Rundschreiben

Frühjahr 2002


Februar 2002

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturfreunde,

rechtzeitig zum Erscheinen unseres neuen Halbjahresprogrammes möchte ich Sie wieder über einige Aktivitäten unseres Vereines im letzten Jahr informieren:

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Jahresrückblick

Auch im vergangenen Jahr lag ein Schwerpunkt unserer Arbeit wieder in der Öffentlichkeitsarbeit. Mit 20 Exkursionen und Führungen, fast 10 Vorträgen, der großen Apfel- und Pilzausstellung und den vielen Ökomobileinsätzen haben wir versucht, das Interesse für die Natur und unsere Umwelt zu wecken. Leider ist trotz teilweise guten Besuchs unserer Veranstaltungen festzustellen, dass Natur- und Umweltschutz derzeit nicht mehr das große Thema in der Öffentlichkeit ist. Zwar wurde auf dem Höhepunkt der BSE Krise viel diskutiert und gefordert, aber letztendlich hat sich kaum etwas geändert.

Einige Lichtblicke im Naturschutz gibt es dennoch zu verzeichnen. So wurde ein weiteres Stück des Landgrabens bei Jedelhausen renaturiert. Über Ausgleichsmaßnahmen werden neue Biotopgrundstücke geschaffen und entwickelt und mit der Bereitstellung eines Obstbaumes für jedes neugeborene Kind in Neu-Ulm sollen auch neue Streuobstwiesen angelegt werden.

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Renovierung Geschäftsstelle

Auch im vergangenen Jahr wurde die Renovierung der Geschäftsstelle weiter vorangetrieben. Ein sehr dekorativer Hanichelzaun umgrenzt nun unser Grundstück. Lediglich die zwei Tore müssen noch angefertigt werden.

Im Innenbereich hat der Einbau der Gaszentralheizung viel Mühe gekostet, schließlich mussten in allen Räumlichkeiten mehr oder weniger gleichzeitig die Heizungsrohre und Heizkörper installiert werden. Das Schlagen von Mauerdurchbrüchen und Leitungsschlitzen verursachte auch Unmengen von Staub, der sich trotz größter Vorsichtsmaßnahmen gleichmäßig in der gesamten Geschäftsstelle verteilte. Die Sanitärinstallation wurde von uns in Eigenleistung erneuert und die altersschwache Elektroinstallation unter Mitwirkung eines Fachmannes neu verlegt.

Im Januar haben wir schon einige neue Rigips-Decken eingezogen, die Wände ausgebessert und frisch mit Reibeputz verschönert. Der Boden des Abstellzimmers wurde mit Fliesen versehen, die zwei WCs werden ebenfalls gefliest. Schon in Kürze werden wir in den fertigen Räumen noch neue Holzbodenbeläge (OSB 3-Platten) einbringen und die Renovierung in diesen Räumen abschließen.

Allen Helfern gebührt ein herzliches Dankeschön. Besonders danken möchte ich allerdings unserem Vorstandsmitglied Alfred Seiler, der mit unermüdlich Arbeitseifer die Renovierung vorantrieb, Herrn Herbert Hauke und Gerd Bleilinger für die fachmännischen Elektroarbeiten, Herrn Joachim Fröhlich für die Fliesenarbeiten, Herrn Bodo Meusburger für den Innenausbau und Herrn Peter Korn für die Malerarbeiten sowie allen ungenannten Helfern.

Ohne freiwillige Helfer ließen sich solche Renovierungsarbeiten nicht durchführen bzw. wären für uns nicht bezahlbar.

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Renaturierung Landgraben bei Jedelhausen

Wieder konnte ein kleiner Abschnitt des Landgrabens renaturiert werden. Durch ein Flurbereinigungsverfahren (hier: beschleunigtes Zusammenlegungsverfahren Jedelhausen) war es möglich, eine wirklich gelungene Renaturierung durchzuführen. Die Stadt Neu-Ulm hat in diesem Verfahren die Ufergrundstücke erworben bzw. eingetauscht und sie für Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung konnte somit Gestaltungsmaßnahmen durchführen. Unter großer Mithilfe der örtlichen Landwirtschaft konnten Uferabflachungen und ein teilweiser mäandrierender Verlauf des Landgrabens ermöglicht werden. Der Kooperation und Unterstützung durch die Landwirte darf man hier ein besonderes Lob aussprechen.

