Rundschreiben

Frühjahr 2004


Februar 2004

Liebe Naturfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

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ein Wunder ist geschehen. Der GAU ist Eigentümer des Plessenteichs. Ein 26 ha großes Naturparadies konnte dauerhaft gesichert werden.

In meinem letzten Rundschreiben hatte ich noch etwas über den Erwerb von Grundstücken für Biotope fantasiert ohne je ernsthaft damit zu rechnen, dass sich etwas Nennenswertes bewegen wird. Kurze Zeit später haben sich die Ereignisse überstürzt.

Wir hörten, dass der Plessenteich nach Beendigung der Rekultivierung nicht im Besitz der Firma Alpines Hartschotterwerk Kässbohrer & Sohn verbleiben soll, sondern zum Verkauf angeboten werde. Interessenten standen schon auf der Matte, die aus dem Natursee einen Rummelplatz für die Freizeitgesellschaft machen wollten.

Alles was in den letzten 20 Jahren um den See angelegt und entwickelt wurde, wäre in Frage gestellt worden. Die Renaturierung des Landgrabens oder die Biotopvernetzung Illerschleife hätten unter einer solchen Entwicklung großen Schaden genommen. Die sich bereits dort angesiedelten seltenen Tiere würden durch den massiven Freizeitdruck empfindlich gestört und schlussendlich verschwinden.

Auch und vor allem die vor ca. 20 Jahren auf unsere Veranlassung und unter großem Einsatz von Herrn Prof. Dr. Uwe Tessenow und langem Kampf durchgesetzte Rekultivierung des Baggersees zu einem Landschaftssee, bei dem der Naturschutz im Vordergrund steht, würde durch die vielfältigen Freizeitaktivitäten platt gemacht werden. Letztendlich wurde der Kiesabbau damals nur genehmigt, weil die Folgenutzung Natur- und Landschaftssee festgeschrieben wurde.

Eine andere Entwicklung war für den GAU-Vorstand nicht vorstellbar. Wir mussten schnell handeln und wussten, dass wir aufgrund unserer schmalen Vereinskasse den See nicht kaufen könnten, zumal wir für die Renovierung unserer Geschäftsstelle die letzten Reserven verbraucht hatten. Trotzdem haben wir die Verhandlungen mit dem Eigentümer aufgenommen. Wir konnten ihn überzeugen, dass bei der Genehmigung zur Kiesausbeute der spätere See vorrangig dem Naturschutz zur Verfügung stehen sollte. Zudem hatten wir das große Glück, mit dem Geschäftsführer der Firma Kässbohrer, Herrn Martin Mayer, einen sehr verständigen und überaus integren Verhandlungspartner zu haben. Trotz alledem, der Kaufpreis betrug etwas über € 200.000. Für uns eine gewaltige Summe; andererseits für die Größe des Sees ein fairer Preis. Da die anderen Interessenten drängten, gewährte er uns eine Frist bis Ende Oktober 2003. Wir hatten nur wenige Monate Zeit, um den Kaufpreis aufzutreiben.

Nun galt es, schnellstes ein Gesamtkonzept auszuarbeiten, das unser Dipl. Biologe Herr Gaus umgehend anpackte. Es folgten Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde in Neu-Ulm und der Oberen Naturschutzbehörde in Augsburg, um Unterstützung für dieses Vorhaben zu bekommen. Da der Plessenteich im Umsetzungsprojektgebiet des Arten- und Biotopschutzprogramms (ABSP) der Initiative BayernNetzNatur liegt und mit seinen 26 ha ein gewaltiges Biotopentwicklungspotential bietet, konnten wir die Experten begeistern und deren volle Unterstützung gewinnen. Mit diesem Rückenwind und da solche herausragenden Projekte, versehen mit dem o.k. der vorgenannten Behörden, in der Vergangenheit vom Bayerischen Naturschutzfonds regelmäßig zu einem großen Teil finanziell gefördert wurden, haben wir uns an denselben gewandt. Viele Telefonate und zusätzlicher Schriftverkehr setzten nun ein. Die Entscheidung über die Förderung sollte Mitte November 2003 fallen, hat sich dann nochmals auf Anfang Dezember verschoben.

