Rundschreiben

Frühjahr 2001

Januar 2001

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Naturfreunde,

rechtzeitig zum Erscheinen unseres neuen Halbjahresprogrammes möchte ich Sie wieder über einige Aktivitäten unseres Vereines im letzten Jahr informieren:

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Jahresrückblick

Ein recht ereignisreiches Jahr 2000 ist vorüber und endlich bleibt Zeit in Ruhe zurückzublicken.

Noch bei der letzten Hauptversammlung war uns nicht klar, ob und zu welchen Konditionen wir das Gebäude der Bundesbahn erwerben könnten und ein knappes Jahr später ist der GAU Eigentümer einer zumindest von außen schon recht ansehnlich renovierten Geschäftsstelle. Unzählige Arbeitsstunden wurden von freiwilligen Helfern geleistet, damit aus dem alten schäbigen Gebäude ein kleines Prunkstück wurde. Viele Mitglieder und Nichtmitglieder haben mit sehr großzügigen Spenden dazu beigetragen, dass der Kauf und die Renovierung ein großes Stück vorangekommen ist, wenn auch noch viel Arbeit im Inneren des Hauses wartet.

Auch unsere Naturschutzarbeit hat wieder einige Erfolge vorzuweisen, wie Sie den nachfolgenden Abschnitten und in unserer Jahreshauptversammlung am 12.02.2001 entnehmen können.

Allerdings gibt es auch regelmäßig Rückschläge im Naturschutz, z.B. wenn

  • allerorts neue Umgehungsstraßen gefordert werden, die sogar durch Naturschutzbereiche, wie z.B. Auwald, geführt werden sollen,
  • in fast jedem Stadtteil große neue Baugebiete ausgewiesen werden und Stadtteile unaufhörlich zusammenwuchern,
  • immer neue Industriegebiete die Landschaft auffressen,
  • ökologisch wertvolle Feuchtbereiche mit amtlicher Zustimmung in unmittelbarer Nähe zur Illerschleife zugeschüttet werden,
  • Obstwiesen gerodet oder alte Bäume unnötigerweise gefällt werden
  • noch immer neue Agrarfabriken mit Massentierhaltung in die Landschaft gesetzt werden,
  • Hochwasserschutz nur eine Auskiesung der Flüsse und eine Dammerhöhung bedeutet und gleichzeitig die weitere Versiegelung und Dränage der Landschaft zuläßt,
  • Landwirte Grünland umbrechen um Mais und Getreide anzubauen, das anschließend billigst verramscht werden muß,
  • Tier- oder Pflanzenarten aus unserer Heimat auf der Roten Liste auftauchen,
  • sorglose Spaziergänger überall ihren Müll hinwerfen,
  • der Naturschutz und damit die Erhaltung unserer Heimat bei der jungen Generationen völlig "out" ist.

Doch darf man nicht resignieren. Im Gegenteil, wir müssen uns weiter und engagiert für den Erhalt und die Verbesserung unseres Lebensraumes einsetzen.

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Fast 3000 Besucher bei der Apfelausstellung

Mitte Oktober 2000 hat im Autohaus Wuchenauer in Schwaighofen die mittlerweile 13. Apfelausstellung stattgefunden. Erstmals wurden die Besucherzahlen genauer ermittelt und das Ergebnis überraschte: 2886 Besucher wurden an diesen zwei Tagen von uns gezählt. Neben der Präsentation alter robuster Apfel- und Birnensorten wurde wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten. Gerd Fischer und sein Kollege Kurt Köhler von der Arbeitsgemeinschaft Mykologie Ulm (AMU) hatten sich wieder große Mühe gemacht und eine riesige Pilzausstellung zusammengetragen, die mehr und mehr Pilzliebhaber zusätzlich zur Apfelausstellung führt.

Wie jedes Jahr lockten hervorragend schmeckende Apfelkuchen viele Besucher an unseren Stand, die betört durch den herrlichen Duft und den sehr guten Geschmack der selbstgebackenen Kuchen ordentlich die Spendenkasse klingeln ließen.

Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle besonders bei all unseren Kuchenspendern (Bauer Ruth, Förster Berta, Freitag Marianne, Freitag Lotte, Freitag Frida, Fröhlich Michaela, Fürste Eva-Maria, Gaus Christine, Gaus Daniela, Gebhart Hannelore, Gebhart Renate, Gebhart Frieda, Goggele Anke, Goldbach Claudia, Gumbold Brigitte, Mautsch Christa, Ohngemach Marlies, Schlossbauer Elisabeth, Schmid Linda, Volz Anna, Nalbant Waltraut, Kronmüller Gerlinde, Lepski Renate, Lechner Johanna, Langmaier Elfriede, Watzlawik Hildegard, Stäb Rosemarie, Wezel Helga, Renn Gabi, Frau Blochinger und all diejenigen, die versehentlich nicht aufgeführt wurden) recht herzlich bedanken.

Unseren Vorstandsmitgliedern Walter Gebhart und Edmund Renn danken wir für den frischgepressten Apfelsaft, der wie jedes Jahr reißenden Absatz fand.

Insgesamt konnte der GAU mit dieser Apfelsaft- und Kuchenaktion ca. 1400,- DM an Spenden einnehmen, die unmittelbar dem Naturschutz zugute kommen.

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BSE das aktuelle Thema Nr. 1

Wohl kaum ein Thema bewegt die Deutschen zur Zeit mehr als BSE, die Bovine Spongiforme Encephalopathie bei Rindern. Jeden Tag gibt es neue Schreckensmeldungen mit neuen BSE Verdachtsfällen und neuen Versäumnissen, Schlampereien und Betrügereien. Und wie immer bei solchen Skandalen gibt es Schuldzuweisungen, Statements, Rücktrittsaufforderungen und Rücktritte. Aber wird sich wirklich etwas ändern?

Meinte man nicht, dass nach gepanschtem Glykolwein, nach Dioxin in Hühnereiern, nach Hormonen in der Kälbermast, Antibiotika im Fleisch, Würmer in Fischen .... usw. so etwas nicht mehr bei uns passieren kann? Hat man nicht arrogant die Engländer belächelt, als erstmals BSE in den 80er Jahren auftauchte, oder als in Belgien Transformatorenöl in Tierfutter entdeckt wurde?

Leider zeigt sich heute, dass man auch bei uns mit allem rechnen muss.

Die rasante Entwicklung einer sogenannten modernen Landwirtschaft ist leider weit über das Ziel hinausgeschossen. Es gilt z.B. als gute fachliche Praxis,

  • dass ein Huhn in Legebatterien eine ca. DIN A4 Blatt große Fläche zur Verfügung bekommt, mit Drahtgitterboden versteht sich
  • dass Tieren in Massenhaltung regelmäßig Antibiotika verabreicht werden müssen, damit keine Seuchen ausbrechen können, obwohl in der Humanmedizin immer mehr resistente Bakterienstämme auftauchen, die mit Antibiotika nicht mehr zu behandeln sind.
  • dass bis vor wenigen Wochen Kühe, Schweine und Geflügel mit Tiermehl gefüttert werden konnten, damit ein schnelles Wachstum und hohe Milchleistungen erreicht werden können,
  • dass neugeborene Kälber mit sog. Milchaustauschern aufgezogen werden, obwohl andererseits zuviel Milch erzeugt wird,
  • dass beinahe jeder Landwirt sog. Kraftfutter zukaufen muß, damit er immer höhere Leistungen in der Fleischerzeugung oder der Milch produktion erreichen kann,
  • dass mit Schwermetallen belasteter Klärschlamm auf Landwirtschaftsflächen entsorgt werden kann.

Und trotzdem sind die Einkommen der meisten Bauern nicht gestiegen!

Naturschutzverbände fordern schon lange eine Umkehr in der Landwirtschaftspolitik, die bisher Großbetriebe und die industrialisierte Landwirtschaft förderten, weil diese "moderne" Landwirtschaft für den Rückgang von Tier- und Pflanzenarten mitverantwortlich ist.