Wenn Sie sich über die durchgeführten Maßnahmen genauer informieren wollen, können Sie sich am

Sa. 27.04.2002, 14.00 Uhr,
Treffpunkt Landgrabenbrücke bei Marbach

bei einer Führung durch Wolfgang Gaus die Renaturierung erläutern lassen.

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Apfelausstellung im neuen Autohaus

Am 20./21.Oktober fand die nunmehr 14. Apfel- und Pilzausstellung statt. Erstmals wurde diese Veranstaltung im neuen Autohaus Wuchenauer durchgeführt. Die neuen Hallen sind viel größer mit viel Tageslicht, so dass wir beim Aufbau der wieder vergrößerten Ausstellung keine Platzprobleme hatten. Dank der großen Eingangstüren konnten wir sogar unser Ökomobil in der Halle aufbauen und der Öffentlichkeit vorstellen. Unser Schleiereulenexperte Hubert Förster konnte mit einem großen Informationsstand über unsere Schutzmaßnahmen für die bedrohten Eulen berichten. Für die Kinder hatten wir einen großen Malwettbewerb zum Thema Streuobst ausgeschrieben. Jeder Teilnehmer erhielt einen selbstgestalteten Button zum Anstecken. Ein Bücherstand, von Frau Linda Schmid und Frau Renate Lepski betreut, fand wieder regen Anklang unter den Besuchern.

Gerd Fischer und sein Kollege Kurt Köhler haben wieder eine von vielen Besuchern dauernd belagerte Pilzausstellung präsentiert, die mehr und mehr zur Attraktion geworden ist. Die Neu-Ulmer Imker präsentierten wieder ihre Naturprodukte und Robert Weber war mit seinem Apfelsaftprojekt vertreten. Ein weiterer Anziehungspunkt war Oskar Wittmann, der Korbflechter aus Witzighausen, der unermüdlich seine Weidenruten in wunderschöne Körbe verwandelte.

Erstmals dabei war eine Sonderausstellung über Kürbisse, die von Familie Held aus Witzighausen gestaltete wurde. Auch bei Kürbissen gibt es eine ungeheuere Artenvielfalt und dementsprechende Verwendungsmöglichkeiten für diese Früchte.

Kulinarischer Höhepunkt der Ausstellung war allerdings wieder unser Kuchenstand, wo wir selbstgebackene Apfelkuchen anboten. Unsere fleißigen „Bedienungen“ konnten sich vor Arbeit kaum retten und so waren wir schon vor Ausstellungsende „ausverkauft“. Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb den Damen Hannelore Gebhart, Marianne Freitag, Eva Maria Fürste, Ingrid Seiler und Gertraud Sipos.

Für die köstlichen Kuchenspenden bedanken wir uns bei:
Ruth Dietzel, Frau Deutsch, Berta Förster, Frida Freitag, Lotte Freitag, Maria-Anna Freitag, Eva Maria Fürste, Michaela Fröhlich, Christine Gaus, Daniela Gaus, Hannelore Gebhart, Frieda Gebhart, Renate Gebhart, Claudia Goldbach, Gerlinde Kronmüller, Johanna Lechner, Renate Lepski, Christa Mautsch, Irmgard Mayer, Manuela Mücke, Waltraud Nalbant, Marlise Ohngemach, Gabriele Renn, Elisabeth Rieger, Karin Schlecker, Ingrid Seiler, Gertraud Sipos, Frau Thumbeck, Anne Volz, Frau Wittmann, Hildegard Wazlawik sowie allen die an dieser Stelle unbeabsichtigt vergessen wurden.

Übrigens: auf unserer Internetseite http://www.gau-neu-ulm.de finden Sie unter dem Link aktuelles auch Fotos von der Apfelausstellung, die unser Webmaster Jürgen Mayer schon am Sonntagabend ins Internet stellte.

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Internetauftritt vom GAU http://www.gau-neu-ulm.de

Stück für Stück wird unser Internetauftritt ergänzt und verbessert. Wir versuchen möglichst viele aktuelle Informationen ins Internet zu stellen, wie z.B. die Fotos von der Apfelausstellung oder unsere neuesten Programme etc.