Die Frist Ende Oktober war abgelaufen und nun bestand die Gefahr, dass der See an andere Interessenten verkauft würde. In der festen Überzeugung, dass wir für den Erwerb dieses besonderen Projekts eine Förderung bekämen und auch einen Vorbescheid vom Bayerischen Naturschutzfonds erhielten, dass ein vorzeitiger Kauf nicht förderschädlich sei, hat der Vorstand beschlossen, den See am 14. November 2003 zu erwerben. Beim Vorstand war sehr große Erleichterung und eine unbeschreibliche Freude, für den Natur- und Umweltschutz in Neu-Ulm etwas Einzigartiges erreicht zu haben.

Mit Bescheid vom 3. Dezember 2003 ereilte uns die niederschmetternde Nachricht, dass der Bayerische Naturschutzfonds für den Erwerb des Plessenteichs keine Förderung gewähren könne, da keine Mittel zur Verfügung stünden. Die Ablehnung eines solchen Projektes – trotz aller Befürwortung durch die Fachleute und Fachbehörden – hat es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegeben und setzte auch die Untere und Obere Naturschutzbehörde in Neu-Ulm und Augsburg unter Schock!!

Da selten ein Unglück allein kommt, hatte der an den See angrenzende Landwirt, Herr Josef Kremmeter, aufgrund des Grundstücksverkehrsgesetzes von 1919, das Landwirten in bestimmten Fällen ein Vorkaufsrecht einräumt, dieses geltend gemacht, um dort eine „Fischzucht“ zu betreiben. Wie dies in der Praxis ausgesehen hätte, kann sich jeder selber ausmalen. Mit Naturschutz am Plessenteich wäre es wohl vorbei gewesen.

Nun begann wieder eine sehr aufregende Zeit und bereitete uns einige schlaflose Nächte und dies alles über die Weihnachtszeit. Unzählige Gespräche mit Behörden, Bauernverband, Landessiedlung, Rechtsanwälten etc. wurden in den letzten Wochen geführt. Fast täglich ergab sich eine neue Situation.

Mit Bescheid vom 20. Januar 2004 hat das Landratsamt Neu-Ulm dann entschieden, dass das Vorkaufsrecht zu Gunsten von Herrn Kremmeter abgelehnt wird, u. a. weil der Naturschutz und die ursprünglich vorgesehene Folgenutzung in diesem Bereich eindeutig höher gewertet wurde, als das rein wirtschaftliche Interesse einer Einzelperson.

Parallel zu der Geschichte mit dem Vorkaufsrecht hieß es, umgehend andere Geldquellen zu erschließen, um den Kaufpreis bezahlen zu können. Da wir nicht ganz blauäugig waren, hatten wir uns im Vorfeld mit dem für uns unwahrscheinlich erscheinenden Fall beschäftigt, was passiert, wenn keine Förderung kommt. Es gelang uns überaus engagierte Naturliebhaber zu finden, die erkannten, welche riesige Chance sich für den Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen in und um Neu-Ulm mit dem Erwerb des Plessenteichs ergibt. Sie erklärten sich bereit, wenn keine Förderung gewährt wird, durch ein mittelfristiges zinsloses Darlehen den Kaufpreis vorzustrecken. Auf diese Variante können wir jetzt zurückgreifen, wohl wissend, dass in Zukunft viele Spenden eingesammelt werden müssen, um die Darlehen wieder zurückzuführen. Leider ist aufgrund der Finanzknappheit bei der öffentlichen Hand keine Unterstützung zu erwarten, was uns auch signalisiert wurde.

Ich möchte hier den Darlehensgebern nochmals sehr herzlich für ihre überaus großzügige Hilfe in letzter Sekunde danken. In Zeiten, in der der Egoismus rasant fortschreitet, ist eine solche altruistische Haltung überaus bemerkenswert. Wir alle sind diesen helfenden Händen zu großem Dank verpflichtet. Für sie ist der Erhalt unserer Lebensgrundlage keine leere Floskel, sondern gelebtes Engagement. Nochmals vielen herzlichen Dank.

In der Überzeugung, dass der Erwerb des Plessenteichs eine einzigartige Chance war und ist, hoffen wir, in nächster Zukunft auf viele Unterstützer und somit auch auf sie.

