Rundschreiben

Herbst 2007


September 2007

Liebe Naturfreunde und Freunde des GAU,

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wie Sie vielleicht der Presse entnommen haben und im anschließenden Bericht von Herrn Gaus noch genauer nachlesen können, hat es im Vorstand unseres Vereins einige Veränderungen gegeben. Nach dem Rückzug unseres langjährigen und außerordentlich verdienstvollen Vorsitzenden Herrn Freitag lag es nahe, dass ich als Zweite Vorsitzende an seine Stelle nachrückte.

Im Gegensatz zu Herrn Freitag bin ich wohl nicht allen von Ihnen bekannt. Daher will ich mich kurz vorstellen. Bis zu meinem 16. Lebensjahr lebte ich in einer mitteldeutschen Kleinstadt. Damals war die Natur noch relativ in Ordnung. Im Nachbargarten flötete der Pirol und beim in der Nachkriegszeit üblichen Holzholen, Beerenpflücken, Pilzsammeln und „Organisieren“ von Kaninchenfutter konnte ich unauslöschliche Eindrücke von intakten Wäldern und blühende Wiesen mit nach Hause nehmen, was mir damals ganz selbstverständlich erschien. Auch die Flucht aus der DDR, Aufenthalt in Flüchtlingslagern und jahrzehntelanges Wohnen in Stadthäusern haben die Prägung durch diese Naturerlebnisse nicht zerstören können.

Von 1966-2000 unterrichtete ich in den beiden Neu-Ulmer Gymnasien die Fächer Deutsch und Latein. Als der Balkon der Zwei-Zimmer-Wohnung die vielen Blumentöpfe nicht mehr fassen konnte, entschloss ich mich zum Umzug aufs Land, in ein Häuschen mit eigenem Garten in Aufheim. Dabei merkte ich erst, dass ich in den Jahren des Studierens und der Berufstätigkeit doch recht fern von der Natur gelebt hatte, und wandte mich mit Begeisterung meiner neuen Umgebung zu. Dazu gehörte auch, dass ich die Berichte über den GAU in der Zeitung mit wachsendem Interesse verfolgte. Ende der 80er Jahre wandte ich mich dann mit einer privaten Naturschutzfrage an Herrn Freitag. Seine Einladung zu einer Sitzung des GAU nahm ich gern an und beteiligte mich auch in der Folgezeit an der Arbeit des Vereins. So bin ich zwar keine „Frau der ersten Stunde“, zählte aber zu dem Kreis, der 1988 den GAU offiziell als eingetragenen Verein gründete.

Als nunmehrige Erste Vorsitzende werde ich die von Herrn Freitag und Herrn Gaus geprägte Linie des GAU fortsetzen. Zu meiner Freude befindet sich der Verein zur Zeit in einer „Hochphase“: Dank der umsichtigen „Flächenpolitik“ des Neu-Ulmer Stadtrates unter der Führung von Herrn Oberbürgermeister Noerenberg wurden die Ausgleichsflächen für das Evobus-Hochregallager in Schwaighofen im Gebiet unseres Plessenteiches ausgewiesen. Erfreulicherweise schloss sich auch die Deutsche Bahn AG an, indem sie die Ausgleichsflächen für das Projekt Neu-Ulm 21 ebenfalls in der Nähe des Plessenteiches ankaufte, der nun von einem „Speckgürtel“ weiterer geschützter Gebiete umgeben ist. Das ist für die dort lebenden seltenen Tierarten ein großer Vorteil. Bei den stadteigenen Flächen hatte der GAU Gelegenheit, sich an der Planung zu beteiligen und wird auch die Pflegemaßnahmen begleiten.

Allerdings gibt es dabei viel zu tun. Auch an der Landesgartenschau werden wir uns beteiligen.

Es würde mich sehr freuen, wenn sich über unseren bewährten Helferstamm hinaus auch noch weitere Mitglieder zu gelegentlicher Mithilfe bereitfänden. Rufen Sie doch einfach in unserer Geschäftsstelle an.