Da dies unsere ersten Schritte im Internet sind, möchten wir Sie aufrufen, Kritik zu üben oder/und Verbesserungsvorschläge zu unserer Website zu machen. Senden Sie uns bitte Ihre Anregungen am besten gleich per e-mail an i n f o @ g a u - n e u - u l m . d e. Wenn Ihnen die Seiten und der Aufbau gefallen, sind wir auch für ein kleines Lob dankbar.

Nutzen Sie deshalb diese neue Art der Mitarbeit durch die neuen Kommunikationsmöglichkeiten.

Übrigens: Teilen Sie uns Ihre e-mail Adresse mit, wir können Sie dann auch auf diesem Wege erreichen.

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Der Garten als Schmetterlingsparadies

Es gibt wohl kaum einen Gartenbesitzer, der sich nicht freut, wenn ein Schmetterling in seinem kleinen selbstgeschaffenen Paradies für Leben und heitere Stimmung sorgt. Angesichts der katastrophal fortschreitenden Bodenversiegelung durch Straßen- und Häuserbau ist die Situation unserer Tagfalter allerdings nicht so heiter, wie sie sie uns mit ihren unbeschwerten Flügen vorzugaukeln scheinen. Mehr als die Hälfte unserer heimischen Schmetterlingsarten ist in ihrem Bestand gefährdet!

Liegt es da nicht nahe, den eigenen Garten mit nur wenig Aufwand gezielt zu einer Oase für die bunten geflügelten Gäste zu gestalten? Von der Aussaat der im Handel erhältlichen Mischungen von „Schmetterlingsblumen“ ist dabei allerdings abzuraten, denn in diesen Samentüten sind Pflanzen mit völlig verschiedenen Standortansprüchen zusammengestellt, dazu zum Teil für Schmetterlinge, die es nur noch im Gebirge oder in Moorgegenden gibt.

Da ist es schon wesentlich sinnvoller, wenn man bewusst bestimmte Pflanzen, die die Schmetterlinge benötigen, bei der Planung des Gartens berücksichtigt. Viele Hobbygärtner haben durch das Pflanzen von Sommerflieder (Buddleia) bereits bewiesen, dass sie ein Herz für Schmetterlinge haben. Bei diesem bekanntesten Schmetterlingsstrauch sollte man allerdings nicht stehen bleiben und bewusst auch andere blühende Büsche in den Garten aufnehmen, so zum Beispiel Holunder, Feuerdorn, Berberitze, rot oder rosa blühende Spiersträucher (Spiraea) sowie Geißblattarten (Lonicera). Wer unsere einheimischen Falter fördern will, sollte aber bedenken, dass diese schönen Insekten nur im letzten Stadium ihres Lebens, also als Schmetterling, von der in unseren Gärten gewährten Blütennahrung profitieren, nachdem sie zuvor als Ei, Raupe und Puppe existiert haben. In einem Schmetterlingsgarten sollten also unbedingt auch Pflanzen, die zur Eiablage geeignet sind, ein Plätzchen finden.

Dass Brennnesseln, insbesondere die Große Brennnessel (Urtica dioica), wichtige Raupennahrungspflanzen sind, ist sicher vielen Gartenbesitzern schon bekannt. Immerhin nutzen sechs verschiedene prächtige Schmetterlingsarten dieses „Unkraut“ als Nahrungsquelle für ihre Raupen, nämlich Tagpfauenauge, Distelfalter, Admiral, Kleiner Fuchs, Landkärtchen und C-Falter. Es kommt allerdings darauf an, in welcher Lage die Brennnesseln stehen, die übrigens im Laufe des Sommer durchaus auch einmal geschnitten werden dürfen. Abgesehen vom Landkärtchen, das Brennnesseln in schattiger Position bevorzugt, legen fast alle anderen Arten ihre Eier an besonnt stehenden Pflanzen ab, die Weibchen des C-Falters sowohl an schattig als auch besonnt wachsenden Brennnesseln. Wie also wäre es, liebe Gartenbesitzer, wenn Sie der meist ungeliebten Brennnessel an einer unauffälligen Stelle Ihre Grundstücks eine Chance gäben? Den Dank statten Ihnen dann die schönen, den Puppen entschlüpften Schmetterlinge ab.