Leider konnten wir im abgelaufenen Jahr niemand gezielt um eine Spende ansprechen, da wir nicht wussten, wie das mit dem Vorkaufsrecht ausgeht. Dadurch ist uns ein beträchtlicher Schaden entstanden, da Spender noch im alten Jahre dies hätten steuerlich geltend machen können.

Um dieses Projekt in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, bereiten wir derzeit ein Informationsfaltblatt mit einem konkreten Spendenaufruf vor, das sie und viele andere in einem separaten Schreiben zugestellt bekommen.

Liebe Mitglieder und Naturfreunde, für dieses einmalige Projekt Plessenteich baue ich auf sie und bitte um ihre Unterstützung!

PS.: Um allen Gerüchten vorzubeugen: Selbstverständlich besteht in den Sommermonaten für Fußgänger und Radfahrer weiterhin eine Bademöglichkeit am Plessenteich. Allerdings werden wir wildes Zelten und Feuerstellen nicht mehr dulden, schließlich haben wir den Müll dieser naturschädlichen Plessenteichnutzer seit nunmehr 18 Jahren jährlich freiwillig beseitigt.

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Rückblick Apfelausstellung 2003

Die 16. Apfel- und Pilzausstellung wurde wieder ein großer Erfolg für alle Aussteller und Besucher.

Wie jedes Jahr bemühten wir uns, auch dieses Jahr die Apfel- und Pilzausstellung zu erweitern und neue interessante Angebote an die stetig wachsende Zahl der Besucher zu machen. Neben den bereits bewährten Ausstellern des letzten Jahres ist 2003 die Floristin Brigitte Miller aus Marbach, eine regelmäßige Bastelkursleiterin beim GAU, mit einem sehr schön gestalteten Floristenstand dazugekommen, der stets umlagert war.

Rudolf Mick aus Wullenstetten präsentierte eine große Vitrine mit seinen Fossilienfunden aus unserer Region. Ein guterhaltener Mammutzahn aus dem Plessenteich bei Gerlenhofen und viele wunderschöne andere Fundstücke begeisterten die sehr interessierten Besucher.

Schließlich war Christian Bühler aus Holzschwang mit seinen tatkräftigen Helfern ununterbrochen beschäftigt, mit einer uralten Maschine aus dem Holzschwanger Bauernmuseum Bindestricke aus Seegras herzustellen, die reißenden Absatz fanden.

Der GAU informierte dieses Jahr über die fachgerechte Winterfütterung der Vögel, die Schleiereulenschutzaktion mit Hubert Förster und die Life-Kameras bei den Turmfalken und Schleiereulen im Riedswirtshaus bei Schwaighofen.

Schließlich war unser reichhaltiges Kuchenangebot mit selbstgebackenen Kuchen der bestbesuchte Stand in der großen Ausstellungshalle. Die Kuchen wurden allesamt von unseren Mitgliedern und Gönnern für die Ausstellung gespendet, so dass wieder ein ordentlicher Geldbetrag in der Kuchenkasse klingelte.

Allen Kuchenspendern gilt unser besonderer Dank:

Helga Auer, Helen Beranek, Jutta Dauerer, Eleonore Feller, Berta Förster, Liselotte Freitag, Marianne Freitag, Frida Freitag, Michaela Fröhlich, Eva-Maria Fürste, Daniela Gaus, Christine Gaus, Frieda Gebhart, Hannelore Gebhart, Anke Goggele, Reinhard Goggele, Brigitte Gumbold, Marianne Hauke, Gerlinde Kronmüller, Johanna Lechner, Hilde Lehner, Renate Lepski, Christa Mautsch, Irmgard Mayer, Brigitte Mick, Erika Müller, Waltraud Nalbant, Marlis Ohngemach, Elisabeth Rieger, Markus Schlossbauer, Linda Schmid, Christa Schwertschlager, Ingrid Seiler, Gertraud Sipos, Sabine Spindler, Anna Volz, Irmgard Walcher, Hildegard Wazlawik, Helga Winkhart, Frau Zimmermann und allen anderen Spendern, die hier versehentlich vergessen wurden.

Allen Ausstellern und Helfern der großen Schau möchten wir an dieser Stelle nochmals recht herzlich danken. Wir werden uns bemühen, die Ausstellung weiter zu vergrößern, um den vielen tausend Besuchern gerecht zu werden.