Mit freundlichen Grüßen an Sie alle

Renate Lepski

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Vorstandswahlen bei der Hauptversammlung im Februar 2007

Bei der Jahreshauptversammlung des GAU am 12.2.2007 hat es einige Veränderungen in der Vorstandschaft des GAU gegeben. Wie bereits im letzten Rundschreiben angekündigt, hat sich unser bisheriger 1. Vorsitzender Herr Peter A. Freitag nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Nach 27 sehr erfolgreichen Jahren als Vorstand des GAU hat er das Ehrenamt an seine Nachfolgerin Frau Renate Lepski, bisherige 2. Vorsitzende, weitergegeben. Neuer zweiter Vorsitzender wurde nun Herr Jürgen Mayer. Ebenfalls nach 27 Jahren ist auch unsere Kassiererin Frau Linda Schmid nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. Sie hat für dieses Amt bereits seit einem Jahr Frau Silke Thierer als Nachfolgerin eingearbeitet, die nun die Finanzen des GAU verwaltet. Neu in die Vorstandschaft wurde auch Herr Bernd Thiemann gewählt. Mit Hubert Förster, Walter Gebhart und Hans-Alfred Seiler wurden drei weitere Vorstandsmitglieder bei den Neuwahlen bestätigt. Unserem scheidenden Vorsitzenden und unserer Kassiererin gilt unser Dank für die äußerst erfolgreiche Arbeit in den letzten 27 Jahren.

Unsere neue Vorsitzende Frau Renate Lepski würdigte in ihrer ersten Amtshandlung die großen Verdienste der beiden Gründungsmitglieder des GAU. Nur durch das große ehrenamtliche Engagement der beiden konnte sich der GAU zu einem anerkannten Naturschutzverein entwickeln, der über die Stadtgrenzen bekannt ist.

Herr Peter A. Freitag wurde aufgrund seiner vielen Verdienste um den Naturschutz von Frau Lepski zum Ehrenvorsitzenden, Frau Linda Schmid aus den gleichen Gründen zum Ehrenmitglied ernannt.

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Staatsminister Dr. Werner Schnappauf verleiht Umweltmedaille für Peter A. Freitag und Linda Schmid

Am Freitag, den 16. März 2007 wurden in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz in München 21 Persönlichkeiten aus Bayern mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit ausgezeichnet. Aufgrund ihrer großen Verdienste im Umwelt- und Naturschutz wurden auch Herr Peter A. Freitag und Frau Linda Schmid, beide Gründungsmitglieder des GAU von Staatsminister Dr. Werner Schnappauf geehrt.

Auszug aus der Festschrift zu Peter A. Freitag:

„Herr Freitag fungierte seit der Gründung des Gerlenhofer Arbeitskreises Umweltschutz (GAU) als 1. Vorsitzender und zeichnete damit verantwortlich für alle Aktivitäten des GAU, der seit 1989 als eingetragener Verein aktiv ist. So wurde das Biotopverbundsystem Illerschleife von Herrn Freitag initiiert und mit großem Engagement und überzeugender Argumentation nach gründlicher Vorbereitung umgesetzt. Heute ist die Illerschleife ein geschützter Landschaftsbestandteil mit seltener Flora und Fauna und ein Aushängeschild des Landkreises Neu-Ulm im Bereich Natur- und Umweltschutz. Dank des Engagements von Herrn Freitag konnte der GAU den Plessenteich erwerben, ein 26 h großes Naturschutzareal mit besonderem Entwicklungspotential. Neben seinem anspruchsvollen Beruf als Unternehmensberater investiert Herr Freitag seit 25 Jahren einen enormen Zeitaufwand in die Naturschutzarbeit. Er war darüber hinaus drei Jahre bei der Naturschutzwacht des Landkreises Neu-Ulm tätig sowie in der Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz sechs Jahre lang Schriftführer. Seit 1989 wirkt er auch im Naturschutzbeirat Neu-Ulm mit und stellt hierbei seine Erfahrung dem Landkreis zur Verfügung.“

Auszug aus der Festschrift zu Linda Schmid:

„Frau Schmid war im Jahr 1980 Gründungsmitglied in der Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum e. V. – Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU) und ist seit 1989 Vorstandsmitglied in der Funktion der Schatzmeisterin. Durch ihre überzeugende Art gelingt es ihr, immer wieder neue Spendengelder einzusammeln, wobei sie selbst eigene Mittel in großzügigem Umfang zur Verfügung stellt. Ohne sie wäre der Kauf und die Renovierung der Geschäftsstelle des GAU oder auch der Erwerb des ökologisch besonders wertvollen Plessenteiches nahe Senden, der vom GAU fachlich gepflegt und betreut wird, nicht möglich gewesen. Der Schutz von Natur- und Lebensgrundlagen sind für Frau Schmid Herzensangelegenheit gerade vor dem Hintergrund der Verantwortung für die nachkommenden Generationen. Sie erwies sich in den über 25 Jahren des Vereinsbestehens als äußerst zuverlässiges Mitglied bei Arbeitseinsätzen und Vorstandsitzungen des Vereins, betreut bei Abwesenheit des GAU-Geschäftsstellenleiters die Geschäftsstelle und hat daneben zahlreiche weitere Sonderaufgaben wahrgenommen.“

Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit ist die größte Auszeichnung die man für seine Verdienste um Natur- und Umweltschutz in Bayern erhalten kann. Sie wird im Jahr nur wenigen Persönlichkeiten verliehen. Mit Peter A. Freitag und Linda Schmid wurden u. a. Carolin Reiber, Horst Stern und Prof. Dr. Hubert Weiger ausgezeichnet.

Für die GAU Vorstandschaft ist es natürlich eine besondere Freude, dass das langjährige enorme Engagement unserer beiden Ehrenmitglieder für den Verein und für die Natur auch im Staatsministerium wahrgenommen wurde und eine so hohe Auszeichnung bekommen hat.

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Plessenteich

Lagebericht

Im April haben wir zwei weitere Brutflöße für Flussseeschwalben angefertigt und im Plessenteich verankert. Schließlich waren im letzten Jahr 25 Brutpaare der seltenen Vögel auf den bestehenden Brutflößen und oft genug gab es Streitereien um die schönsten Brutplätze. Vielleicht ließen sich sogar weitere Brutpaare auf den künstlichen Kiesinseln nieder? Doch es kam ganz anders, als man erhoffte:

Über den Winter hatten wir die zwei kleinen und das große Brutfloß an Land gezogen, um nicht Lachmöwen oder gar die riesigen Mittelmeermöwen anzulocken. Mittelmeermöwen breiten sich derzeit in ganz Bayern aus und gelten als gefährliche Nesträuber, die in Lachmöwen- oder gar Flussseeschwalbenkolonien Eier oder Jungtiere räubern und sogar erwachsene Alttiere erlegen!!!! Mittelmeermöwen brüten etwas früher als Flussseeschwalben und besetzen häufig die Brutflöße. Weil nun unsere Brutflöße abgebaut waren, baute die Mittelmeermöwe Mitte April einfach auf der größeren Insel unmittelbar vor dem Beobachtungsstand ein Nest und brütete 1 Jungtier aus.

Das alte Brutfloß mit den vielen Flussseeschwalben des letzten Jahres wurde sofort nach dem Wiederaufbau von 15 Paaren Lachmöwen besetzt, die keine Flussseeschwalben duldeten.

Glücklicherweise haben wir zwei neue Brutflöße zusammengebaut und im Plessenteich verankert. Das in einer etwas geschützten Bucht liegende 5x5 Meter große Brutfloß wurde dann auch erfolgreich mit mindestens 18 Paaren Flussseeschwalben besiedelt, die mindestens 20 Jungtiere großzogen.

Das andere Brutfloß wurde von 4 Lachmöwenpaaren und einem Flussseeschwalbenpäärchen besetzt. Dort wurde auch eine Flussschwalbe flügge.