Ganz besonders zu empfehlen ist ein Versuch zur Ansiedlung des Landkärtchens, das seine Eier am liebsten in einem kleinen dichten Brennnesselbestand in feucht-schattiger Position ablegt, also an einem Ort, der vielleicht ohnehin den Blicken ordnungs- und schönheitsliebender Gärtner entzogen ist. Zur Belohnung lernt man dann einen in der Farbgebung hochinteressanten Schmetterling kennen. Die Sommergeneration sieht nämlich völlig anders aus als die im Frühling geschlüpften Falter. Die im Frühjahr fliegenden Tiere haben ein orangefarbenes, mit braunen eckigen Flecken durchsetztes Farbkleid, die Sommerschmetterlinge dagegen ein dunkelbraunes, durch einen unterbrochenen breiten weißen Halbkreis aufgelockertes „Gewand“. Als Nahrung der Falter spielen im Frühjahr Sumpfdotterblume, Hahnenfuß, Frühlingsfingerkraut und Löwenzahn eine Rolle, im Sommer weiße Doldenblütler, Dost (Origanum vulgare), Wasserdost (Eupatorium cannabinum) und die Späte Goldrute (Solidago gigantea).

Zum Glück für den ästhetischen, leider oft überbewerteten Anblick unserer Gärten, benutzen manche der „Brennnessel-Liebhaber“ unter den Schmetterlingen auch noch andere Pflanzen als „Kinderstube&ldquo der Distelfalter neben den unschönen und problematischen Distelarten zum Beispiel Moschusmalve, Boretsch, Beifuss, Natternkopf, Winteraster und Zierartischocke, der C-Falter Hasel, Salweide und nicht zuletzt Stachel- und Johannisbeerbüsche.

Ein hübscher, merkwürdigerweise kaum bekannter Schmetterling, den man mit relativ wenig Aufwand und ohne ästhetische Einbußen in den Garten locken kann, ist der Auroraweißling. Man sollte ihn nicht mit dem Kohlweißling verwechseln. Die Flügelunterseiten der weißen Falter tragen eine grünliche Musterung, die Männchen zeichnen sich durch orangefarbene Flügelecken aus. Der Aurorafalter legt seine Eier zwar hauptsächlich auf Wiesenschaumkraut ab, gibt sich aber auch mit Garten-Silberblatt (Lunaria annua) und der Gewöhnlichen Nachtviole (Hesperis matronalis) zufrieden, also zwei durchaus dekorativen Arten von Gartenblumen. Es empfiehlt sich, mehrere Pflanzen an einem Ort zu konzentrieren, damit die Falter intensiver angelockt werden. Wenn sich vielleicht auch noch der Nachbar an der Schmetterlingsaktion beteiligt, dann muss der Aurorafalter einfach in so einer Oase Station machen. Das violett blühende Silberblatt dient dem Schmetterling nicht nur zur Eiablage, sondern neben einigen anderen Frühjahrsblühern auch als Nahrungspflanze.

Zum Schluss noch ein Tipp für Gartenbesitzer, denen ein besonders schöner und seltener Schmetterling, der aber immerhin noch in der Illerschleife anzutreffen ist, sogar ein kleines Opfer wert ist. Wenn man eine Pflanzengruppe von Speisemöhren, mit etwas Glück auch von Weinraute (Ruta graveolens), Dill oder Petersilie in sonniger Lage auf unkrautfreier Erde zieht, könnte sich der Schwalbenschwanz einstellen, um seine Eier abzulegen. Die anfangs schwärzlichen kleinen Raupen mit hellem Fleck in der Mitte entwickeln sich nach mehreren Häutungen zu stattlichen rotbepunkteten und mit grünen Querstreifen gezeichneten Exemplaren, die nicht als lästige Schädlinge betrachtet werden sollten. Da der Schmetterling in seiner letzten Jahresgeneration als Puppe überwintert, sollte das Laub der Fraßpflanze nicht entfernt werden. Im Sommer kann man die geschlüpften Falter dann mit Buddleia, Skabiosen, Phlox und Karthäusernelken erfreuen.

Wie man sieht, haben die einzelnen Schmetterlingsarten recht verschiedene Ansprüche. Auch ließe sich die Liste der hier abgehandelten Falter noch um ein gutes Stück verlängern. Wer Freude an den bunten Insekten hat und ihnen im Überlebenskampf beistehen will, muss Geduld aufbringen, darf aber auf längere Sicht durchaus einen Erfolg erhoffen. Allerdings sind es meist nur die gängigen Arten, die wir in unseren Gärten schützen und fördern können. Den anderen, weitaus zahlreicheren Vertretern dieser wohl schönsten Insektengruppe hilft nur die Erhaltung ihrer Lebensräume in der freien Natur - ein Anliegen, das auch der GAU verfolgt.