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Äpfel gegen Krebs

Das Essen von Äpfeln gilt schon lange als gute Vorbeugungsmaßnahme gegen Krebs. Die Engländer haben mit ihrem Spruch: „An apple a day keeps the doctor away“, was frei übersetzt heißt: „Jeden Tag einen Apfel erhält dich gesund“, dies auch in ihren Sprachgebrauch aufgenommen.

Verantwortlich dafür sind die Polyphenole. Diese Substanzen verleihen Früchten ihre Farbe und ihr Aroma. Gemeinsam mit Ballaststoffen sorgen Polyphenole dafür, dass die Darmzellen mehr Entgiftungsenzyme produzieren. Diese machen Stoffe unschädlich, die Krebs auslösen können.

Wissenschaftler von der Universität Kaiserslautern haben herausgefunden, dass besonders alte Apfelsorten, wie z. B. der Brettacher Apfel reich an Polphenolen sind.

Wie sie wissen, bemühen wir uns schon seit vielen Jahren um Streuobstwiesen mit alten Apfelsorten. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass daraus rückstandsfreier Apfelsaft erzeugt wird, den sie auf unserer Geschäftsstelle erwerben können. Viele nutzen diese Möglichkeit und genießen diesen köstlichen und gesundheitsfördernden Saft.

Wenn sie also etwas für ihre Gesundheit tun wollen, kann ich Ihnen unseren Apfelsaft nur wärmstens empfehlen. Bei uns bekommen sie Natur pur und kein Gebräu aus der Mixküche.

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GAU Shop

Apfelsaftverkauf

1 Kiste Robert Weber Apfelsaft naturtrübkostet€ 6
1 Kiste Honold Apfelsaft klarkostet€ 6
1 Kiste Robert Weber Apfel/Mangokostet€ 7
1 Kiste Apfel/Quittekostet€ 7
1 Kiste Birnensaftkostet€ 7

Eine Kiste enthält jeweils 6 Flaschen mit je 1 Liter. Zum Saftpreis kommt pro Kiste jeweils € 3 Pfand.

Mit dem Kauf von diesem Apfelsaft oder den anderen Säften unterstützen sie unsere Bemühungen, unsere Streuobstwiesen zu erhalten, neue anzulegen und fördern außerdem ihre Gesundheit.

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Halbjahresprogramm

Diesem Rundschreiben ist unser gelbes Halbjahresprogramm beigefügt.

Wie in jedem Sommerhalbjahr stehen die Führungen und Exkursionen in die Natur wieder im Vordergrund. Vögel, Pflanzen, Biber, Amphibien oder Fledermäuse können in ihren Lebensräumen beobachtet werden.

Wir hoffen, dass wir auch ihr Interesse wecken können und freuen uns auf ihren Besuch.

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Schleiereulenkontrollen 2003

Insgesamt betreut der GAU zur Zeit in 62 Ortschaften im Landkreis Neu-Ulm und in der Region 137 Schleiereulen- und 13 Turmfalkenkästen.

Die im letzten Jahr durchgeführten Kontrollen der Schleiereulenkästen durch Hubert Förster, Erwin Ohnesorg, Werner Maier, Helmut Wezel, Gerhart Schnaiter, Walter Förster, Rudolf Huber und Manfred Donnert haben folgende Ergebnisse gebracht:

aktuelle Nachweise von Schleiereulen22 Kästen
Nachweise von Turmfalken41 Kästen
Belegung mit Hornissen21 Kästen
Belegung mit Wespen8 Kästen
Belegung mit Tauben5 Kästen
Belegung durch Marder2 Kästen

Nach einem relativ harten Winter 2002/2003 musste dieses Jahr wieder ein Rückgang der Schleiereulennachweise und Bruten verzeichnet werden. Geschlossene Schnee- oder Eisdecken über mehrere Tage fügen den Eulenpopulationen großen Schaden zu, weil ihre Hauptnahrung, Wühl- und Feldmäuse nicht mehr erreichbar sind. Um so wichtiger ist es deshalb, Scheunen und Feldstadel mit Einflugöffnungen zu versehen, dass die Tiere wenigstens dort Nahrung finden und einige harte Wintertage überbrücken können.

