde des GAU,

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ich schreibe diese Zeilen in den letzten Januartagen – gerade noch Zeit für einen Rückblick auf das vergangene Jahr. 2008 war für unseren Verein ein besonderes Jahr – und ein besonders erfolgreiches. Dank der engagierten Mithilfe zahlreicher Mitglieder und Freunde des GAU, aller Vorstandsmitglieder und nicht zuletzt des unermüdlichen Einsatzes unseres Geschäftsführers Herrn Gaus ist es gelungen, sowohl die routinemäßigen Biotoppflegearbeiten als auch die Betreuung unseres Standes auf der Landesgartenschau zu bewältigen. An dieser Stelle Ihnen, liebe Helferinnen und Helfer aus unserem Verein und dessen Umkreis, meinen Vorstandskollegen und vor allem Herrn Gaus nochmals ein ganz herzliches Dankeschön.

Bemerkenswert und erfreulich erscheint mir, dass wir das schwierige Jahr 2008 nicht nur „geschafft“ haben, sondern dass es uns auch einiges gebracht hat.

Da wäre zunächst einmal der finanzielle Gewinn zu nennen. Mit Ihrer Hilfe haben wir durch Steinfischverkauf und Spenden rund 35 000 Euro erwirtschaftet. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: 35 000 Euro – das ist rund ein Sechstel der Kosten des Plessenteiches!

Nicht gering zu veranschlagen ist aber auch das, was ich als „ideellen Gewinn“ unserer Anwesenheit auf der Landesgartenschau bezeichnen möchte:

Die Vorstandschaft kann sich durch die große Zahl engagierter Helfer in Ihrem Einsatz für die Natur bestätigt fühlen. Das tut gut, insbesondere angesichts des Unverständnisses, auf das wir nicht selten stoßen.

Auch das Interesse und die Freundlichkeit unserer Standbesucher haben uns gefreut und uns in dem Gefühl bestärkt, eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und dabei nicht alleine zu sein.

Die Vorstandsmitglieder und die vielen Helfer untereinander haben sich durch den gemeinsamen Dienst am Stand gegenseitig kennen und wohl auch schätzen gelernt und dabei, so hoffe ich, ein bisher noch nicht da gewesenes Gemeinschaftsgefühl entwickelt.

Wir konnten uns mit unserem schönen Stand in der Öffentlichkeit präsentieren und sind nun sicherlich bekannter als vor der Landesgartenschau.

Nicht zuletzt konnten wir auch die Vertreter der Stadt Neu-Ulm, darunter Herrn Oberbürgermeister Noerenberg, von der Qualität unserer Arbeit überzeugen und so das Verhältnis zwischen dem Verein und der Stadt Neu-Ulm verbessern. Schließlich sind beide, Verein und Stadt, Träger des BayernNetzNatur-Projektes „Biotopverbund Iller/Donau“ (PDF), das an unserem Stand präsentiert und veranschaulicht wurde.

So positiv die Bilanz des vergangenen Jahres auch ausgefallen ist, einen Wermutstropfen enthält sie dennoch: Die Verlängerung und Erhöhung des Betriebskostenzuschusses für unseren Verein konnten wir nur für ein Jahr erreichen. Näheres können Sie weiter unten in den Ausführungen von Herrn Gaus nachlesen.

Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass uns das Positive des Jahres 2008 auch 2009 erhalten bleibt und das weniger Erfreuliche zum Guten gewendet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen und etwas verspäteten, aber darum nicht weniger herzlichen Wünschen für das neue Jahr

Renate Lepski

1. Vorsitzende

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Helferfest

Als kleine Anerkennung für die wunderbare Unterstützung während der Landesgartenschau und bei den vielen Arbeitseinsätzen 2008 haben wir im November ein kleines Helferfest organisiert.