Wobei unter industrialisierter Landwirtschaft nicht nur die sog. Agrarfabriken mit riesigen Tierbeständen gemeint sind, sondern auch die kleinen Familienbetriebe, die, damit sie mit den großen mithalten können, zu ähnlichen Produktionsweisen gedrängt wurden. Es muß doch sehr nachdenklich stimmen, wenn fast jeder Milcherzeuger sogenanntes Kraftfutter (z.B. Soja ) zukaufen muß, das größtenteils aus Übersee stammt, nur damit die Milchleistung weiter erhöht werden kann. Gleichzeitig ist die Milchproduktion kontingentiert, weil zuviel Milch produziert wird. Noch unverständlicher wird die ganze Situation, wenn man jetzt vermuten muß, dass BSE auch über Milchaustauscher ( = Milchersatz aus div. Stoffen, wie z.B. Schlachtabfällen, Fette usw.) auf Kälber übertragen werden könnte. Wie groß war das Geschrei, als Tiermehl vor einigen Wochen verboten wurde. Man glaubte fast, dass unzählige Kälber ohne diese synthetischen Futterstoffe verhungern müssen, weil auf die Schnelle keine Ersatzmittel gefunden werden können.

Inzwischen gibt es sogar wieder die "utopische" Forderung, dass man Kälber vielleicht wieder generell mit Kuhmilch aufziehen könnte !!!!!

Eine große Kehrtwende in der Landwirtschaftspolitik ist wirklich überfällig, weg von der Quantität (hier ist uns das Ausland sowieso überlegen) hin zur Qualität, die allen Bauern ein vernünftiges Einkommen sichert und den Schutz unserer ehemals vielfältigen Kulturlandschaft ermöglicht. Bei der Nahrungsmittelerzeugung sollte nicht die Globalisierung vorangetrieben werden, sondern eine möglichst regionale Vermarktung naturnah erzeugter und gesunder Lebensmittel.

Aber auch den Verbrauchern muß klar sein, dass für naturnah erzeugte Lebensmittel und dem damit erhöhten Aufwand der Landwirte höhere Preise gezahlt werden müssen.

Wenn wir jetzt in dieser schweren Landwirtschaftskrise eine Umkehr nicht schaffen, werden wir sie wohl nie mehr durchsetzen!

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Der Haubentaucher - Vogel des Jahres 2001

Der Haubentaucher ist der erste Wasservogel, der in der fast 30 jährigen Geschichte der "Vögel des Jahres" gewählt wurde. Seinen Namen hat er von der markanten Federhaube, die besonders bei der Balz gezeigt wird. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt, im Winter (Schlichtkleid ) eher unscheinbar braungrau mit weißem Hals und Bauchunterseite, in der Brutzeit kräftig rotbraun mit intensiv gefärbter Federhaube.

Haubentaucher sind überwiegend Teilzieher und leben besonders gerne in größeren Seen mit ausgeprägten Schilfgürteln. Obwohl sie sich von Fischen ernähren und dem Jagdrecht unterliegen, werden Haubentaucher im Gegensatz zu Kormoran und Gänsesäger noch von Anglern und Jägern verschont. Probleme macht allerdings der immer größer werdende Freizeitdruck, der beinahe das ganze Jahr an fast allen Seen herrscht: von Tauchsportgruppen, Surfern, Seglern, Modellschiffen, Badegästen, Sonnenanbetern, Spaziergängern mit freilaufenden Hunden, Freizeitanglern, usw.

Auch in unserer Region mit ihren vielen künstlichen Baggerseen kann man den Haubentaucher noch regelmäßig beobachten.

Am So. 24.06.01 um 9.00 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Gerlenhofen,

werden wir eine Wanderung zu einem Haubentaucherrevier anbieten. Bitte Ferngläser mitbringen.