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Tiere und Pflanzen des Jahres 2002

JahrVogelTierInsektBaumBlumeOrchidee
1995Nachtigall  AhornTrollblume 
1996Kiebitz  HainbucheKuhschelle 
1997Buntspecht  EberescheSilberdistel 
1998Feldlerche  Holz-BirneKrebsschere 
1999GoldammerFischotter SilberweideSumpfdotter-
blume
Bocks-Riemenzunge
2000RotmilanÄskulap-
natter
 HängebirkePurpurblauer
Steinsame
Rotes Waldvögelein
2001Hauben-
taucher
FeldhasePlattbauch-
Libelle
EscheBlutroter
Storchschnabel
Schraubenstendel
oder Herbst-
Wendelorchis
2002Haus-
sperling
RothirschZitronenfalterWacholderHain-VeilchenNestwurz

 

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Apfelsaftverkauf neue Preise und jetzt erstmals: Klarer Apfelsaft aus Reutti

Leider machen die Preissteigerungen der letzten Monate auch vor dem Apfelsaft nicht halt. Bedingt durch höhere Verarbeitungskosten, die relativ schlechte Apfelernte und den dadurch höheren Obstpreis sind wir leider gezwungen unsere Apfelsaftpreise dieser Entwicklung anzupassen.

Menge 1 Kiste 1 Liter
ab 1 Kiste 7,-- Euro 13,69 DM 1,17 Euro 2,28 DM
ab 3 Kisten 6,67 Euro 13,04 DM 1,11 Euro 2,17 DM
zuzüglich 3,-- Euro / 5,87 DM Pfand pro Kiste

Auch klarer Apfelsaft kann jetzt in der GAU-Geschäftsstelle erworben werden. Der Apfelsaft aus Reutti und näherer Umgebung wird von der Fa. Getränke Honold in Reutti produziert und vertrieben. Dieser Direktsaft wird zu den gleichen Preisen wie der naturtrübe Apfelsaft von Robert Weber angeboten. Das Obst der GAU Streuobstwiesen wurde dieses Jahr zu Reuttier Apfelsaft verarbeitet.

Bitte setzen Sie sich bei Bedarf mit unserer Geschäftsstelle in Verbindung, Tel.: (07307) 34166. Die regulären Öffnungszeiten sind Montag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Mittwoch 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr oder nach telefonischer Absprache.


Diesem Rundschreiben ist unser gelbes Halbjahresprogramm beigefügt. Der Schwerpunkt liegt wie immer im ersten Halbjahr bei Führungen in freier Natur. Eine interessante Möglichkeit der Energieerzeugung kann in Jedelhausen angeschaut werden, wo ein Landwirt eine Biogasanlage betreibt. Für die Fahrt zum ersten Nistkasten- und Vogelschutzmuseum in Ringschnait bei Biberach ist eine Anmeldung notwendig. Erstmals wird unser Schleiereulenexperte Hubert Förster eine Dämmerungs- und Nachtexkursion zu einem Schleiereulenbrutplatz anbieten, wo wir dem Treiben der Eulen zuschauen wollen. Wohin diese Exkursion gehen wird, kann erst kurzfristig festgelegt werden.

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Kinder- und Jugendgruppe „Laubfrösche“

Für die Kinder- und Jugendgruppe des GAU, die Laubfrösche, wurde für 2002 auf dem beigefügten grünen Programmblatt ein sehr umfangreiches und interessantes Jahresprogramm zusammengestellt. Bei besonders schlechtem Wetter werden wir in der Geschäftsstelle im neuen, frisch renovierten Jugendraum ein Alternativprogramm bieten.

Falls auch Sie noch Kinder kennen, die u. U. bei den Laubfröschen mitmachen wollen, geben Sie deren Eltern unser beigefügtes grünes Programmblatt mit. Kinder oder Jugendliche können völlig unverbindlich und kostenlos an unseren Treffen mitmachen, nicht einmal eine Mitgliedschaft im GAU ist dafür notwendig.

Und wenn Sie bei der Betreuung der Laubfrösche mitmachen wollen, sind Sie recht herzlich bei uns willkommen.