Es fand am 27. November im Pfarrsaal der katholischen Kirche in Gerlenhofen statt. Rund 60 Personen waren unserer Einladung gefolgt und konnten im Pfarrsaal begrüßt werden. Mit einem schmackhaften warmen Essen, großer Getränkeauswahl und anschließendem Kaffee und Kuchen war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Wolfgang Gaus zeigte im Anschluss einige Bilder sowie einen kleinen Film über die Landesgartenschau und die Arbeitseinsätze des Jahres.

Höhepunkt des Abends war dann eine Zaubershow von unserem Mitglied Paul Jakob, der für beste Unterhaltung und so manche Verwunderung sorgte.

Ihm und auch den Helfern des Abends gilt ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Abend.

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GAU Zuschuss der Stadt Neu-Ulm

Noch vor dem Sommer des vergangen Jahres haben wir bei der Stadtverwaltung von Neu-Ulm einen Antrag auf Fortführung des Betriebskostenzuschusses gestellt. Mit großer Freude haben wir dann auch den Verwaltungsvorschlag unter der Federführung von Herrn Oberbürgermeister Noerenberg zur Kenntnis genommen, der eine verbindliche und erhöhte Förderung für die nächsten 8 Jahre vorsah. Die bisherige Bezuschussung war in den letzten 8 Jahren konstant geblieben, und wegen der allgemeinen Preissteigerungen und Lohnanpassungen des öffentlichen Dienstes war eine leichte Erhöhung dringend erforderlich, zumal die Anforderungen an unseren Verein immer größer werden.

Schon im Vorfeld haben uns alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen ihre Unterstützung zugesagt, so dass wir den Haushaltsberatungen sehr zuversichtlich entgegen sahen. Doch im Ausschuss für Stadtentwicklung, Hochbau und Umwelt kam dann am 25.11.08 alles anders als erwartet:

Erläuterung: Das Ökokonto einer Stadt beinhaltet geeignete, ökologisch aufwertbare Flächen, die als Ausgleich für Baumaßnahmen wie z. B. Straßenbau oder Industriegebietsausweisungen vorgehalten werden. Dabei muss es sich um Flächen handeln, die durch Gestaltungsmaßnahmen der Stadt Neu-Ulm in eine deutlich höhere ökologische Wertigkeit übergeführt werden können. Der Plessenteich ist durch Renaturierungsauflagen des Vorbesitzers und umfangreichen Gestaltungsmaßnahmen durch den GAU (ohne städtische Zuschüsse aber mit Förderung durch die Regierung von Schwaben) bereits sehr hochwertig gestaltet. Deshalb kann er nach den gesetzlichen Vorgaben grundsätzlich nicht als Ausgleichsfläche für die Stadt Neu-Ulm dienen.

Ein Stadtrat der Freien Wähler wies in der kurzen und für den GAU zunächst sehr positiven Diskussion des Verwaltungsvorschlages darauf hin, dass der GAU mit dem Plessenteich doch riesige Flächen besitze, die man nach seiner Meinung in das Ökokonto (siehe nebenstehender Kasten) der Stadt Neu-Ulm einbuchen könnte. Bis dies geprüft sei, könne man den GAU-Zuschuss durch einen Sperrvermerk auf Eis legen. (!!!) Zudem regte er an, dass der GAU seine günstigen Jahresbeiträge erheblich erhöhen sollte, um den städtischen Zuschuss niedriger zu halten.

Leider konnte zu diesem Zeitpunkt niemand zur Aufklärung der Situation beitragen und so hat der Ausschussvorsitzende, Herr Oberbürgermeister Noerenberg, nur mit Müh und Not einen Beschluss für eine lediglich einjährige Förderung für 2009 durchgebracht. Im kommenden Jahr soll dann nach Überprüfung der Vorschläge der Freien Wähler erneut beraten werden.

Aus unserer Sicht ist dieses Ergebnis sehr bedauerlich, da wir für unsere vielen erfolgreichen Projekte eine gewisse Planungssicherheit benötigen.