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Nistkastenkontrollen Herbst 2000

Insgesamt betreut der GAU zur Zeit in 51 Ortschaften im Landkreis Neu-Ulm 100 Schleiereulen- und 12 Turmfalkenkästen. Bei den Kontrollen im Sommer 2000 wurden dabei folgende Belegungszahlen ermittelt:

aktuelle Nachweise von Schleiereulen 28 Kästen
Nachweise von Turmfalken  35 Kästen
Belegung mit Hornissen  3 Kästen
Belegung mit Wespen  7 Kästen
Belegung mit Tauben  4 Kästen

Mindestens 41 junge Schleiereulen und mind. 96 junge Turmfalken wurden erfolgreich aufgezogen.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass rund 80 Schleiereulenkästen in den letzten Jahren von Schleiereulen genutzt wurden, sei es zur Brut oder als Tagesquartier.

Ein besonderer Dank gilt unserem Vorstandsmitglied Hubert Förster und seinen Helfern Rudolf Huber aus Thalfingen, Werner Maier aus Burlafingen, Erwin Ohnesorg aus Roth, Gerhard Schnaiter aus Burlafingen, Siglinde Renges aus Marbach, Helmut Wezel aus Ludwigsfeld und Walter Förster aus Holzschwang.

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Beitragserhöhung ab 2002

Vor nunmehr fast 12 Jahren wurde die Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum e.V. gegründet. Durch die Unterstützung von inzwischen 666 Mitgliedern (Stand 11.01.2001) haben wir einiges für die Natur erreichen können.

Unsere Mitgliedsbeiträge waren von Anfang an auf niedrigstem Niveau, denn niemandem sollte aus finanziellen Gründen die Mitgliedschaft in unserem Verein nicht möglich sein.

Jetzt ist allerdings doch der Zeitpunkt gekommen, wo wir mit einer sehr maßvollen Anhebung unserer Jahresbeiträge den gestiegenen Kosten (für Mitgliedsverwaltung, Rundschreiben etc.) Rechnung tragen wollen.

Bei der Jahreshauptversammlung am 12.02.2001 um 19.30 Uhr in der MZH Gerlenhofen soll deshalb von der Mitgliederversammlung über eine Erhöhung der Jahresbeiträge abgestimmt werden.

Die Vorstandschaft schlägt vor, die jeweiligen Jahresbeiträge jeweils um DM 5,-- zu erhöhen. Durch die Einführung des Euro ab 2002 ergibt dies folgende Staffelung:

Rentner, Schüler, Studenten von DM 5,- auf 5 Euro
Erwachsene von DM 15,- auf 10 Euro
Familien von DM 20,- auf 13 Euro
Vereine, Firmen von DM 50,- auf 28 Euro

Sollte die Hauptversammlung dieser Erhöhung zustimmen, werden die neuen Jahresbeträge erst ab 2002 per Lastschrift eingezogen.

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Der richtige Baumschnitt

Überall kann man an schönen Wintertagen oder im zeitigen Frühjahr fleißige Hobbygärtner auf hohen Leitern jonglierend beim Baumschneiden beobachten. Die Ergebnisse dieser gutgemeinten Schnittaktionen sind aber oftmals depremierend:

Manche Apfelbäume sehen nach diesen Verstümmelungsaktionen aus wie Trauerweiden oder wie riesige Marterpfähle. Riesige Reishaufen aus Baumschnitt liegen jährlich unter den Bäumen und die Besitzer resignieren vor der vielen Arbeit mit viel Holz und den wenigen Früchten, die es auf solchen verhunzten Bäumen zu ernten gibt. Dabei ist der Baumschnitt eigentlich gar nicht so schwierig, wenn man z.B. die

10 goldenen Schnittregeln (aus Helmut Loose, Obstbaumschnitt, BLV 1993, ISBN 3-405-12408-5) berücksichtigt:

  1. Beurteilen Sie Gesundheit und Zustand des Baumes sorgfältig.
  2. Suchen Sie die Mitte sowie 3-4 günstig gestellte Leitäste.
  3. Formieren Sie Leit- und Seitenäste im richtigen Winkel zum Stamm.
  4. Beginnen Sie mit dem Auslichten, um eine Übersicht für weitere Maßnahmen zu bekommen.
  5. Fangen Sie beim Rückschnitt beim schwächsten Leitast an zur Festlegung der Eingriffsstärke.
  6. Kürzen Sie anschließend die Seitenäste ein, um sie der Leitastspitze unterzuordnen.
  7. Fruchtäste und Fruchtholz ordnen Sie dann den Seitenästen unter.
  8. Stellen Sie anschließend die Leitäste in Waage (d.h. Schritte 5-7 bei den anderen Leitästen)
  9. Nach der nun folgenden Mitteltriebbehandlung , die durch Auslichten und Rückschnitt der Stammverlängerung charakterisiert wird, stellen Sie die Fruchtäste ein
  10. Vergessen Sie nicht die Wundversorgung (Wunden größer als 5 DM Stück) und Stammkontrolle.

Ziel dieser Maßnahmen ist die ideale Krone, die stabil und nach oben offen, eine gute Belichtung aller Kronenteile ermöglicht. Die Ertragszone wird auch in die unteren Kronenbereiche verlagert und durch die klare Aufgabenverteilung der Äste wird stetig Neuwuchs und damit Fruchtholzbildung bei einigermaßen gleichmäßig hohen Ernteerträgen gefördert.

Und hier noch einige wichtige Tipps:

  • Anschneiden ergibt Verzweigungen, d.h. Knospen unterhalb der Schnittstelle werden zum Wachstum angeregt. Deshalb sollte man die Augen (= Knospen), die nicht erwünscht sind oder nicht benötigt werden, entfernen ( = ausbrechen oder ausblenden).
  • Äste steil stellen ergibt kräftiges Wachstum (Winkel von ca. 45 ° von Stammverlängerung zu seitlichen Leitästen) Äste waagrecht stellen und nicht anschneiden ergibt weniger Wachstum aber Bildung von Blütenknospen.
  • Kräftiger Rückschnitt bedeutet zunächst kräftigen Austrieb, meist aber ohne Fruchtansatz im gleichen Jahr!

Was sich hier für manchen Neuling recht kompliziert anhört ist in der Praxis meist einfacher zu verstehen.

Wenn Sie also unsicher sind kommen Sie am besten zu unserem jährlichen Baumschnittkurs mit Rudolf Erne aus Pfuhl, der am Theorieabend mit vielen Dias den "richtigen" Schnitt erklären kann, bevor am darauffolgenden Samstag die Baumschnittpraxis gezeigt wird.

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Ökomobileinsätze 2000

Im Frühjahr und Sommer 2000 war unser vereinseigenes Ökomobil wieder sehr gefragt. Besonders die letzten drei Wochen vor den großen Sommerferien war Herr Gaus mit dem fahrbaren Freilandlabor beinahe im Dauereinsatz. 27 Veranstaltungen mit dem Ökomobil wurden mit Schulklassen, mit Lehrern, mit Kindergruppen und während der Stadtranderholung der Stadt Neu-Ulm durchgeführt. Eine Übersicht über die diesjährigen Ökomobileinsätze ist dem Rundschreiben beigefügt. [fehlt vorerst noch im Internet]

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Apfelsaftverkauf

1 Kiste mit 6 Flaschen  DM 14,--  1 Liter = DM 2,33
2 Kisten mit je 6 Flaschen  DM 26,--  1 Liter = DM 2,17
3 Kisten mit je 6 Flaschen  DM 36,--  1 Liter = DM 2,00
zuzüglich DM 6,-- Pfand pro Kiste.

Bitte setzen Sie sich bei Bedarf mit unserer Geschäftsstelle in Verbindung, Tel.:07307 34166. Die regulären Öffnungszeiten sind Montag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Mittwoch 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr oder nach telefonischer Absprache.

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Halbjahresprogramm 1/2001

Diesem Rundschreiben ist unser gelbes Halbjahresprogramm beigefügt. Wir haben uns wieder bemüht ein möglichst vielseitiges und interessantes Programm anzubieten und hoffen, dass für jeden etwas dabei sein wird.