11 Brutnachweise von Schleiereulen wurden festgestellt. Dieses Jahr gab es keine Zweitbruten. Die Größe der Gelege betrug 5,2 Eier pro Brut.

Bei den Schleiereulen wurden insgesamt 57 Jungtiere bzw. Eier gezählt, bei den 41 Turmfalkenbruten wurden 165 Jungtiere großgezogen.

Auffallend war dieses Jahr die hohe Belegungsquote durch Hornissen und Wespen, die wohl im letztjährigen „Supersommer“ optimale Lebensbedingungen vorfanden.

In einem Eulenkasten bei Nersingen wurde sogar eine begonnene Schleiereulenbrut mit drei Eiern von den Eulen aufgegeben, da die Hornissen den Nistkasteneingang „zumauerten“.

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Satzungsänderung

Unsere Vereinsatzung (von 1988) ist in einigen Passagen nicht mehr zeitgemäß und soll nun in der Jahreshauptversammlung am 16. Februar 2004 in einigen Punkten erneuert werden:

Zu § 3 Mitgliedschaft Absatz 2

Die Mitgliedschaft wird mit dem Erhalt der Mitgliedskarte erworben.

Dieser Satz wird ersetzt durch:

Die Mitgliedschaft wird durch den Verein schriftlich bestätigt.

Zu § 3 Absatz 3

Der zweite Satz (Höhe der Mitgliedsbeiträge noch in DM) wird ersatzlos gestrichen.

Zu § 6 Beschlüsse und Wahlen Absatz 3

Über die Sitzungen von Mitgliederversammlung und Vorstand sind Niederschriften anzufertigen, die vom ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind.

Dieser Satz wird ersetzt durch:

Über die Sitzungen von Mitgliederversammlung und Vorstand sind Niederschriften anzufertigen. Bei Mitgliederversammlungen unterschreiben der erste Vorsitzende und der Schriftführer, bei Vorstandssitzungen nur der Schriftführer.

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Ökomobileinsätze

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GAU im Internet: www.gau-neu-ulm.de

Unter dem Punkt Aktuelles–Neuigkeiten werden regelmäßig Berichte oder Fotos von unseren Veranstaltungen veröffentlicht. So kann sich jeder einen Eindruck verschaffen, was auf unseren Veranstaltungen geboten wird. Seit diesem Angebot ist die Nutzung unserer Homepage deutlich gestiegen.

Für Kritik und Anregungen sind wir sehr dankbar, nutzen Sie deshalb unser Gästebuch im Menü Kontakt oder senden sie uns ihre Vorschläge an unsere E-Mail-Adresse

i n f o @ g a u - n e u - u l m . d e

Wenn sie selbst bereits eine E-Mail-Adresse besitzen, teilen sie uns diese bitte mit. Wir können sie dann in Zukunft auch auf diesem elektronischen Wege informieren.

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Jugendgruppe „Laubfrösche“

Dem Rundschreiben liegt auch das grüne Jahresprogramm der Jugend- und Kindergruppe „Laubfrösche“ bei. Bei unserer Nachwuchsarbeit versuchen wir in lockerer spielerischer Art den Kindern die Natur und die Ökologie nahe zubringen. Wenn sie interessierte Kinder kennen, geben sie das Programm bitte weiter. Wir freuen uns auf alle neuen Gesichter bei den „Laubfröschen“. Die Kinder sollten zwischen 6 und 12 Jahre alt sein, der Hauptanteil der Altersstufen liegt derzeit bei Grundschülern Klasse 1 bis 4.

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Tiere und Pflanzen des Jahres 2004

Vogel des Jahres:Zaunkönig
Tier des Jahres:Siebenschläfer
Fisch des Jahres:Maifisch
Spinne des Jahres:Grüne Huschspinne
Blume des Jahres:Alpenglöckchen
Baum des Jahres:Weißtanne
Pilz des Jahres:Hausschwamm
Orchidee des Jahres:Grüne Hohlzunge
Flechte des Jahres:Gelbflechte
Schnecke des Jahres:Kahnschnecke
Nutztier des Jahres:Pferd und Biene
Insekt des Jahres:Hain-Schwebfliege
Arzneipflanze des Jahres:Pfefferminze
Obstsorte des Jahres:Luikenapfel und Edelapfel
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Arbeitsgemeinschaft Mykologie Ulm (AMU) –Jahresprogramm 2004

Für alle Pilzliebhaber veröffentlichen wir an dieser Stelle das Jahresprogramm der AMU. Der AMU Stammtisch findet jeweils am 1. Montag eines Monats in der Gaststätte „Armerina“ in Neu-Ulm, Bootshausstraße 7, Beginn 19.30 Uhr statt.