Bedauerlich ist auch, dass der Stadtrat der Freien Wähler, übrigens beruflich Landespfleger, mit seinen Vorschlägen nicht im Vorfeld mit uns Kontakt aufgenommen hat, denn es wäre sehr schnell und einfach erklärt gewesen, dass sein Vorschlag schon aus formalrechtlichen Gründen nicht zu verwirklichen ist. Dass die zuständige Mitarbeiterin des Rathauses Neu-Ulm dies ihm auch schon vor dieser Sitzung ausgiebig, aber offensichtlich vergeblich erklärt hatte, sei nur kurz bemerkt.

Auch sein Vorschlag der drastischen Erhöhung des Mitgliedsbeitrages hätte dann schon in Vorgesprächen diskutiert werden können.

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Aktuelle Entwicklungen

Ausgleichsmaßnahmen Evobus

Die Ausgleichsmaßnahmen für den Bau des Zentrallagers von Evobus in Schwaighofen sind nun weitgehend fertiggestellt. In mehreren Wochen wurden rund 25 000 m3 Boden bewegt und neue Biotope gestaltet. Die Erdbewegungen sind nun beendet und es stehen nur noch die Pflanzarbeiten am Wall an, die allerdings erst bei entsprechender warmer Witterung durchgeführt werden können.

Die vorgesehenen Beobachtungsstände können voraussichtlich erst im wärmeren Frühjahr, wenn kein Bodenfrost mehr zu befürchten ist, aufgebaut werden. Zwischenzeitlich werden wir eine provisorische Beobachtungswand aus Einwegpaletten errichten, damit Zugvögel ungestört am Plessenteich rasten können und erste Beobachtungen durch Besucher möglich sind.

Aufgrund der extrem kalten Witterung und der starken Eisbildung konnten wir auch die Zufahrt zur großen Insel erst vor wenigen Tagen fertigstellen. Wir hoffen aber, dass wir die Pflege der verbuschten Kiesflächen noch vor dem großen Vogelzug durchführen können.

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Käßbohrerareal bei Ludwigsfeld

Das Gelände des ehemaligen Kieswerkes „Alpines Hartschotterwerk“ zwischen Gerlenhofen und Ludwigsfeld an der B 19 ist nun seit wenigen Monaten im Eigentum der Stadt Neu-Ulm. Dieses rund 19 ha große Gelände besteht aus einigen verfüllten Baggerseen, verbuschten Auffüllflächen, Kies- und Schilfflächen sowie einem etwas größeren See. Das gesamte Gelände hat sich im Laufe der Jahre zu einem außerordentlich hochwertigen Biotop entwickelt, das einige seltene Biotoptypen beinhaltet, die sich nur durch intensive Pflege- und Gestaltungsmaßnahmen dauerhaft erhalten lassen.

Weil dieses Gelände für das BayernNetzNatur-Projekt „Biotopverbund Iller/Donau“ von allergrößter Bedeutung ist, hat es die Stadt Neu-Ulm von der Stadt Ulm erworben und die Pflege und die Fortentwicklung des Naturschutzgebietes an den GAU übertragen.

Wir haben dieses Areal schon seit Jahren unter Beobachtung und einige besonders dringliche Pflegemaßnahmen wurden mit Erlaubnis der Stadt Ulm schon in den letzten Jahren durchgeführt. Allerdings schreitet die natürliche Sukzession unaufhörlich weiter und muss nun mit erheblichem Aufwand zurückgedrängt werden.

Neben dem Plessenteich und der 40 ha großen Illerschleife wird das Käßbohrerareal ein neuer Schwerpunkt unserer Biotoppflege sein.

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Apfelernte 2008

Die Apfelernte 2008 war besser als im Jahr zuvor. Insgesamt haben wir rund 11 Tonnen Äpfel zur Herstellung von Apfelsaft eingesammelt.