Wie immer im Sommerhalbjahr bieten wir eine Fülle von Exkursionen , Wanderungen und Führungen an, die jedem Naturliebhaber die Möglichkeit geben soll unsere heimische Flora und Fauna kennenzulernen.

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Kinder- und Jugendgruppe "Laubfrösche"

Für die Kinder- und Jugendgruppe des GAU, die "Laubfrösche", wurde für 2001 ein sehr umfangreiches und interessantes Jahresprogramm zusammengestellt. Bei besonders schlechtem Wetter werden wir in der Geschäftsstelle im neuen erweiterten Jugendraum ein Alternativprogramm bieten.

Falls auch Sie noch Kinder kennen, die u.U. bei den Laubfröschen mitmachen wollen, geben Sie deren Eltern unser beigefügtes grünes Programmblatt mit. Kinder oder Jugendliche können völlig unverbindlich und kostenlos an unseren Treffen mitmachen, nicht einmal eine Mitgliedschaft im GAU ist dafür notwendig.

Und wenn Sie bei der Betreuung der Laubfrösche mitmachen wollen, sind Sie recht herzlich bei uns willkommen.

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Arbeitseinsätze

Arbeitselefant

Allen Helfern des GAU bei den letztjährigen Arbeitseinsätzen möchte ich recht herzlich danken.

Für 2001 stehen derzeit keine größeren Arbeitseinsätze fest. Trotzdem müssen eine Fülle von zum Teil alljährlich wiederkehrenden Arbeiten von unserem Biologen und weiteren Helfern verrichtet werden , z.B.


Baumschnitt von 200 neugepflanzten und ca. 50 alten Obstbäumen
Kopfweidenschnitt, Weidenruten für Kindergarten Gerlenhofen
Aufbau Krötenzaun und Bau eines neuen Erdkrötenkäfigs
Fertigstellung Kräuterspirale im Schulgarten Gerlenhofen
Nistkastenkontrollen, Reparatur und Neubau von Nisthilfen
Erneuerung der Eisvogelwand in Burlafingen
Renovierung der Geschäftsstelle (Heizung, Elektro, usw.)
Aussenanlagen Geschäftsstelle

Falls Sie Herrn Gaus dabei unterstützen wollen, sind Sie recht herzlich dazu eingeladen. Bitte setzen Sie sich direkt mit ihm in Verbindung: Tel 07307 34166.

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Arbeitsgemeinschaft Mykologie Ulm (AMU)

Jahresprogramm 2001

Pilze

Für alle Pilzliebhaber veröffentlichen wir an dieser Stelle das Jahresprogramm der AMU. Der AMU Stammtisch findet jeweils am 1. Montag eines Monats im Hotel Lehrer Tal in Ulm, Beginn 20.00 Uhr statt. Der erste Vorsitzende der AMU ist unser GAU Mitglied Gerd Fischer, der schon seit vielen Jahren unsere Pilzexkursionen leitet und die Pilzausstellungen bei der Apfelausstellung organisiert.


05.02.01 Helga Steiner, Pilze der Alb, Diavortrag
05.03.01 Jahreshauptversammlung der AMU , anschließend
Gerd Fischer, Mykorrhiza , Kurzvortrag
07.05.01 Gerd Fischer, Pilze an Holz , Vortrag mit Tageslichtfolien
11.06.01 Gerd Fischer, Bestimmungsmerkmale d. Blätterpilze Teil 1
02.07.01 Gerd Fischer, Bestimmungsmerkmale d. Blätterpilze Teil 2
06.08.01 Frischpilzbesprechung mit Bestimmungsübungen
03.09.01 Frischpilzbesprechung mit Bestimmungsübungen
01.10.01 Frischpilzbesprechung mit Bestimmungsübungen
05.11.01 Helga Steiner, Pilzquiz mit Pilzbestimmung f. Speisepilzsammler, Diavortrag
03.12.01 Gerd Fischer, Wie vermehren sich Pilze, Vortrag mit Tageslichtfolien

Weitere Infos gibt es bei Gerd Fischer Tel.: 07304 3101




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