Ein altes, kleineres Brutfloß wurde erstmals in der südlichen Plessenteichhälfte zwischen Beobachtungsturm und schwimmender Balkenabschrankung verankert und sofort von 5 weiteren Brutpaaren der Flussschwalbe angenommen. Hier sind vermutlich 6-8 Jungtiere flügge geworden.

Das zweite kleinere Brutfloß unmittelbar neben der Insel mit der Mittelmeermöwe wurde vergeblich von Lachmöwen genutzt. Hier hat die Mittelmeermöwe immer wieder die Eier geräubert und die vorhandenen Nester regelrecht mutwillig zerstört.

Fazit:

Die neuen Brutflöße wurden erfolgreich angenommen, allerdings scheinen die Lachmöwen diese Brutplätze ebenso gerne zu mögen und diese noch schneller als die Flussschwalbe zu besetzen.

Die Mittelmeermöwe wird sich vermutlich dauerhaft ansiedeln. In kleinen Brutkolonien von Flussseeschwalben und Lachmöwen ist sie sehr gefährlich für Eigelege und Jungtiere. Große Brutflöße mit 15-20 Paaren Lachmöwen oder Flussschwalben werden vermutlich erfolgreicher gegen die Mittelmeermöwe verteidigt.

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Sensation am Plessenteich

Völlig überraschend wurde Mitte August eine junge, fast flügge, aber noch flugunfähige Zwergdommel erschöpft aufgefunden und zu uns gebracht.

Was für eine freudige Überraschung, sind Zwergdommeln doch mit ca. 30 Brutpaaren (Angabe Brutvogelatlas Bayern) äußerst selten in Bayern und unmittelbar vom Aussterben bedroht.

Schon vor vier Jahren haben wir die ersten Zwergdommeln am Plessenteich beobachten können, leider waren diese wohl nur auf dem Durchzug. Auch dieses Jahr haben wir mehrfach ein Paar Zwergdommeln beobachtet, doch ab Pfingsten gab es keinerlei Nachweise mehr. Obwohl wir mit Spektiven intensiv die Ufer des Plessenteiches abgesucht haben waren keinerlei Beobachtungen mehr zu machen. Umso erfreulicher jetzt diese eindeutige Brutnachweis am Plessenteich.

Zwergdommeln benötigen dichte Schilfbestände, die nicht besonders groß sein müssen, und möglichst vielseitige Flachwasserbereiche, Gräben und Tümpel mit viel Kleingetier. Besonders die Schilfbereiche müssen deshalb geschützt und der Freizeitrummel abgehalten werden. Aus diesem Grund haben wir dieses Jahr im Bereich der tolerierten Badestellen die vorhandenen Schilfbereiche am Südufer mit Reisig vor der Zerstörung abgeschirmt.

Die junge Zwergdommel hat sich übrigens in der Pflege sehr gut erholt und wurde an einer geeigneten Stelle am Plessenteich wieder ausgesetzt.

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Aktuelle Entwicklungen

Ausgleichsmaßnahmen für Bau Zentrallager Schwaighofen

Die Planungen der Ausgleichsmaßnahmen durch die Stadt Neu-Ulm wurden bereits mit der Unteren Naturschutzbehörde und mit uns abgestimmt und werden derzeit noch vom Wasserwirtschaftsamt geprüft. Auf besondern Druck von Oberbürgermeister Noerenberg werden die Maßnahmen jetzt im Herbst begonnen. Dafür möchten wir uns schon heute recht herzlich bedanken. Zunächst wird der Feldweg nach Osten verlegt und auf den Ausgleichsflächen der Humus abgeschoben. Im nächsten Jahr werden dann die umfangreichen Gestaltungsmaßnahmen durchgeführt. Wir hoffen dabei, dass bei entsprechend günstiger Witterung bereits am Jahresanfang 2008 weitergearbeitet werden kann und die wichtigen Flachwasserbereiche und Verlandungszonen noch vor der Brutsaison 2008 geschaffen werden können.