Auch dieses Jahr zeigte sich, welch enormer Arbeitsaufwand für die Apfelernte notwendig ist. Da wir 13 verschiedene Streuobstwiesen betreuen, ist auch die Ernte sehr mühsam und erfordert einen hohen Zeitaufwand. Schließlich sind die ersten Apfelsorten wie z. B. der Klarapfel schon Anfang August reif, während die klassischen Streuobstsorten wie z. B. der Rheinische Bohnapfel oft erst nach einem starken Nachtfrost im November zur Erntereife gelangt. Dazwischen liegen zeitlich noch viele andere Obstsorten, die mehr oder weniger regelmäßig aufgesammelt werden sollten.

Da durch den Verkauf unseres Apfelsaftes die Pflege der Streuobstwiesen finanziert wird, bitten wir alle Mitglieder für diesen Saft Werbung zu machen, denn der Apfelsaftverkauf muss noch weiter gesteigert werden, damit alle Kosten der Streuobstwiesenpflege gedeckt werden.

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Apfelsaft bremst das Vergessen

Zwei Gläser Apfelsaft am Tag können das Gehirn vor den Ablagerungen schützen, die den schleichenden Gedächtnisverlust von Alzheimer-Patienten verursachen.

Siehe dazu den Artikel in Focus Online vom 23.1.2009.

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Aufruf an unsere Mitglieder

Wir sind bemüht, unseren Mitgliederbestand aktuell zu halten. Hierbei sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen und bitten daher um Mitteilung von Änderungen. Dies sind insbesondere die neue Anschrift bei Umzug oder die Änderung der Bankverbindung.

Bei Familienmitgliedschaften bitten wir zudem um Überprüfung, ob die volljährigen Kinder nicht selbst dem GAU beitreten möchten. Soweit Kinder noch in der Ausbildung sind, kann die Familienmitgliedschaft weitergeführt werden. Im anderen Fall bitten wir um Weitergabe des Beitrittsformulars an Ihre Kinder.

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E-Mail-Adressen für Rundschreibenversand

Wir bitten Sie, uns Ihre E-Mail-Adresse bekanntzugeben. Wenn genügend Interesse besteht, könnten wir in Zukunft unsere Rundschreiben elektronisch kostengünstiger an Sie versenden. Es wäre dann möglich, unser „Blättchen“ etwas bunter zu gestalten und mit vielen Fotos interessanter zu machen.

Und bitte vergessen Sie nicht, weitere Mitglieder in Ihrem Bekanntenkreis zu werben. Jedes Mitglied zählt! Wir freuen uns über neue Beitritte!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Dank an unsere Spender

Auch im Jahr 2008 haben uns wieder viele Spender mit großen und kleinen Geldzuwendungen unterstützt.

Jedem Einzelnen gilt unser Dank, da mit Hilfe dieser Gelder der von uns betreute Lebensraum weiter geschützt und verbessert werden kann.

Für Ihre Spenden erhalten Sie ab einem Betrag von 30 Euro eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt zugesandt. Bei Beträgen unter 30 Euro sehen wir hiervon ab und bitten Sie, dem Finanzamt eine Kopie Ihres Kontoauszuges vorzulegen. Achtung: bei Spenden bis zu 200 Euro reicht grundsätzlich der Kontoauszug als Nachweis beim Finanzamt.

Bitte unterstützen Sie uns auch im Jahr 2009 mit einer (oder auch mehreren) Spende(n)!

Vielen herzlichen Dank!

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GAU Shop

Apfelsaftverkauf:

Mit dem Kauf des Apfelsafts und den anderen Säften unterstützen Sie die Bemühungen des GAU, unsere Streuobstwiesen zu erhalten und neue anzulegen.