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Arbeitseinsätze

Allen Helfern des GAU bei den letztjährigen Arbeitseinsätzen möchte ich recht herzlich danken.

Für 2002 steht wieder wie jedes Jahr der Baumschnitt von 200 neugepflanzten und ca. 50 alten Obstbäumen und der Kopfweidenschnitt an, sowie der Aufbau des Krötenzaunes und der Bau eines neuen Erdkrötenkäfigs, Nistkastenkontrollen, Reparatur und Neubau von Nisthilfen, die Erneuerung der Eisvogelwand in Burlafingen und die Renovierung der Geschäftsstelle und der Außenanlagen.

Falls Sie Herrn Gaus dabei unterstützen wollen, sind Sie recht herzlich dazu eingeladen. Bitte setzen Sie sich direkt mit ihm in Verbindung: Tel.: (07307) 34166.

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Arbeitsgemeinschaft Mykologie Ulm (AMU): Jahresprogramm 2002

Für alle Pilzliebhaber veröffentlichen wir an dieser Stelle das Jahresprogramm der AMU. Der AMU Stammtisch findet jeweils am ersten Montag eines Monats in der Gaststätte „Armerina“ in Neu-Ulm, Bootshausstraße 7, Beginn 19.30 Uhr statt. Der erste Vorsitzende der AMU ist unser GAU Mitglied Gerd Fischer, der schon seit vielen Jahren unsere Pilzexkursionen leitet und die Pilzausstellungen bei der Apfelausstellung organisiert.

04.02.02Jahreshauptversammlung der AMU
04.03.02Dr. G. Starnecker, Diavortrag Schmetterlinge
08.04.02H. Steiner, Diavortrag Heilpflanzen in der Homöopathie
01.05.02Traditionelle Maiwanderung im Silberwald, Treffpunkt
Gaststätte Silberwald bei Ludwigsfeld um 9.00 Uhr
06.05.02Gerd Fischer, Vortrag mit Tageslichtfolien, Faszination Pilze
03.06.02Frischpilzbesprechung mit Bestimmungsübungen
01.07.02Frischpilzbesprechung mit Bestimmungsübungen
05.08.02Frischpilzbesprechung mit Bestimmungsübungen
02.09.02K. Köhler, Einführung in die Pilzbestimmung, Vortrag
07.10.02Frischpilzbesprechung mit Bestimmungsübungen
04.11.02H. E. Laux, Die Gattung Amantia (Wulstlinge,
Knollenblätterpilze, Diavortrag
02.12.02Gerd Fischer, Pilze an Holz, Vortrag mit Tageslichtfolien

Weitere Infos gibt es bei Gerd Fischer Tel.: 07304 3101

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Nistkastenkontrollen Herbst 2001

Insgesamt betreut der GAU zur Zeit in 61 Ortschaften im Landkreis Neu-Ulm und in der Region 116 Schleiereulen- und 13 Turmfalkenkästen. Bei den Kontrollen im Sommer 2001 wurden dabei folgende Belegungszahlen ermittelt:

aktuelle Nachweise von Schleiereulen44 Kästen
Nachweise von Turmfalken39 Kästen
Belegung mit Hornissen6 Kästen
Belegung mit Wespen12 Kästen
Belegung mit Tauben4 Kästen

15 Brutpaare zogen mindestens 63 junge Schleiereulen auf und 39 Turmfalkenbrutpaare mind. 116 junge Turmfalken wurden erfolgreich aufgezogen.

41 unbelegt (gelb),
14 belegt, aber ohne Brut (olivgrün),
16 belegt mit Brut (tannengrün)", "Anzahl der Jungtiere"), array("", "Brutkästen gesamt, davon
unbelegt (gelb),
belegt, aber ohne Brut (olivgrün),
belegt mit Brut (tannengrün)", "Anzahl der Jungtiere"), array("1996", array(16, 14, 41), 42), array("1997", array( 3, 15, 66), 9), array("1998", array( 5, 7, 74), 27), array("1999", array(10, 22, 68), 51), array("2000", array( 9, 19, 72), 41), array("2001", array(15, 29, 72), 63), )); ?>

Insgesamt lässt sich feststellen, dass rund 80 Schleiereulenkästen in den letzten Jahren von Schleiereulen genutzt wurden, sei es zur Brut oder als Tagesquartier.