Ausgleichsmaßnahmen der Deutschen Bahn AG für Neu-Ulm 21

Im Frühjahr wurden aufgrund der lang anhaltend trockenen Witterung und einem sehr niedrigen Grundwasserstand die Ausgleichsmaßnahmen im Bereich der Illerschleife westlich des Modellflugplatzes durchgeführt. Der nördlich gelegene Acker wurde großflächig tiefergelegt und wechselfeuchte Senken geschaffen. In den südlich gelegenen Grundstücken wurde die teilweise noch vorhandene Illerschleife von den zahlreichen Auffüllungen befreit und der natürliche Verlauf des ehemaligen Illeraltarmes wiederhergestellt. Rund 350 LKW-Ladungen Erdaushub mussten dafür aus der Illerschleife nach Offenhausen abtransportiert werden, um dort gleichzeitig einen benötigten großen Schutzwall zu schaffen.

Noch während der Erdarbeiten kamen schon die ersten neugierigen Gäste, um den neuen Lebensraum zu inspizieren: Während einer kurzen Maschinenpause landete ein Weisstorch unmittelbar an einem neuen Kleingewässer, das noch keine Stunde alt war. Unglaublich, wie schnell das Kleingewässer gefunden wurde!

In der Zwischenzeit sind die vielen Blänken in diesem Gebiet ein gutbesuchter Rastplatz für allerlei Zugvögel: Grünschenkel, Bekassinen, Flussuferläufer oder Zwergstrandläufer – alle nehmen die flachen und schlammigen Tümpel gerne an. Zwei Paar Kiebitze und ein Rebhuhnpaar brüteten noch im Frühsommer in diesem Bereich.

Zur Zeit werden die genauen Pflegepläne für das gesamte Ausgleichsgelände ausgearbeitet und in die Pflegeverträge der Landwirte eingearbeitet.

Die Ausgleichsmaßnahmen der DB sind somit eine wertvolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen Biotopen der Illerschleife und des Plessenteiches. Ein besonderer Dank gilt dem Projektleiter der Deutschen Bahn AG, dem Diplombiologen Herrn Manfred Schenk, der mit großem Engagement eine wirklich gelungene Ausgleichsmaßnahme zum Wohle vieler bedrohten Tierarten durchsetzte.

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Naturschutz am Plessenteich

Die Ufergestaltungen und die besucherlenkenden Maßnahmen zeigen auch dieses Jahr große Wirkung:

Neue Vogelarten: Beobachtungen 2007 am Plessenteich

  • Austernfischer
  • Dunkler Wasserläufer
  • Große Rohrdommel
  • Kampfläufer
  • Kanadagans
  • Schwarzhalstaucher
  • Schwarzkopfmöwe
  • Seidenreiher
  • Spießente
  • Trauerseeschwalbe
  • Zwergstrandläufer

Einige dieser neuen Vogelarten am Plessenteich konnte Wolfgang Gaus wieder filmen. Die Aufnahmen werden voraussichtlich auf der Apfelausstellung präsentiert.

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Pflege große Insel

Auch dieses Jahr wurde Mitte August wieder die kleine Zwergziegenherde von Silke und Thomas Natterer aus Biberachzell auf die Insel im Plessenteich verfrachtet. Nachdem sich im letzten Jahr die Zwergziegen sehr gut bei der Weidenbekämpfung bewährt haben, müssen die Ziegen auch dieses Jahr den immer größer werdenden Weidenaufwuchs abweiden.

Es ist aber schon heute absehbar, dass die Ziegen nicht den ganzen Bewuchs abfressen können. Wir werden deshalb im Spätherbst die restlich Vegetation abmähen. Spätestens in zwei Jahren wird dann wieder ein großer Baggereinsatz notwendig werden, der dann neue Rohbodenstandorte und flache Kleingewässer schaffen wird.