Unsere Öffnungszeiten:

Montag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Honold Reuttier Apfelsaft trüb6 Flaschen in 1 Kiste6,50 €
Honold Reuttier Apfelsaft klar6 Flaschen in 1 Kiste6,50 €
Honold Reuttier Apfel/Quitte6 Flaschen in 1 Kiste7,50 €
Molfenter Apfel-/Kirschsaft6 Flaschen in 1 Kiste7,50 €
zzgl. 3 € Pfand/Kiste

Honigverkauf:

neuer Preis ab Februar

1 Glas mit Blütenhonig von GAU Streuobstwiesen: 500 g 4,– €

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Halbjahresprogramm

Diesem Rundschreiben ist unser gelbes Halbjahresprogramm beigefügt. Neben den regelmäßigen naturkundlichen Führungen und Exkursionen rund um den Plessenteich haben wir noch Vorträge über die traditionelle chinesische Medizin und einen Reisebericht von einem französischen Naturschutzgebiet im Programm.

Erstmals bieten wir auch einen Workshop zur Digiskopie an. Digiskopie ist die Kombination einer Digitalkamera mit einem Fernglas oder einem Fernrohr. Bei dieser Veranstaltung können Sie wichtige Tipps für optimale Fotos bekommen.

Wir hoffen, dass wir auch Ihr Interesse wecken können und freuen uns auf Ihren Besuch.

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Jugendgruppe „Laubfrösche“

Dem Rundschreiben liegt wie immer das grüne Jahresprogramm der Jugend- und Kindergruppe „Laubfrösche“ bei. Bei unserer Nachwuchsarbeit versuchen wir, in lockerer, spielerischer Art den Kindern die Natur und die Ökologie nahe zu bringen. Wenn Sie interessierte Kinder kennen, geben Sie das Programm bitte weiter. Wir freuen uns auf alle neuen Gesichter bei den „Laubfröschen“. Die Kinder sollten zwischen 6 und 12 Jahre alt sein, der Hauptanteil der Altersstufen liegt derzeit bei Grundschülern der Klassen 1 bis 4.

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Nistkastenkontrollen 2008

Schleiereulen und Turmfalken

Insgesamt betreut der GAU im Landkreis Neu-Ulm und in der Region zur Zeit 155 Schleiereulen- und 14 Turmfalkenkästen.

aktuelle Nachweise von Schleiereulen  42 Kästen
aktuelle Nachweise von Schleiereulenbruten 25 Kästen
mit mind. 126 Jungtieren
Nachweise von Turmfalkenbruten  63 Kästen
mit 241 Jungtieren
Belegung mit Hornissen  5 Kästen
Belegung mit Wespen  1 Kasten
Belegung mit Tauben  4 Kästen
Belegung mit Enten  2 Kästen
Belegung mit Hausrotschwanz  1 Kasten
unbelegt (gelb),
belegt, aber ohne Brut (olivgrün),
belegt mit Brut (tannengrün)", "Anzahl der Jungtiere"), array("1996", array(16, 14, 41), 42), array("1997", array( 3, 15, 66), 9), array("1998", array( 5, 7, 74), 27), array("1999", array(10, 22, 68), 51), array("2000", array( 9, 19, 72), 41), array("2001", array(15, 29, 72), 63), array("2002", array(34, 8, 83), 121), array("2003", array(11, 11, 115), 57), array("2004", array(17, 11, 112), 110), array("2005", array(12, 0, 133), 80), array("2006", array(0, 0, 0), 26), array("2007", array(8, 19, 123), 42), array("2008", array(25, 17, 113), 126), )); ?>

Fazit: Nach zwei milden Wintern und dem hohen Mäuseangebot war 2008 das bisher erfolgreichste Jahr unseres Schleiereulenprojektes.

Besonderheiten:
Seit 10 Jahren brütete ein Schleiereulenpaar regelmäßig bis 2005 in Wallenhausen. Dieses Brutpaar wurde nun von einem dominanten und stärkeren Waldkauz aus dem Nistkasten vertrieben.

Wasseramsel

Der GAU betreut zur Zeit 31 Wasseramselnisthilfen am Landgraben, sowie an Leibi, Roth und Biber.