Der erste Vorsitzende der AMU ist unser GAU Mitglied Gerd Fischer, der schon seit vielen Jahren unsere Pilzexkursionen leitet und die Pilzausstellungen bei der Apfelausstellung organisiert.

2.2.2004Jahreshauptversammlung und Neuwahl des Vorstandes
1.3.2004Pilze auf Halbtrockenrasen, Diavortrag H. Steiner
5.4.2004Pseudoskorpione- blinde Passagiere im Tierreich, Diavortrag Dr. G. Starnecker
3.5.2004Bestimmungsmerkmale und Einführung in die Pilzbestimmung mittels Schlüssel, Vortrag G. Fischer
7.6.2004Farben- und Formenreichtum der Pilze, Diavortrag M. Enderle
5.7.2004Frischpilzbestimmung mit Bestimmungsübungen
2.8.2004Bestimmungsübungen
6.9.2004Frischpilzbestimmung mit Bestimmungsübungen
4.10.2004Frischpilzbestimmung
8.11.2004Frischpilzbestimmung
6.12.2004Pilzgifte, Giftpilze, Workshop mit G. Schnabel

Führungen

14. Feb. 2004 um 14.00 Uhr Treffpunkt Gaststätte Krone in Weissingen, Pilzführung mit Manfred Enderle

Ausstellung:

09./10. Okt. 2004 Pilzausstellung im Naturkundlichen Bildungszentrum Ulm

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GAU pflanzt 46 neue Obstbäume bei Reutti

Am 25. Oktober 2003 haben wir bei einem großen Arbeitseinsatz 46 neue Obstbäume in eine Streuobstwiese westlich von Reutti eingepflanzt. Die Streuobstwiese mit 22 alten Obstbäumen konnte von uns für 10 Jahre angepachtet werden. Trotz kalter Witterung mit eiskaltem Ostwind haben sich viele Helfer an die Arbeit gemacht und die Bäume in die, mithilfe eines kleinen Baggers ausgehobenen Pflanzlöcher, eingebracht und sorgfältig eingegraben.

Leider ist die schon sicher geglaubte Pflege der Wiese durch das staatliche bayerische Vertragsnaturschutzprogramm in nächster Zeit nicht möglich, da der bayerische Haushalt konsolidiert werden muss und die Ausgaben im Naturschutz von der bayerischen Staatsregierung zu unserem Bedauern überproportional hoch gekürzt wurden. Wir werden nun versuchen, die Pflegekosten durch die Steigerung des Apfelsaftverkaufes zu kompensieren.

Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass, trotz unbestrittener notwendiger Einsparungen des Freistaates, nicht der Erhalt unserer Natur und Umwelt auf der Strecke bleibt.

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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2004

Alle Vereinsmitglieder des GAU werden hiermit zur Jahreshauptversammlung 2004 am Montag, den 16. Februar 2004 um 19.30 Uhr, im Gastraum der Mehrzweckhalle Gerlenhofen eingeladen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des 1. Vorstandes
  2. Bericht des Kassenführers
  3. Bericht der Kassenprüfer
  4. Entlastungen
  5. Neuwahlen
  6. Satzungsänderungen (siehe Abschnitt in diesem Rundschreiben)
  7. Verschiedenes
  8. Behandlung der eingegangenen Anträge

Anträge an die Mitgliederversammlung sind bis zum 9. Februar 2004 an den 1. Vorsitzenden Herrn Freitag, Hausener Str. 28, 89233 Neu-Ulm zu richten.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung zeigen wir noch einige Bilder von unseren Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wir hoffen und wünschen, dass sie alle erscheinen und freuen uns auf ihre Anwesenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Peter A. Freitag




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