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GAU Shop

Öffnungszeiten Geschäftsstelle

Montag 9:00 – 12:00
Mittwoch15:00 – 18:30

sowie nach telefonischer Vereinbarung Tel.: (07307) 34166

Apfelsaft

Weber naturtrüb6 Flaschen in Kiste6 €
Weber Apfel/Quitte6 Flaschen in Kiste7 €
Weber Apfel/Hollunder6 Flaschen in Kiste7 €
Honold Reuttier Apfelsaft trüb6 Flaschen in Kiste6 €
Honold Reuttier Apfelsaft klar6 Flaschen in Kiste6 €
Molfenter Apfel-/Kirschsaft6 Flaschen in Kiste7 €
zzgl. Pfand

Honig

1 Glas mit Blütenhonig von GAU Streuobstwiesen: 500 g 3,50 €

Aktionen für den Plessenteich

Aquarelle von Dr. Karin Schlecker Stück 10 € bis 50 €

Spinnennetz

Handgefertigte Spinnennetze mit Spinne ab 5 €

Handgefertigte Steinfische mit Aufhängung ab 3 €

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Halbjahresprogramm

Wie jeden Herbst ist unser Veranstaltungsprogramm stark von den Arbeitseinsätzen geprägt.

Ein Höhepunkt des Veranstaltungsjahres ist sicherlich wieder die Apfel- und Pilzausstellung, die nun zum 20sten Mal stattfindet. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine interessante Mischung an Information und Unterhaltung anbieten können. Übrigens benötigen wir immer mehr Helfer an diesen Tagen, die unsere zahlreichen Stände und die Tombola mitbetreuen könnten. Bitte melden Sie sich in der Geschäftsstelle.

Wir hoffen, dass wir auch Ihr Interesse wecken können und freuen uns auf Ihren Besuch.

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Arbeitseinsätze 2007

Die Arbeiten des GAU werden immer umfangreicher und können nur mit Mühe und durch Ihre Mithilfe gemeistert werden. Neben den klassischen Abräumaktionen in den Feuchtwiesen der Illerschleife und der hoffentlich dieses Jahr wieder üppigen Apfelernte müssen auch diverse Entbuschungen in den Biotopen durchgeführt werden. Bitte helfen Sie wieder so zahlreich bei unseren Arbeitseinsätzen mit, unsere bemerkenswerten Erfolge im Natur- und Artenschutz zeigen, dass wir gemeinsam doch einiges bewegen können.

Jede Helferin und jeder Helfer kann sich seiner Kondition entsprechend einbringen, so dass niemand überfordert wird. Bitte helfen Sie uns wieder kräftig mit – wir freuen uns auf jede helfende Hand.

Übrigens wird wie immer für Essen und Trinken gesorgt.

Helfer für Landesgartenschau 2008 in Neu-Ulm gesucht

Der GAU wird auf der Landesgartenschau mit einem großen Informationsstand zum Thema „Biotopverbund Donau/Iller“ vertreten sein. Für die Beaufsichtigung des Informationsstandes wird dringend Personal gesucht, da die Stände jeden Tag in der Woche incl. Wochenende von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr besetzt sein sollen. Der Informationsstand ist weitgehend selbsterklärend, so dass Sie kein Fachwissen benötigen und nur zur Beaufsichtigung unserer Aufbauten benötigt werden. Wenn Sie uns einige Stunden oder Tage unterstützen wollen, melden Sie sich bitte bei Herrn Gaus, der die Koordination der Helfer übernehmen wird.

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Große Apfel- und Pilzausstellung – Sonderausstellung Wildfrüchte

Am 13. und 14. Oktober findet die diesjährige 20. Apfelausstellung in Schwaighofen im Autohaus der Fa. Wuchenauer in der Otto-Renner-Straße (südlich vom Media-Markt) statt. Wie jedes Jahr wird ein interessantes Programm geboten. Neben vielen Apfel- und Birnensorten sind wieder viele heimische Pilzarten zu bewundern.

Der GAU ist mit einem Bücherstand, einem Informationstand zum Thema Plessenteich und Eulenschutz, einer Tombola und einer großen Bastelecke für Kinder vertreten. Mit einem riesigen Angebot an Kaffee und Kuchenspezialitäten ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Falls auch Sie den GAU mit einer Kuchenspende unterstützen wollen, melden Sie sich bitte bei Frau Gebhart, Tel. (07307) 7687 oder Frau Seiler, Tel. (07307) 32948.




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