Davon waren belegt:

Wasseramsel  10 Kästen
Gebirgsstelzen 6 Kästen
Bachstelze  3 Kästen
Zaunkönig  1 Kasten

Allen unseren Helfern Helmut Wezel, Manfred Schmid, Gerhard Schnaiter, Lorenz Kast, Rudolf Huber und Walter Förster möchten wir an dieser Stelle herzlich danken. Falls Sie auch bei diesen spannenden Kontrollen helfen möchten, wenden Sie sich direkt an unseren Hubert Förster (Tel.: 07308 7379).

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Neue Faltblätter

Rechtzeitig zur Landesgartenschau haben wir zwei neue Faltblätter entworfen, die über unseren Verein und unsere Naturschutzprojekte informieren. Wir haben Ihnen heute bei diesem Rundschreiben jeweils ein Exemplar beigefügt. Sollten Sie weitere Faltblätter z. B. zur Mitgliedswerbung benötigen, bitten wir Sie um kurze Nachricht.

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Tiere und Pflanzen des Jahres 2009

Vogel des Jahres:Eisvogel
Wildtier des Jahres:Igel
Fisch des Jahres:Aal
Spinne des Jahres:Dreieckspinne
Reptil des Jahres:Würfelnatter
Baum des Jahres:Bergahorn
Pilz des Jahres:Blauer Rindenpilz
Orchidee des Jahres:Männliches Knabenkraut
Blume des Jahres:Wegwarte
Weichtier des Jahres:Husmanns Brunnenschnecke
Insekt des Jahres:Gemeine Blutzikade
Arzneipflanze des Jahres:Fenchel
Heilpflanze des Jahres:Ringelblume
Schmetterling des Jahres:Tagpfauenauge
Moos des Jahres:Gemeines Weißmoos
Flechte des Jahres:Echte Rentierflechte
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Wann beginnt der Frühling?

Das Datum des Frühlingsanfangs meinen wir alle sicher zu kennen. Es ist der 20. bzw. 21. März. Zu diesem Zeitpunkt sind Tag und Nacht gleich lang (Tag-und-Nacht-Gleiche).

Der 20. bzw. 21. März ist aber nur der astronomische Frühlingsbeginn. Daneben gibt es noch den meteorologischen und den phänologischen Frühlingsanfang.

Den meteorologischen Frühlingsanfang haben die Meteorologen, wie der Name schon sagt, auf den 1. März festgelegt. Das hat rein praktische Gründe. Zum Beispiel können so Statistiken besser vergleichbar gemacht werden.

Der phänologische Frühlingsanfang ist zeitlich nicht festgelegt und kann von Jahr zu Jahr variieren. Er richtet sich nach dem Erscheinen bzw. nach dem Blühen bestimmter Pflanzen wie z. B. dem der Haselnusssträucher. Da die Winter infolge der Klimaerwärmung immer milder und immer kürzer werden, hat sich der phänologische Frühling immer weiter nach vorne verschoben.

Natürlich gibt es auch beim Beginn der anderen Jahreszeiten die gleichen Varianten wie beim Frühlingsanfang.

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Einladung zur

Jahreshauptversammlung 2009

Alle Vereinsmitglieder des GAU werden hiermit zur Jahreshauptversammlung 2009 am Montag, den 9.2.2009 um 19.30 Uhr, im Gastraum der Mehrzweckhalle Gerlenhofen eingeladen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des 1. Vorstandes

  2. Bericht des Kassenführers

  3. Bericht der Kassenprüfer

  4. Entlastungen

  5. Neuwahlen

  6. Verschiedenes

  7. Behandlung der eingegangenen Anträge

Anträge an die Mitgliederversammlung sind bis zum 2.2.2009 an die 1. Vorsitzende Frau Renate Lepski, Hausener Str. 28, 89233 Neu-Ulm zu richten.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung zeigen wir noch einige Bilder von unseren Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wir hoffen und wünschen, dass Sie alle erscheinen und freuen uns auf Ihre Anwesenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Lepski




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