Ein besonderer Dank gilt unserem Vorstandsmitglied Hubert Förster und seinen Helfern Rudolf Huber aus Thalfingen, Werner Maier aus Burlafingen, Erwin Ohnesorg aus Roth, Gerhard Schnaiter aus Burlafingen, Siglinde Renges aus Marbach, Helmut Wezel aus Ludwigsfeld, Wolfgang Heider aus Straß und Walter Förster aus Holzschwang.

Auch die Kontrolle unserer Fledermausnisthilfen brachte Erfreuliches an den Tag: Von den 157 kontrollierten Nistkästen waren mindestens 16 von Fledermäusen genutzt. Im Glacis befanden sich 83 Große Abendsegler in den Kästen, im Herbelhölzle 74 Große Abendsegler und im Großen Heining 5 Große Abendsegler. Da die Kontrollen im Spätherbst erfolgten sind weitere Belegungen durch andere Fledermausarten nicht erfasst.


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Ökomobileinsätze 2001

Im Frühjahr und Sommer 2001 war unser vereinseigenes Ökomobil wieder sehr gefragt.

Besonders die letzten drei Wochen vor den großen Sommerferien war Herr Gaus mit dem fahrbaren Freilandlabor beinahe im Dauereinsatz. 27 Veranstaltungen mit dem Ökomobil wurden mit Schulklassen, mit Lehrern, mit Kindergruppen und während der Stadtranderholung der Stadt Neu-Ulm durchgeführt. Eine Übersicht über die diesjährigen Ökomobileinsätze ist dem Rundschreiben beigefügt.

DatumOrtGruppeAnsprechpartnerProjekt
15.05.2001IllertissenHauptschuleJan RepaWassertiere Stadtweiher
20.05.2001LudwigsfeldallgemeinWasserteiere
22.07.2001Vöhringen Grundschule AuFrau TillWassertiere
27.05.2001ArneggTag der ArtenvielfaltHerr MangoldInsekten
21.06.2001LudwigsfeldLehrerseminarHerr MetzlerWassertiere
26.06.2001Holzschwang/
Tiefenb.
Grundschule HolzheimFrau HandelshauserWassertiere
28.06.2001LudwigsfeldMontessorischuleHerr WolfWassertiere
01.07.2001GerlenhofenallgemeinLandgraben
06.07.2001FinningenLessinggymnasiumFrau KämperWassertiere
10.07.2001PfaffenhofenGrundschule PfaffenhofenFrau GeigerWassertiere der Roth
12.07.2001PfaffenhofenGrundschule PfaffenhofenFrau HegerWassertiere der Roth
18.07.2001PfaffenhofenGrundschule PfaffenhofenFrau AmmerWassertiere der Roth
17.07.2001ThalfingenGrundschule 3. Kl.Herr AdolphWassertiere
19.07.2001ThalfingenGrundschule 3. Kl.Herr AdolphWassertiere
20.07.2001NersingenGrundschuleWassertiere
22.07.2001LudwigsfeldallgemeinInsekten u. Pflanzen
30.07.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
31.07.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
02.08.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
03.08.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
06.08.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
07.08.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
09.08.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
10.08.2001Neu-UlmStadtranderholungHeinz HussligInsekten
15.09.2001Neu-UlmImmobilientageHerr BaumgärtnerWassertiere abgesagt wg. 11.09.
20.10.2001Neu-UlmApfelausstellungInsekten
21.10.2001Neu-UlmApfelausstellungInsekten

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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2002

Alle Vereinsmitglieder des GAU werden hiermit zur Jahreshauptversammlung 2002 am Montag, den 18.02.2002 um 19.30 Uhr, im Gastraum der Mehrzweckhalle Gerlenhofen eingeladen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des 1. Vorstandes
  2. Bericht des Kassenführers
  3. Bericht der Kassenprüfer
  4. Entlastungen
  5. Neuwahlen
  6. Verschiedenes
  7. Behandlung der eingegangenen Anträge

Anträge an die Mitgliederversammlung sind bis zum 11.02.2002 an den 1. Vorsitzenden (Kontakt) Herrn Freitag, Hausener Str. 28, 89233 Neu-Ulm zu richten.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung zeigen wir noch einige Dias von unseren Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wir hoffen und wünschen, dass Sie alle erscheinen und freuen uns auf Ihre Anwesenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Peter. A. Freitag




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